Zahlen und Fakten zu Brust-OPs in Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie hat im Jahr 2015/2016 eine Patientenumfrage durchgeführt. Zu den beliebtesten Schönheitsoperationen zählen demnach Brustimplantate, gefolgt von Brustverkleinerungen. Ihre Zahl ist allerdings seit 2014 so stark gestiegen, dass sie Intimkorrekturen aus der Verteilung verdrängt haben.

Altersstruktur, Altersverteilung bei Brust-OPs

Hier lässt sich aus der Patientenbefragung erkennen, dass sich nach Erreichen der Volljährigkeit fast jede Altersgruppe eine Körperkorrektur wünscht. Das Bedürfnis verstärkt sich nach dem 42. Geburtstag. Zwischen 20 und 60 sind die Prozentsätze der Interessentinnen relativ gleichmäßig verteilt. Erst nach dem 60. Lebensjahr schwindet der Wunsch wieder. In medizinisch induzierten Einzelfällen finden sich auch 18-Jährige in der Statistik.

Warum fällt die Entscheidung zugunsten eines bestimmten Arztes aus?

Objektive Kriterien für die Arztwahl sind rasch aufgezählt. Ausbildung, Fachwissen, die Anzahl durchgeführter Eingriffe, der Titel. Wesentlich ausschlagkräftiger sind für Patientinnen aber die sozialen Kompetenzen. 58,6 Prozent der Interessentinnen geben dem Chirurgen den Vorzug, der ihre Wünsche berücksichtigt, dessen Ruf und Bewertung tadellos sind, kurz, dem sie bereit sind zu vertrauen.

Gibt es für jedes Alter typische Brusteingriffe?

Grundsätzlich ja. Solange eine Frau zeugungsfähig ist, erscheint ihr eine eher üppige Oberweite vorteilhaft. Brustvergrößerungen sind deshalb zwischen 20 und 30 speziell gefragt. Über eine Bruststraffung wird nach den Schwangerschaften, so um das 40. Lebensjahr, nachgedacht. Brustverkleinerungen haben nicht selten medizinische Gründe. Nach 50 treten sie wenig oft auf.

Im Wiederholungsfall …

Die Boulevardpresse beliefert ihre Leser mit Geschichten über Menschen, die an einer Körperwahrnehmungsstörung zu leiden scheinen. Suchtartig folgt eine Operation auf die Nächste. Aber auch Normalbürger legen sich keinesfalls ungern unters Messer. Nachweislich haben 39,0 Prozent aller Betroffenen, die ein Brustimplantat bekommen, zuvor bereits Korrekturen durchführen lassen.

Körperlich-seelische Ergebnisse durch eine Brustoperation

Häufig bestreiten plastische Chirurgen, dass Schönheitsoperationen Patientinnen per se glücklich machen. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Körperlich und seelisch verbessert sich der Zustand nach der Körperkorrektur bei insgesamt 35,6 Prozent der Operierten. Nur auf Körperebene besser geht es 36,2 Prozent, allein emotional profitieren immerhin noch 21,1 Prozent an. Ob ein Eingriff hilfreich war, ist damit eine Frage des persönlichen Empfindens und vorher gesetzter Prioritäten.

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Trotzdem ja zum Leben sagen – mit Hilfe der Palliativmedizin

Wenn die Brustkrebserkrankung, wider Erwarten, chronisch verläuft, sich Metastasen in Leber, Lunge, Knochen bilden, ändert sich die Art der medizinischen Herangehensweise. Statt weiter auf Operation, Chemotherapie, Bestrahlung zu setzen, liegt der Schwerpunkt jetzt auf der Schmerzlinderung und seelischen Stabilisierung. Dadurch bleibt die Lebensqualität erhalten, Eingriffe entfallen. Ein Zurückdrängen der Tumorerkrankung steht nicht im Vordergrund. Palliativ, lateinisch Pallium, bedeutet Mantel, Hülle. Ein Palliativmediziner schützt die Patientin vor der Schmerzbelastung, indem er Medikamente verordnet. Dabei entscheidet die Betroffene individuell, welches Angebot sie annimmt.

