Psychologische Betreuung für betroffene Menschen und deren Angehörige

Liegt eine Krebsdiagnose vor, so kommt die Belastung für Patienten und deren Angehörige auf einem hohen Niveau an. Nicht alle Menschen beherrschen den Umgang mit der Diagnose Krebs. Dies liegt schon daran, dass es bei Krebs zu viele Facetten zu beachten gibt.
Zudem betrifft die Erkrankung nicht nur die Patienten, sondern auch Angehörige und Freunde.

Die Hilfe durch Angehörige

Viele wollen krebskranken Patienten helfen, sind sich allerdings über den richtigen Weg nicht sicher. Immerhin reagiert jeder Mensch anders auf diese Extrem-Belastung. Daher gibt es keine pauschalen Empfehlungen krebskranke Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Was für den einen Patienten an Unterstützung gut ist, muss nicht zwingend eine große Hilfe für andere Patienten darstellen. Allerdings besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich die Bedürfnisse mit dem Heilungsverlauf verändern. Ist in dem einen Moment Zuwendung und Wärme von Bedeutung, zählt wenig später das Alleinsein für Patienten mehr.
Dabei spielt der Angst eine entscheidende Rolle, da Krebs eine gefährliche Erkrankung darstellt. Die richtigen Worte in diesem Moment zu finden ist nicht einfach. Allerdings sind allgemeine Floskeln wie „Das wird schon wieder“ zu vermeiden. Sie stehen nicht zwingend für die Akzeptanz einer ernsthaften Krebserkrankung. Nicht zwingend erforderlich ist das Ansprechen der erkrankten Patienten, sofern die Verbindung zu den Personen nicht engerer Natur ist.
Sofern die Belastung für alle ein größeres Ausmaß annimmt, ist zu prüfen, ob professionelle Unterstützung für den Zeitraum der Erkrankung hilfreich ist.

Die Hilfe für die Unterstützung

Helfen kann ein Leitfaden, dem einige Informationen zur Unterstützung für Patienten mit einer Krebserkrankung zu entnehmen sind. Diese Hinweise sind als Anregung gedacht und funktionieren nicht in allen Fällen. Das wichtigste Argument stellt jedoch die Frage „Was brauchst Du?“ dar und nicht ein Ratespiel. Patienten spüren bei der Frage „Was kann ich für Dich tun?“ viel Unterstützung.
Wichtig ist das Gefühl von Anteilnahme, was nicht alle Angehörigen und Freunde den Patienten vermitteln können. Dabei ist nicht entscheidend, welche Worte gesprochen werden. Vielmehr ist von Bedeutung, dass die Patienten spüren, dass Freunde und Angehörige für sie da sind. Diese zeigen dies schon dadurch, dass sie den Patienten bei der Suche nach Informationen helfen. Schließlich wirft eine Krebserkrankung viele Fragen auf.
Je mehr Fakten bekannt sind, desto mehr Mut fassen Patienten, sich der Krankheit entgegenzustellen. Daher ist der Faktor Selbstbestimmtheit von Bedeutung, bei denen Angehörige und Freunde die Patienten unterstützen können. Sie sollten den Patienten nicht alles abnehmen, sodass diese ihr eigenes Wertgefühl beibehalten.

Posted in Krebs | Comments closed

Kostenübernahme von Brustrekonstruktionen durch die Krankenkasse

Mit der gesetzlichen Krankenkasse haben Patienten einen starken Partner an ihrer Seite. In Sonderfällen übernimmt die Kasse Behandlungen. Dies gilt ebenfalls für eine Brustoperation und zeigt sich in der vollständigen Kostenübernahme.

Erklärende Worte

Aufgrund von Unfällen oder Krankheiten kann es zu Brustdeformitäten kommen. In diesem Fall haben Patienten Ansprüche gegenüber ihrer Krankenkasse. Das gilt besonders für den Fall, dass es zum Verlust der Brust in Teilen oder im Ganzen gekommen ist. In diesem Fall liegt eine medizinische Indizierung vor, so dass die Krankenkasse zur Bezahlung dieser Behandlung verpflichtet ist. Dabei greifen drei Kriterien, bei denen es sich um Verletzungen oder Erkrankungen handelt, die das Gewebe zerstören.
Als drittes Kriterium greifen Veränderungen, die die Folge von Operationen darstellen. Um vollständige Sicherheit zu haben, bietet sich jedoch bereits vor der Operation – sofern diese nicht in Zusammenhang mit einer Amputation erfolgt – eine Absprache mit der Krankenkasse an. Kommt es zu einem Wiederaufbau der Brust, wird zwischen drei Wegen unterschieden.
Es handelt sich um:
den Primären Wiederaufbau der Brust
die Sekundäre Brustrekonstruktion sowie
die Mamillenrekonstruktion.

Die Wertigkeit des Erscheinungsbildes

Brustkrebs Operation Krankenkasse Kosten FälleVon der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt die Gewährung von Pflichtleistungen, die dem äußeren Erscheinungsbild zugutekommen. Allerdings gibt es dafür enge Maßstäbe, wie anhand der Definition der „World Health Organization“ deutlich wird. Danach stellt Gesundheit einen Zustand dar, der ein perfektes Zusammenspiel aus sozialem und physischem Wohlbefinden ergibt.
Daraus ergibt sich jedoch ein Widerspruch, der nicht mit dem sozialen System der Krankenversicherung verträgt. Daher wurde eine Regelung im Sozialgesetzbuch V erschaffen. Auf dieser Basis besitzt der Arzt eine Verpflichtung, Patienten zum Zweck der Heilung zu behandeln. Jedoch schreitet die Forschung schneller voran, sodass sich der Begriff der medizinischen Notwendigkeit verschiebt. Zu beachten ist, dass im Hinblick auf die Erscheinung seitens des Gesetzgebers nicht jeder Eingriff anerkannt wird.
In dem Fall handelt es sich einerseits um Korrekturen, die sich wiederherstellend oder verbessernd auf die Funktion auswirken. Den anderen Weg stellen Korrekturen dar, die gegen Entstellungen zum Einsatz kommen. Jedoch kommt es nicht zur Kostenerstattung, sofern es sich um Veränderungen aufgrund des Alters oder von Schwangerschaften handelt.

Posted in Brustkrebs | Comments closed

Der Brustaufbau nach Brustkrebserkrankungen mit Eigenfett

Natürlich ist es möglich, ein Verfahren beim Brustaufbau anzuwenden, welches die Muskeln schont. Es kommt lediglich zur Verpflanzung von Fett und Haut, wobei diese Verfahren sehr aufwendig sind. Gesprochen wird in dem Fall von der GAP-Lappen-Transplantation sowie von der DIEP-Lappen-Methode.
Für einen optimalen Verlauf ist der Einsatz von einem Chirurgen erforderlich, der über ein ausreichendes Maß an Wissen und Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Schließlich gibt es drei Methoden, die bei dieser Form Operation zur Anwendung gelangen.

Die verschiedenen Methoden

Darunter ist die DIEP-Lappen-Methode beziehungsweise -Transplantation zu finden. In diesem Fall kommt es zum Ausschneiden eines Hautlappens mit Querverlauf in Verbindung mit Blutgefäßen aus der Wand des Bauches. Im Anschluss entsteht daraus die Brust.
Da die Bauchmuskulatur an ihrem Platz verbleibt, kann es somit nicht zu einer Schwächung der Bauchdecke kommen. Fast ohne Muskel kommt man bei dieser Methode aus, sofern es zu einer ausreichenden Versorgung des Fettgewebes durch Blutzellen kommt.
Eine weitere Methode stellt die GAP-Lappen-Transplantation dar. Auf diese Methode wird gesetzt, wenn es sich um schlanke Frauen handelt. Bei ihnen ist am Bauch nicht ausreichend Fettgewebe vorhanden. Daher erfolgt die Konzentration hinsichtlich einer Transplantation auf das Gesäß. Jedoch kann dies in Abhängigkeit von der Größe der Brust zu Problemen beim Sitzen führen.
Komplettiert werden diese Wege durch die TMG-Lappen-Methode, die bei speziellen Fällen zur Anwendung gelangt. Dabei kommt es in vielen Fällen zur Entnahme von im Oberschenkel befindlicher Muskulatur, Fett und Haut. Beim Aufbau von kleineren Brüsten wird in der Regel auf diese Methode vertraut.

Wie weit ist die Forschung?

Das Thema „Brustaufbau durch Eigenfett“ ist aktuell ein bedeutender Bestandteil im Rahmen der Forschung. Diese Operation unterliegt zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Standards. Vielmehr erfolgen diese Operationen im Rahmen von Studienbedingungen, wobei Ergebnisse über einen längeren Zeitraum zur Analyse noch nicht vorliegen. Allerdings hinterlassen einige Episoden einen besonders guten Eindruck. Grundlage für die Operation bietet eine Fettabsaugung am Rücken, den Hüften sowie am Bauch. Nach dem Injizieren in die Brust kann es teilweise zum Abbau vom Fettgewebe kommen.
Daher sollten Patientinnen, die diese Form vom Brustaufbau wählen, mit mehreren Operationen rechnen. Zudem handelt es sich bei diesem Weg um eine Methode, die Maßnahmen wie die TRAM-Lappen-Methode ergänzen. Lag eine brusterhaltende Operation vor?
In diesem Fall lassen sich teilweise Schädigungen auf der Basis vom Brustaufbau mit Eigenfett behandeln. Frauen, deren Brüste durch Implantate aufgebaut sind, können bei korrigierenden Operationen ebenfalls auf dieses Verfahren vertrauen.

Die Rückfallquote fällt niedrig aus

In einem Studienresümee nahmen jetzt Steven Kronowitz von der Universität in Texas und weitere Kollegen zum Thema Rückfallquote Stellung. Das Fazit ist, dass sich die Rückfallquoten auf einem niedrigen Niveau bewegen. Damit bieten die Ergebnisse eine gute Grundlage, die Sicherheit dieses Behandlungsweges zu unterstützen. Kommt es zu einem Eigenfettbaufbau in Kombination mit einer Hormontherapie, kann die Gefahr eines loko-regionären Rezidivs bestehen.

Posted in Brustkrebs | Comments closed

Der Brustaufbau nach Brustkrebserkrankungen mit Implantaten

Liegt eine Krebserkrankung vor, stellen die Operationen für viele Patientinnen einen wichtigen Schritt dar. Heutzutage fällt die Wahl auf die brusterhaltende Therapie. Allerdings kann es ebenso zu einer Amputation kommen, aufgrund derer ein Brustaufbau erforderlich wird.
Dies kann schon aufgrund des Selbstbildes ein wertvoller Schritt für eine Patientin sein. Dabei tauchen viele Fragen auf, die vor dem Brustaufbau zu klären sind.