Schmerzen auszuhalten heißt, sie zu verstärken

Tumorschmerzen sind grundsätzlich möglich, sie sagen wenig über das Krankheitsstadium aus, belasten aber Familie und Angehörige. Wie entstehen sie? Körperrezeptoren erfühlen Druck, Hitze, Licht, Geräusche, Gerüche und leiten diese Sinneswahrnehmungen, über die Nervenbahnen, ans Gehirn weiter, das über die Körperreaktion entscheidet. Verletzungen, Stress und seelische Probleme verstärken die Schmerzempfindung. Wer erinnert sich nicht an eigene Schulängste, die zu Bauchweh und zu Bettlägerigkeit geführt haben. Tumorpatienten ergeht es ähnlich. Sie verfangen sich in einer Schmerzspirale, aus der nur ein Palliativmediziner heraushilft.

Tipp!

Führen Sie ein Schmerztagebuch. Es erleichtert dem Arzt die Einschätzung Ihrer Belastungen, es unterstützt ihn dabei, Sie medikamentös einzustellen und, bei Bedarf, die Dosis anzupassen.

Beantworten Sie folgende Fragen:

  • Wo spüren Sie Schmerzen?
  • In welchen Abständen treten sie auf, wie lange dauern sie?
  • Was löst sie aus?
  • Wie fühlen sie sich an: Stechend, bohrend, stumpf, heiß …?
  • Wie erscheint Ihnen ihre Form: Anfallsartig, wellenförmig …?
  • Wie stark sie sind, auf einer Skala von 1 – 10?
  • Was unternehmen Sie dagegen?

Schmerztherapie mit Medikamenten

Opioidpräparate helfen dabei, körperliche Qualen zu lindern oder auszuschalten. Längerfristig genauso wie im Akutfall. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, die Substanz wie folgt zu verabreichen:

  • orale Einnahme: Tabletten, Tropfen, Kapseln,
  • bei Schmerzdurchbrüchen: Pflaster oder Nasensprays,
  • vorbeugend, zum selben Zeitpunkt: Der Wirkstoffspiegel im Blut bleibt hoch, eine Über- oder Unterdosierung ist unwahrscheinlich,
  • an seelische sowie soziale Umstände der Patientin angepasst,
  • unter Berücksichtigung von Begleiterkrankungen wie Diabetes,
  • mit einem Notfallplan für Angehörige.

Angst vor Nebenwirkungen – Thema Abhängigkeit

Rechnen Sie in ersten Wochen mit Übelkeit. Antiemetika, Mittel gegen Brechreiz, wirken. Bei Verstopfungen achten Sie auf ausreichendes Trinken, Bewegung, ballaststoffreiche Ernährung. Regelmäßig eingenommene Abführmittel vergrößern das Dilemma. Opiate erzeugen nur selten Benommenheit, wenn Sie die empfohlene Dosis beachten. Auch verursachen sie, bei langsamer Freisetzung im Blut, keine Suchterkrankung. Bei Verkehrsteilnehmerinnen ist Vorsicht anzuraten.

Raus aus der Krise – die seelische Betreuung

Eine Krebsdiagnose, verbunden mit der Vorstellung, dass beide Brüste amputiert werden, traumatisiert Patientinnen. Zusätzlich zum Gefühl, existenziell bedroht zu sein, fallen sie in ein emotionales Loch und fragen sich: „Warum muss das mir passieren, was habe ich falsch gemacht, bin ich trotz Amputation sexuell attraktiv?“ Betroffene, deren Widerstandskraft stark entwickelt ist, versuchen es durch:

eigene Bewältigung: Glaube, Hoffnung, der Kampf gegen den Krebs, sie alle können neuen Lebenswillen geben. Die Konzentration auf kleine Glücksmomente fühlt sich richtig an. Viele Beziehungen lassen sich, wie durch ein Wunder, neugestalten, wieder andere lösen sich auf. Gelingt nichts davon, hilft eine…

psychoonkologische Beratung: Durch eine Gesprächstherapie fällt die Trauerbewältigung leichter. Gemeinsam entstehen vor dem inneren Auge neue Wege für ein Leben nach dem Krebs. Wer vor der Erkrankung ein Instrument spielt, im Chor singt, den unterstützt die Musik. Der Besuch eines Yogakurses, meditativer Stressabbau, Waldspaziergänge, all das sind Möglichkeiten, mit dieser Belastung umzugehen.