Wichtiges zum Brustaufbau

Brustrekonstruktion, Silikon, Operation, ImplantanteEs kommt darauf an, ob eine Bestrahlung erforderlich ist. Sofern dies nicht der Fall ist, kann ein Brustaufbau in Verbindung mit der Operation erfolgen. In diesem Zusammenhang ist die Rede von der Brustrekonstruktion, die allerdings auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann. Für die Realisierung bieten sich mehrere Wege an. Eine Möglichkeit besteht in einem aus Silikon bestehenden Implantat. Gesetzt wird zudem auf den Einsatz von körpereigenem Gewebe, das aus dem Oberschenkel, Bauch, Gesäß oder dem Rücken stammt.
Für die Entscheidung zur richtigen Alternative sind Faktoren wie die persönlichen Wünsche zu berücksichtigen. Ebenfalls spielen die Narben, die Größe der Brust sowie der Körperbau für die Suche nach der richtigen Methode maßgebend. In Bezug auf die Bestrahlung ist zudem von Bedeutung, ob noch eine Bestrahlung stattfinden wird oder ob sie bereits stattgefunden hat. Daher sollte der Besprechung der Methoden mit dem Arzt größte Aufmerksamkeit zugedacht werden.

Rund um die Silikonimplantate

Brustaufbau: Bei diesem Weg kommt es zu einer kleinen Operation. Die für das Implantat verwendeten silikonhaltigen Kissen zeichnen sich durch eine raue Oberfläche aus. Dabei besitzen diese Kissen eine bessere Verträglichkeit. Zudem handelt es sich um stabile Gelkissen, die Belastungen und dem Alltag recht gut standhalten und kaum zerreißen. Zum Einsatz gelangen kann diese Methode zum jetzigen oder zu einem späteren Zeitpunkt. Wie der Ablauf der Operation ist, hängt davon ab, ob es zu einer Entfernung der Brusthaut kommt.
In der Regel sind die heute stabilen Silikonkissen für eine Haltbarkeit von 10 bis 20 Jahren bekannt. Dieser Tatsache sollten sich insbesondere junge Frauen bewusst sein, damit sie nicht unnötige gesundheitliche Risiken eingehen. Allerdings ist Silikon inzwischen als sicher bekannt, da die Brustimplantate als Medizinprodukte strengen Kontrollen unterliegen.
Zuständig für die Kontrolle sind die Gesundheitsämter. Kommt es zu Vorfällen, sind diese dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte bekannt.

Brustaufbau durch Eigengewebe

Körpereigenes Gewebe schenkt einer Frau eine weichere Brust, wobei es zu natürlicheren Bewegungen kommt. Wie beim Silikonimplantat sind die Umstände der Krebsbehandlung bei einer sofortigen Rekonstruktion zu berücksichtigen. Dies gilt im Hinblick auf weitere Behandlungen wie die Bestrahlung, die eine beeinflussende Wirkung auf das Gewebe der Brust haben. Daher ist eine zusätzliche Operation für den Brustaufbau mit Eigengewebe erst nach Abschluss der Bestrahlung möglich.
Zu berücksichtigen ist bei der Wahl dieser Methode, dass der Aufwand für diese Operationsmethode höher ausfällt. Auch kommt es zu einem größeren Blutverlust. Als Nebenwirkung ist bekannt, dass transplantiertes Gewerbe abstirbt. Des Weiteren kann es zu Brustrekonstruktionen unter Verwendung vom Gewebe aus dem Bauch kommen.
Eine weitere Alternative stellt der Einsatz des großen Rückenmuskels für die Rekonstruktion der Brust dar. Auf Wunsch ist ebenfalls die Verwendung von einer Eigenfettverpflanzung denkbar.

Posted in Brustkrebs | Comments closed

Alternative Behandlungen bei Krebserkrankungen

Wenn es um die Krankheit geht, die mit den größten Schrecken verbreitet, so ist das Krebs. Vielen ist zudem der Mythos ein Begriff, den die Chemotherapie umgibt, die nicht immer einfach zu verarbeiten ist. Daher suchen viele Menschen nach anderen Wegen, die sie in der alternativen und komplementären Medizin finden. Dabei stellen sich allerdings viele Fragen.

Grundsätzliche Gedanken

Der Einsatz von alternativen Methoden ist möglich. Jedoch sollte dieser in Kombination mit der schulmedizinischen Krebstherapie. Ohne die klassische Medizin verringern sich die Heilungschancen. Die Anwendung von alternativen Behandlungswegen sollte in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Schließlich besteht die Gefahr, dass die alternativen Methoden sich als schädlich für die Krebserkrankung erweisen. Bei einer geplanten Behandlung ist darauf zu achten, dass es sich um seriöse Krebstherapeuten handelt.
Zu erkennen sind diese daran, dass sie die Patienten nicht dazu auffordern, die schulmedizinischen Behandlungen zu beenden. Seriöse Therapeuten stehen für eine durch eine anerkannte wissenschaftliche Publikation belegte Wirksamkeit ihrer Therapie ein. Es darf kein anpreisen der Methode als Frei von Nebenwirkungen und natürlich erfolgen.
Ein seriöser Therapeut wird niemals auf Verschwörungen zwischen der Pharmaindustrie und den klassischen Ärzten verweisen. Zudem erfolgt kein Aufstellen von Thesen, dass die Therapien des Anbieters gegen alle Krebserkrankungen in den unterschiedlichsten Stadien wirken.

Die komplementäre Onkologie

Viele Schulmediziner beschreiten in der Regel die klassischen Wege. Dies bedeutet den Einsatz von Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Allerdings finden alternative Behandlungsmethoden vermehrt in der Schulmedizin diese Therapien Berücksichtigung. Hauptsächlich geht es um vier Verfahren, zu denen die Entspannungstechniken und die Meditation gehören.
phytomedicine Krebserkrankung alternative Therapien ErnährungDes Weiteren wird auf die Ayurvedische Medizin, die Pflanzenheilkunde sowie auf die traditionelle chinesische Medizin vertraut. Vermehrt wird der Hanfpflanze vertraut, aus der auf synthetischem Weg Substanzen gewonnen werden. Die als Cannabinoide bekannten Stoffe tragen zur Linderung von Schmerzen und Nebenwirkungen bei. Im Hinblick auf die Misteltherapie ist Vorsicht angesagt.
Es kommt auf die Art des Tumors an, wenn diese zum Erfolg führen soll. Gegen Schwellungen des Gewebes im Gehirn wird bei einer Tumorerkrankung auf Weihrauch gesetzt. Kommt es zum Einsatz einer Chemo- oder Strahlentherapie, bietet sich die Kombination mit Enzymen und Pflanzen an. Handeln kann es sich um Stoffe wie Chemotrypsin, Glutahion und die Ingwerwurzel. Nerven-Gefühlsstörungen, Erbrechen und andere Nebenwirkungen werden in ihrem Umfang gelindert.
Als weitere Therapien lassen sich die Ernährungstherapie, die onkologische Sporttherapie sowie die Meditation anwenden. Nicht unproblematisch ist allerdings die Einnahme von Selen, wobei die Einnahme erst im Anschluss an eine Chemotherapie erfolgen soll.

Posted in Krebsvorsorge, Therapieformen bei Krebs | Comments closed

Begleitende Therapien zur Chemotherapie

Die Forschung hat es geschafft, dass sich die Nebenwirkungen der Chemotherapie verringern lassen. Unterstützung lässt sich dadurch finden, in dem Patientinnen auf den Einsatz von weiteren Therapien vertrauen. Dazu gehört seit vielen Jahren die Misteltherapie. Ihren Ursprung hat diese Behandlungsform in der anthroposophischen Medizin. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist allerdings die erfolgreiche Wirkung nicht komplett gesichert, wie selbst Forschungsergebnisse belegen. Dies führt selbst bei Fachleuten zu einer kritischen Meinung gegenüber der Misteltherapie.

Das zum jetzigen Zeitpunkt vorliegende Wissen

In Deutschland, der Schweiz und Österreich wird bei der Behandlung von Krebs häufig auf die Misteltherapie in verschiedenen Formen gesetzt. Aufgrund der Herkunft besitzen die Mistelpräparate eine Zulassung für die Anthroposie. Dagegen liegen keine modernen klinischen Prüfungen vor.
Wesentlich weniger setzen andere Länder auf die Behandlung durch Mistel, wie an den USA deutlich wird. Dort gibt es nicht eine Zulassung für diese Präparate. Lediglich im Rahmen klinischer Studien ist eine Verwendung von Mistel gestattet. Schließlich liegen im Hinblick auf Erkrankungen keinerlei anerkannten Belege für die Wirksamkeit von Extrakten vor, deren Gewinnung aus Mistelpflanzen wie Viscum album erfolgen.
Misteltherapie Krebserkrankung Patienten verschiedene Therapien anstatt ChemoAllerdings steigert sich unter Anwendung der Präparate das Wohlbefinden der Patienten, so dass sich die Lebensqualität trotz Chemotherapie auf einem guten Niveau bewegt. So gut sich das anhört, gibt es keine für diesen Fall ebenfalls keine Nachweise. Bleibt der Blick auf die zum jetzigen Zeitpunkt gültigen Leitlinien, von denen nicht eine zur Anwendung der Misteltherapie rät. Eher ist das Gegenteil der Fall, da teilweise zu einem Verzicht auf die Misteltherapie geraten wird.
Unabhängig von der Form der begleitenden Therapie sind regelmäßige Blutkontrollen durchzuführen, damit eine drohende Immunschwäche rechtzeitig erkannt wird. In diesem Fall kommt es zur Gabe von Medikamenten.