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Die Nachsorge hilft mit, zu überleben

Die Diagnose Brustkrebs, lateinisch Mammakarzinom, trifft Frauen unvorbereitet und hebt gleichzeitig ihre Welt aus den Angeln. Im Anschluss an eine Therapie, die hoffentlich brusterhaltend war, stellt sich die Frage: „Was ist zu tun, damit der Gesundheitszustand stabil bleibt“? In der Klinik empfiehlt der behandelnde Arzt eine Rehabilitation. Wenn nach der Entfernung des Tumorknotens eine Bewegungseinschränkung vorliegt, rät er vielleicht zur sofortigen Anschlussheilbehandlung. Wo liegen die Unterschiede, wer trägt die Kosten?

Stationäre Aufenthalte im ersten Jahr

Nach einer Teil- oder Komplettoperation Ihrer Brust haben sie die Möglichkeit, zur Wiederherstellung Ihrer Berufsfähigkeit, eine Fachklinik aufzusuchen. Die Chemotherapie, eine Infusion mit Zytostatika, besprechen Sie am besten mit dem Onkologen vor Ort. Ihr Arzt schätzt ab, wann Sie kräftig genug sind, und stellt einen Antrag auf Rehabilitation.

  • Aufenthaltsdauer: 1 – 3 Wochen, falls nötig länger
  • Rentenversicherer bezahlen nach Vorliegen einer fünfjährigen, allgemeinen Wartefrist.

Eine uneingeschränkte Kostenübernahme erhalten:

  • Versicherte, die vor Antragstellung 6 Monate Pflichtbeiträge nachweisen, oder
  • Berufseinsteiger, die nach Ausbildungsende zwei Jahre beschäftigt waren, oder
  • Rentenbezieher, Arbeitslose, mitversicherte Partner und Kinder
  • Selbstbehalt: 10 Euro pro Tag

Bis zur Gewährung des Rehaantrags vergehen einige Wochen. Auf eine Anschlussheilbehandlung brauchen Sie nicht so lange zu warten. In der Regel kommt die Zusage für ein Klinikbett bereits nach 14 Tagen.

Ambulante Nachsorge im 1. bis 6. Jahr nach Diagnosestellung

Wenn Sie von der Rehabilitation zurückkommen, sollten Sie sich nicht vorschnell in Sicherheit wiegen. Die Einhaltung regelmäßiger Kontrolltermine ist wichtig, damit Ihr Körper in Zukunft tumorfrei bleibt. 2008 hat die deutsche Krebsgesellschaft eine Leitlinie zu empfohlenen Untersuchungsintervallen veröffentlicht:

1.bis 3. Jahr:

  • Vierteljährliche Gespräche, Abtasten der Brüste durch den Frauenarzt,
  • Mammografie jährlich,
  • Ultraschall auch, alles beidseitig
  • Computertomografie und Laboruntersuchungen nur bei Verdacht auf neue Knoten

Ab dem 4. Jahr:

  • Gespräche, Abtasten halbjährlich, Mammografie, Ultraschall rechts, links einmal pro Jahr.

Ab dem 6. Jahr:

  • Mammografie, Ultraschall jährlich, wie die Vorsorge bei gesunden Patientinnen.

Im Fall von Schmerzen, wenn Sie Verhärtungen ertasten, an Erschöpfung leiden, mit Übelkeit kämpfen, vereinbaren Sie umgehend einen Arzttermin.