Weitere Therapiemöglichkeiten

Bei einer Krebserkrankung möchten Menschen mehr tun, als nur auf die Behandlung der herkömmlichen Therapien zu warten. Es bringt beispielsweise nichts, eine Bestrahlung abzusetzen, um nach anderen Wegen zu suchen. Die Bestrahlung dämmt eine Erkrankung ein. Allerdings bietet sich die Kombination mit anderen Therapien an. In diesem Zusammenhang breitet sich bei den Universitätskliniken ein neues Angebot aus. Dabei handelt es sich um die komplementärmedizinische Beratung für Patienten mit einer Krebserkrankung. Gefördert wird das Projekt durch die Deutsche Krebshilfe. Ziel ist die Entwicklung eines sinnvollen Konzeptes für die Beratung von Krebspatienten. Gleichzeitig gilt es zu verhindern, dass Scharlatane die Oberhand über Krebspatienten gewinnen.
Allerdings hat selbst dieses Vorhaben Vor- und Nachteile, wie an den unterschiedlichen Meinungen der verschiedenen Ärzte deutlich wird. Laut der Gesellschaft anthroposophischer Ärzte behindert die Misteltherapie die Bildung von Metastasen. Andere Stimmen sagen dagegen, dass sich die Tumorzellen dadurch erst entwickeln würden. Und trotzdem soll der Komplementärmedizin, auch wenn sie aufgrund der Widersprüche nicht bei allen angesehen ist, mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Eine weitere Möglichkeit wäre der Einsatz von speziellen Diäten wie der kohlenhydratarmen Diät.
Diese begleitende Therapie stellt eine zusätzliche Option dar. Dabei muss gesichert sein, dass ein Patient nicht an Gewicht verliert und sich während dieser Zeit wohlfühlt. Es gibt weitere Therapieansätze, die in Studien wie über Granatapfelsaft, Tee und die Misteltherapie festgehalten wurden. Doch ist wesentlich mehr Forschung erforderlich.

Posted in Chemotherapie, Krebs, Therapieformen bei Krebs | Comments closed

Brustkrebsfrüherkennung und Diagnose: Mammographie, Ultraschall und MRT

Auf der Suche nach der häufigsten Krebserkrankung lautet die Antwort Brustkrebs, der zugleich als Mammakarzinom bekannt ist. Das frühzeitige Erkennen sichert die größtmöglichen Heilungschancen. Als hilfreich erweist sich das Angebot der Krankenkassen, zu denen die Tastuntersuchung gehört. Selbst für Frauen ohne Risikobelastung erfolgt die Bezahlung durch die Krankenkasse. Dies gilt ebenfalls für Frauen, bei denen eine erbliche Vorbelastung gegeben ist.
Haben sie das 30. Lebensjahr erreicht, besteht für sie einmal jährlich einen Anspruch auf diese Untersuchung. Zusätzlich besteht seit dem Jahr 2005 die Möglichkeit zur Inanspruchnahme der Mammografie im Abstand von zwei Jahren.

Die Mammografie – es gibt auch Tücken

Medizintechnik Mammographie Untersuchung BrustkrebsMittels dieser Untersuchung entdecken Ärzte in vielen Fällen Mammakarzinome in einem frühen Stadium. Bekannt ist diese Krebsform zudem als Brustdrüsenerkrankung. Bei einigen Frauen fällt das Brustgewebe sehr dicht aus, was eine Diagnose einer Krebserkrankung erschweren kann. Auffälligkeiten sind nicht immer leicht festzustellen. In diesem Fall setzen Ärzte auf eine Magnetresonanztomographie oder eine Ultraschalluntersuchung. Studien haben eine im Anschluss an die Mammografie durchgeführte Untersuchung per Ultraschall im Hinblick auf die Erkennung von Brustkrebs als erfolgreich bestätigt.
Mittlerweile erhält jede zehnte Frau mit einem Alter von weniger als 50 Jahren die Diagnose Brustkrebs. Die Brüste viele Frauen in diesem Alter sind von einem dichten Gewebe gekennzeichnet. Von den Krankenkassen erfolgt die Übernahme der Kosten nur für Risikopatientinnen nur in Fällen wie einer erblichen Vorbelastung.
Dabei ist zu beachten, dass die Geräte höchstens ein Alter von fünf Jahren vorweisen. Die Frequenzen dürfen einen Wert von 15 Megahertz nicht überschreiten.

Zwei Methoden – Gibt es einen idealen Weg?

In der Regel wird bei der Erkennung von Brustkrebs auf die Mammografie in Kombination mit Ultraschall gesetzt. Wie in vielen Fällen ergeben sich Vor- und Nachteile. Das bildgebende Verfahren der Mammografie ermöglicht im optimalen Fall das Erkennen von Tumoren mit einer Größe von fünf Millimetern. Damit zeigt diese Form der Untersuchung vom Brustgewebe, bei der zwei Bilder entstehen, Veränderungen an, die nicht tastbar sind.
Als ideal erweist sich diese Untersuchung für Patientinnen mit einem Alter ab 50 Jahren. Zur endgültigen Sicherung des Befundes ist allerdings eine Biopsie erforderlich. Deren Durchführung erfolgt in der Regel in einem Brustkrebszentrum.
Jedoch ist Achtsamkeit bei den Befunden angesagt, da es eventuell zu Falscheinstufungen kommen kann. Beim zweiten Weg handelt es sich um den Ultraschall, der als Mammasonographie bekannt ist. Geschätzt wird diese Untersuchung aufgrund ihrer hohen Aussagekraft, sofern die Mammografie Fragen aufwirft. Eine gute Antwort bietet die Sonografie im Hinblick auf tastbare Veränderungen, stellt allerdings keine Alternative als Suchmethode dar. Jedoch eignet sich diese Untersuchung nicht Frauen in gesundem Zustand.