Welche Untersuchungen sind in diesem Fall nötig?

Ihr Gynäkologe nimmt sich Zeit, klärt zuerst Ihre Befindlichkeit ab. Er spricht Sie auf körperliche Veränderungen an, begutachtet die Operationsnarbe und die umgebenden Lymphbahnen. Wenn ihm der Tastbefund verdächtig erscheint, überprüft er Ihre aktuellen Mammografiebilder.

Im nächsten Schritt kommt das Verfahren der Magnetresonanz, Sonografie genannt, zum Einsatz. Dabei wird das Brustgewebe durch Ultraschall abgebildet. Verschieden dichtes Gewebe reflektiert oder absorbiert die Wellen jeweils anders. Auf den Fotos erscheinen Flüssigkeiten schwarz, Knochen weiß, restliches Körpergewebe wirkt grauschattiert.

Wenn nicht klar ist, ob es sich bei der Neubildung um eine Zyste oder einen Tumorknoten handelt, werden Sie zur Computertomografie geschickt. Eine weitere Möglichkeit, um Klarheit über eine eventuelle Rückkehr der Erkrankung zu erhalten, ist die Biopsie. In einem kleinen Eingriff entnimmt der Chirurg Zellen aus der Neubildung und lässt sie im Labor auf Bösartigkeit testen.

Körperlich fit, psychisch nicht zu gebrauchen

Ihr Gesundheitszustand stabilisiert sich wieder, wenn Sie ganzheitlich an die Genesung herangehen, dabei Körper, Geist und Seele eine Einheit sein lassen. Ihr Hausarzt unterstützt sie. Er wird Ihnen zu einer Psychotherapie raten, Adressen von Beratungsstellen nennen, Tipps zu Selbsthilfegruppen geben. Ihre eigene Aktivität weckt die Selbstheilungskraft.

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Psychologische Betreuung für betroffene Menschen und deren Angehörige

Liegt eine Krebsdiagnose vor, so kommt die Belastung für Patienten und deren Angehörige auf einem hohen Niveau an. Nicht alle Menschen beherrschen den Umgang mit der Diagnose Krebs. Dies liegt schon daran, dass es bei Krebs zu viele Facetten zu beachten gibt.
Zudem betrifft die Erkrankung nicht nur die Patienten, sondern auch Angehörige und Freunde.

Die Hilfe durch Angehörige

Viele wollen krebskranken Patienten helfen, sind sich allerdings über den richtigen Weg nicht sicher. Immerhin reagiert jeder Mensch anders auf diese Extrem-Belastung. Daher gibt es keine pauschalen Empfehlungen krebskranke Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Was für den einen Patienten an Unterstützung gut ist, muss nicht zwingend eine große Hilfe für andere Patienten darstellen. Allerdings besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich die Bedürfnisse mit dem Heilungsverlauf verändern. Ist in dem einen Moment Zuwendung und Wärme von Bedeutung, zählt wenig später das Alleinsein für Patienten mehr.
Dabei spielt der Angst eine entscheidende Rolle, da Krebs eine gefährliche Erkrankung darstellt. Die richtigen Worte in diesem Moment zu finden ist nicht einfach. Allerdings sind allgemeine Floskeln wie „Das wird schon wieder“ zu vermeiden. Sie stehen nicht zwingend für die Akzeptanz einer ernsthaften Krebserkrankung. Nicht zwingend erforderlich ist das Ansprechen der erkrankten Patienten, sofern die Verbindung zu den Personen nicht engerer Natur ist.
Sofern die Belastung für alle ein größeres Ausmaß annimmt, ist zu prüfen, ob professionelle Unterstützung für den Zeitraum der Erkrankung hilfreich ist.