Die Magnetresonanztomographie

Bekannt ist diese Untersuchung als MRT oder als Kernspintomographie. Der besondere Vorteil liegt in der großen Schärfe. So kommt es zu deutlichen Darstellungen von Weichteilen, worunter das Fett-, Binde- und das Drüsengewebe zu verstehen ist. Die Qualität der Bilder ähnelt denen von Röntgenbildern. Allerdings besitzt selbst diese Untersuchung einen Nachteil.
Schließlich kann nicht in allen Fällen eine Unterscheidung erfolgen, ob eine bösartige oder eine gutartige Veränderung des Gewebes vorliegt. Aus diesem Grund erfolgt lediglich eine zusätzliche Anwendung des MRTs, sofern eines von vier Kriterien erfüllt ist. Handeln kann es sich um Patientinnen, die ein Implantat tragen. Andere Patientinnen erhalten eine Chemotherapie, wobei die Wirkung einer regelmäßigen Kontrolle unterzogen wird. Bei dieser Verlaufskontrolle kommt das MRT ebenfalls zur Anwendung. Zudem ist durch diese Untersuchung die Klärung möglich, ob keine weiteren Tumore zu finden sind. Die vierte Untersuchungsmöglichkeit greift bei einer voroperierten Brust.
Dabei stellt die Narbe den Ansatzpunkt dar. Zu klären ist, ob es sich um ungefährliches Narbengewebe handelt. Im anderen Fall wäre die Alternative in einer erneuten Karzinomerkrankung zu sehen.

Posted in Brustkrebs | Comments closed

Verlauf einer Chemotherapie bei Brustkrebs

Es gibt bei Brustkrebs, wie bei vielen anderen Krebsarten auch, die unterschiedlichsten Behandlungsmöglichkeiten. Der Zeitpunkt vom Einsatz einer Chemotherapie hängt vom Therapieplan ab. Es gibt Fälle, in denen eine Chemotherapie einer Bestrahlung vorgeschaltet wird. Ist der Bestrahlungszeitraum abgeschlossen, kann mitunter eine Chemotherapie folgen, um einen langfristigen Erfolg der Therapie zu sichern.
Was genau passiert, entscheiden die Onkologen. Eine derartige Behandlung bedeutet nicht zwingend, dass es sich um eine unheilbare Krankheit handelt.

Allgemeine Gedanken

Brustkrebs Chemotherapy Operation NebenwirkungenErfolgen kann der Einsatz einer Chemotherapie zum einen vor einer Operation. In diesem Fall ist die Rede von einer neoadjuvanten Therapie. Die nach einer Operation stattfindende Chemotherapie wird als adjuvante Therapie bezeichnet. Schließlich kann es durch die Chemotherapie zur Zerstörung von winzigsten Ansiedlungen der Tumore kommen, die sich in anderen Organen befinden. Dabei handelt es sich um Größen, deren Nachweis nicht mit den modernen Diagnosemöglichkeiten erfolgen kann. Gleichzeitig bedeutet dies, dass ein Nachweis darüber, ob überhaupt Ansiedlungen vorhanden sind, ebenfalls nicht stattfindet.
Es sind die Fälle, in denen die Chemotherapie als vorbeugendes Mittel zur Anwendung gelangt. Grundlage dafür ist das Vorliegen einer höheren Wahrscheinlichkeit, dass es zu erneuten Tumorerkrankungen kommen kann. Mittels der Infusionen, deren Gabe in Abhängigkeit vom Heilungsverlauf erfolgt, verringert sich das Risiko von einem Rückfall.
Nicht zur Anwendung gelangt die Chemotherapie bei Frauen mit einer Brustkrebserkrankung in einem sehr frühen Stadium. Fällt bei Patientinnen das Risiko eines Rückfalls ohnehin gering aus, kommt es zu einem Verzicht auf die Chemotherapie.

Die Wirkung der Chemotherapie

Der Einsatz dieser Behandlung wirkt sich auf den gesamten Körper aus. Verabreicht wird das Zytostatikum in Form einer Infusion als Tropf. In Abhängigkeit von der Wirkung erhalten Patientinnen vor der Gabe einer Chemotherapie Medikamente, die die Nebenwirkungen der Therapie begrenzen. Mitunter erfolgt die Gabe von Cortison. Zusätzlich stehen Brustkrebspatientinnen Tabletten zur Verfügung, die sich ebenfalls lindernd auf eventuelle Beschwerden auswirken.
Während die Infusion läuft, verteilen sich die Stoffe der Zytostatika im ganzen Körper. Auf diese Weise kommt es zur Zerstörung sämtlicher Tumorzellen, die sich nicht weiter verbreiten. Die im Körper befindlichen Zellen sterben ab, wobei im Anschluss ein Abbau dieser Zellen erfolgt.
Als zweite Wirkungsweise kann es zu einer Verlangsamung vom Wachstum von Körperzellen kommen. Es hängt von der Form der Krebserkrankung ab, in welchem Rhythmus es zu Infusionen mit Zytostatika kommt.

Die Nebenwirkungen der Chemotherapie

Natürlich hat die Therapieform Vorteile, indem sie in aller Regel Krebserkrankungen stoppt. Schließlich wird die Teilung der schnell wachsenden Zellen gestoppt. Allerdings betrifft dies andere Zellen genauso, wie an den Haarwurzeln deutlich wird. Daher stellt der Haarausfall nur eine der Nebenwirkungen dar. Zu den weiteren Nebenwirkungen gehören Schäden der verschiedenen Schleimhäute und Problem bei der Blutbildung. Eine weitere Nebenwirkung zeigt sich mit der Müdigkeit. Im Anschluss an die letzte Chemotherapie klingen die Beschwerden nach einigen Wochen ab.
In früheren Jahren waren außerdem Erbrechen und Übelkeit im Anschluss an die Chemotherapie ständige Begleiter. Aufgrund der Gabe von Mitteln wie Cortison treten diese Erscheinungen in den Hintergrund. Allerdings treten die Nebenwirkungen nicht zwingend am ersten Tag in Erscheinung. Mitunter spüren Patienten die Wirkungen der Chemotherapie Monate später.

Posted in Brustkrebs, Chemotherapie, Therapieformen bei Krebs | Comments closed

Blutkrebs – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Bei einer Blutkrebserkrankung wird in der Regel von Leukämie gesprochen. In der Übersetzung wird von weißem Blut gesprochen. Dabei kommt es zu einer Unterscheidung zwischen der chronischen und der akuten Leukämie. Doch es gibt weitere Unterscheidungen, da das blutbildende System von mehreren Krebserkrankungen betroffen sein kann.
Eine Diagnose, die jedoch Männer öfter betrifft, von Blutkrebs ist bei Kindern sowie bei Erwachsenen möglich.

Gedanken zur Leukämie

Unterschiedliche Formen der Leukämie Behandlung Ärzte

Die Auslösung der in seltenen Fällen als Leukose bekannten Erkrankung erfolgt durch bestimmte fehlgeschaltete Gene. Dadurch kommt es wiederum zu einer Beeinflussung der als Leukozyten bekannten weißen Blutkörperchen und ihres Reifeprozesses. Jährlich wird die Diagnose Blutkrebs bei etwa 11.500 Menschen gestellt, wobei gut ein Drittel der erkrankten Personen unter 60 Jahre ist. In der Regel sind bei Menschen normale ausgereifte Leukozyten zu finden. Bei an Leukämie erkrankten Menschen kommt es innerhalb des Lymphsystems oder des Knochenmarks zur Entstehung von unreifen und somit überwiegend nicht funktionsfähigen Zellen.
Somit besitzen diese für das Abwehren von Krankheitserregern nicht genügend Kraft. Andererseits kommt es zu einer nicht mehr zu kontrollierenden Ausbreitung der negativen Leukozyten. Immer mehr geraten die gesunden weißen Blutkörperchen in den Hintergrund, was auch für die als Thrombozyten bekannten Blutplättchen gilt. Ebenfalls nimmt die Anzahl der Blutkörperchen, auch Erythrozyten genannt, ziemlich rasant ab. Die Feststellung einer Leukämie-Erkrankung erfolgt durch eine Blutabnahme, anhand derer ein Anstieg der Leukozyten festzustellen ist.

Die verschiedenen Formen der Leukämie

Zum einen kommt es auf den Verlauf der Erkrankung an. Als weitere Facette ist der Typ der entarteten Zelle zu berücksichtigen. Andererseits kommt es hauptsächlich zur Einteilung in die lymphatischen Leukämien sowie in die myeloischen Leukämien. Innerhalb dieser beiden Gruppen liegt wiederum eine Unterscheidung zwischen den chronischen sowie den akuten Varianten vor. Weitere Akzente, die zu berücksichtigen sind, stellen die Verlaufsform, die Krankheitsanzeichen sowie die Wege der Behandlung dar. Einzuordnen ist ein Großteil der Erkrankungen in die lymphatischen Leukämien. Entartete im Knochenmark befindliche Zellen werden als myeloische Leukämie bezeichnet.
In seltenen Fällen kann eine Haarzell-Leukämie vorliegen, die sich am Aussehen der Blutzellen zeigen, die erkrankt sind. Unter den Krebserkrankungen bei Kindern ist am häufigsten die Leukämie zu finden. Jedoch kommt es auch hier zu weiteren Unterscheidungen, auf die die Behandlungspläne abzustimmen sind. Um die Diagnose zu sichern, kann es zur Durchführung einer Punktion des Knochenmarks am hinteren Beckenkamm kommen. Mittels mikroskopischer Untersuchungen lassen sich Veränderungen am Gewebe sowie die Art der Leukämie herausfinden.

Die Möglichkeiten der Behandlung

Das Fortschreiten der Forschung bringt die Entwicklung weiterer Behandlungsmöglichkeiten mit sich, wie an den Leukämieerkrankungen deutlich wird. Schließlich wird verstärkt seit einigen Jahren auf die Gabe von Antikörpern vertraut. Zytostatika sind jedoch auch heute noch das maßgebende Element im Rahmen der Behandlung einer Blutkrebs-Krebserkrankung.
Eine weitere Möglichkeit ergibt sich aus der Anwendung von Hochdosistherapien, die sich durch autologische Stammzellinfusionen auszeichnen. Je nach Art der Erkrankung kann es zu einer Transplantation von Knochenmark kommen. Weniger stark findet die therapeutische und prophylaktische Strahlentherapie bei der Behandlung Berücksichtigung. Allerdings kam es in den vergangenen Jahren zur Entwicklung von neuen in den Krankheitsverlauf eingreifenden Medikamenten.
Das Endziel stellt im optimalen Fall die vollständige Zerstörung der Krebszellen dar. Jedoch ist die Planung und Durchführung der Behandlung individuell auf die jeweilige Blutkrebserkrankung abzustimmen. Neben Chemotherapien, die das Zellwachstum hemmen, lässt sich diese Behandlung mit Bestrahlungen verbinden. Ebenfalls kann es zu einer Kombination mit Zytostatika kommen. Einen nicht gangbaren Weg stellen in diesem Zusammenhang Operationen dar. Zudem lassen sich verschiedene Zytostatika kombinieren, damit ein größtmöglicher Erfolg im Kampf gegen die Blutkrebserkrankung erzielt wird.
Über einen längeren Zeitraum von etwa einem Jahr kann die Behandlung der myeloischen Leukämie erfolgen. Dies liegt an der auf die Einleitungstherapie folgende Festigungstherapie.