Die Hilfe für die Unterstützung

Helfen kann ein Leitfaden, dem einige Informationen zur Unterstützung für Patienten mit einer Krebserkrankung zu entnehmen sind. Diese Hinweise sind als Anregung gedacht und funktionieren nicht in allen Fällen. Das wichtigste Argument stellt jedoch die Frage „Was brauchst Du?“ dar und nicht ein Ratespiel. Patienten spüren bei der Frage „Was kann ich für Dich tun?“ viel Unterstützung.
Wichtig ist das Gefühl von Anteilnahme, was nicht alle Angehörigen und Freunde den Patienten vermitteln können. Dabei ist nicht entscheidend, welche Worte gesprochen werden. Vielmehr ist von Bedeutung, dass die Patienten spüren, dass Freunde und Angehörige für sie da sind. Diese zeigen dies schon dadurch, dass sie den Patienten bei der Suche nach Informationen helfen. Schließlich wirft eine Krebserkrankung viele Fragen auf.
Je mehr Fakten bekannt sind, desto mehr Mut fassen Patienten, sich der Krankheit entgegenzustellen. Daher ist der Faktor Selbstbestimmtheit von Bedeutung, bei denen Angehörige und Freunde die Patienten unterstützen können. Sie sollten den Patienten nicht alles abnehmen, sodass diese ihr eigenes Wertgefühl beibehalten.

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Kostenübernahme von Brustrekonstruktionen durch die Krankenkasse

Mit der gesetzlichen Krankenkasse haben Patienten einen starken Partner an ihrer Seite. In Sonderfällen übernimmt die Kasse Behandlungen. Dies gilt ebenfalls für eine Brustoperation und zeigt sich in der vollständigen Kostenübernahme.

Erklärende Worte

Aufgrund von Unfällen oder Krankheiten kann es zu Brustdeformitäten kommen. In diesem Fall haben Patienten Ansprüche gegenüber ihrer Krankenkasse. Das gilt besonders für den Fall, dass es zum Verlust der Brust in Teilen oder im Ganzen gekommen ist. In diesem Fall liegt eine medizinische Indizierung vor, so dass die Krankenkasse zur Bezahlung dieser Behandlung verpflichtet ist. Dabei greifen drei Kriterien, bei denen es sich um Verletzungen oder Erkrankungen handelt, die das Gewebe zerstören.
Als drittes Kriterium greifen Veränderungen, die die Folge von Operationen darstellen. Um vollständige Sicherheit zu haben, bietet sich jedoch bereits vor der Operation – sofern diese nicht in Zusammenhang mit einer Amputation erfolgt – eine Absprache mit der Krankenkasse an. Kommt es zu einem Wiederaufbau der Brust, wird zwischen drei Wegen unterschieden.
Es handelt sich um:
den Primären Wiederaufbau der Brust
die Sekundäre Brustrekonstruktion sowie
die Mamillenrekonstruktion.

Die Wertigkeit des Erscheinungsbildes

Brustkrebs Operation Krankenkasse Kosten FälleVon der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt die Gewährung von Pflichtleistungen, die dem äußeren Erscheinungsbild zugutekommen. Allerdings gibt es dafür enge Maßstäbe, wie anhand der Definition der „World Health Organization“ deutlich wird. Danach stellt Gesundheit einen Zustand dar, der ein perfektes Zusammenspiel aus sozialem und physischem Wohlbefinden ergibt.
Daraus ergibt sich jedoch ein Widerspruch, der nicht mit dem sozialen System der Krankenversicherung verträgt. Daher wurde eine Regelung im Sozialgesetzbuch V erschaffen. Auf dieser Basis besitzt der Arzt eine Verpflichtung, Patienten zum Zweck der Heilung zu behandeln. Jedoch schreitet die Forschung schneller voran, sodass sich der Begriff der medizinischen Notwendigkeit verschiebt. Zu beachten ist, dass im Hinblick auf die Erscheinung seitens des Gesetzgebers nicht jeder Eingriff anerkannt wird.
In dem Fall handelt es sich einerseits um Korrekturen, die sich wiederherstellend oder verbessernd auf die Funktion auswirken. Den anderen Weg stellen Korrekturen dar, die gegen Entstellungen zum Einsatz kommen. Jedoch kommt es nicht zur Kostenerstattung, sofern es sich um Veränderungen aufgrund des Alters oder von Schwangerschaften handelt.