Posted in Leukämie | Comments closed

Wichtige Krebs-Vorsorgeuntersuchungen für Männer und Frauen

Das Wort Krebs löst bei vielen Menschen noch heute eine große Angst aus. Schließlich ist in der Erfahrung ein längerer Behandlungsweg einzuplanen, wenn die Diagnose feststeht. Und doch gibt es einen Weg, dies zu vermeiden. Die Chance liegt in der Früherkennung beziehungsweise dem Wahrnehmen der Voruntersuchungen.
Bei den unterschiedlichsten Fachärzten besteht dadurch die Möglichkeit zur Krebsfrüherkennung. Dies stellt auf der Basis der Freiwilligkeit den einfachsten Weg dar, seiner Gesundheit Gutes zu tun. Allerdings entstehen rund um die Krebserkrankung viele weitere Fragen.

Der Idealfall – das symptomlose Stadium

Gesundheit ist das höchste Gut. Um dieses zu wahren, bieten eine Vielzahl von Ärzten die Untersuchungen an, bei denen die Früherkennung im Mittelpunkt steht. Das bedeutet, dass bei einem Befund dieser in der Regel so gering ausfällt, dass es noch nicht zu Beschwerden gekommen ist. Im Körper liegt eine Veränderung des Gewebes vor, die noch keine Beschwerden verursacht. Damit vereinfacht sich die Behandlung einer vorliegenden Tumorerkrankung um ein Vielfaches. Dazu kommt, dass bei kleineren Tumorerkrankungen in vielen Fällen noch keine Streuung vorliegt, was einen günstigen Heilungsverlauf unterstützt.
Noch größere Erfolge bei der Behandlung von Krebs lassen sich erzielen, sofern Informationen über die Gewebestellen vorliegen, an denen zu einem späteren Zeitpunkt Krebs auftreten kann. Denkbar wäre das Vermeiden von Krebs, sofern eine Entfernung dieser riskanten Gewebestellen erfolgen kann. Bekannt ist dieser Schritt jedoch nur bei wenigen Krebsarten. Daher ist nicht in allen Fällen der Begriff der Krebsvorsorge zutreffend.

Die Arten der Vorsorgeuntersuchung

Krebs Voruntersuchungen für Männer und FrauenJe früher eine Erkrankung erkannt wird, desto höher ist die Chance der Heilung. Deutlich wird dies an Darmkrebs, wo harmlose Polypen sich zu 90 Prozent in eine derartige Erkrankung umwandeln. Es handelt sich um gutartige Wucherungen, die sich in der Schleimhaut des Darms ansiedeln. Zur Entwicklung eines Tumors kann es über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren kommen.
Inzwischen nahm die Felix-Burda-Stiftung dazu Stellung und veröffentlichte weitere Angaben zur Früherkennung. Danach läge die Heilungsmöglichkeit von Darmkrebs bei mehr als 80 Prozent, sofern es zu einer rechtzeitigen Entfernung von Polypen kommt. Als vorteilhaft erweist sich das Entgegenkommen der Krankenkassen. So entstehen Personen ab einem Alter von 50 Lebensjahren keine Kosten, wenn sie die Darmkrebsfrüherkennung in Anspruch nehmen.

Weitere Untersuchungen

Bei Männern liegt ab 45 Jahren in Bezug auf die Prostata eine Empfehlung für eine Tastuntersuchung vor. Darin inbegriffen sind die Genitalien des äußeren Bereichs. Neben dieser Form der Tumorfrüherkennung besteht bereits am dem 35. Lebensjahr für Männer und Frauen die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Hautkrebs-Screening. Dabei kommt es zu einer Prüfung der Haut, ob ein Risiko für Hautkrebs vorliegt. Vor hoher Bedeutung ist für Frauen die Brustkrebsvorsorge, die ab einem Alter von 30 Jahren jährlich erfolgen kann.
Wie bei einer Selbstuntersuchung kommt es fachmännisch zum Abtasten der Brüste und der Achselhöhlen. Ein weiteres Mittel zur Früherkennung stellt das Chlamydien-Screening dar, welches mögliche bakterielle Erkrankungen aufdeckt. Weitere Informationen über das Angebot zur Früherkennung vermittelt der Hausarzt, dessen Konsultation das erste Gebot sein sollte. In diesem Zusammenhang kann der Kontakt zur Deutschen Krebshilfe von Bedeutung sein.

Posted in Krebsvorsorge | Comments closed