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Der Brustaufbau nach Brustkrebserkrankungen mit Eigenfett

Natürlich ist es möglich, ein Verfahren beim Brustaufbau anzuwenden, welches die Muskeln schont. Es kommt lediglich zur Verpflanzung von Fett und Haut, wobei diese Verfahren sehr aufwendig sind. Gesprochen wird in dem Fall von der GAP-Lappen-Transplantation sowie von der DIEP-Lappen-Methode.
Für einen optimalen Verlauf ist der Einsatz von einem Chirurgen erforderlich, der über ein ausreichendes Maß an Wissen und Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Schließlich gibt es drei Methoden, die bei dieser Form Operation zur Anwendung gelangen.

Die verschiedenen Methoden

Darunter ist die DIEP-Lappen-Methode beziehungsweise -Transplantation zu finden. In diesem Fall kommt es zum Ausschneiden eines Hautlappens mit Querverlauf in Verbindung mit Blutgefäßen aus der Wand des Bauches. Im Anschluss entsteht daraus die Brust.
Da die Bauchmuskulatur an ihrem Platz verbleibt, kann es somit nicht zu einer Schwächung der Bauchdecke kommen. Fast ohne Muskel kommt man bei dieser Methode aus, sofern es zu einer ausreichenden Versorgung des Fettgewebes durch Blutzellen kommt.
Eine weitere Methode stellt die GAP-Lappen-Transplantation dar. Auf diese Methode wird gesetzt, wenn es sich um schlanke Frauen handelt. Bei ihnen ist am Bauch nicht ausreichend Fettgewebe vorhanden. Daher erfolgt die Konzentration hinsichtlich einer Transplantation auf das Gesäß. Jedoch kann dies in Abhängigkeit von der Größe der Brust zu Problemen beim Sitzen führen.
Komplettiert werden diese Wege durch die TMG-Lappen-Methode, die bei speziellen Fällen zur Anwendung gelangt. Dabei kommt es in vielen Fällen zur Entnahme von im Oberschenkel befindlicher Muskulatur, Fett und Haut. Beim Aufbau von kleineren Brüsten wird in der Regel auf diese Methode vertraut.

Wie weit ist die Forschung?

Das Thema „Brustaufbau durch Eigenfett“ ist aktuell ein bedeutender Bestandteil im Rahmen der Forschung. Diese Operation unterliegt zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Standards. Vielmehr erfolgen diese Operationen im Rahmen von Studienbedingungen, wobei Ergebnisse über einen längeren Zeitraum zur Analyse noch nicht vorliegen. Allerdings hinterlassen einige Episoden einen besonders guten Eindruck. Grundlage für die Operation bietet eine Fettabsaugung am Rücken, den Hüften sowie am Bauch. Nach dem Injizieren in die Brust kann es teilweise zum Abbau vom Fettgewebe kommen.
Daher sollten Patientinnen, die diese Form vom Brustaufbau wählen, mit mehreren Operationen rechnen. Zudem handelt es sich bei diesem Weg um eine Methode, die Maßnahmen wie die TRAM-Lappen-Methode ergänzen. Lag eine brusterhaltende Operation vor?
In diesem Fall lassen sich teilweise Schädigungen auf der Basis vom Brustaufbau mit Eigenfett behandeln. Frauen, deren Brüste durch Implantate aufgebaut sind, können bei korrigierenden Operationen ebenfalls auf dieses Verfahren vertrauen.

Die Rückfallquote fällt niedrig aus

In einem Studienresümee nahmen jetzt Steven Kronowitz von der Universität in Texas und weitere Kollegen zum Thema Rückfallquote Stellung. Das Fazit ist, dass sich die Rückfallquoten auf einem niedrigen Niveau bewegen. Damit bieten die Ergebnisse eine gute Grundlage, die Sicherheit dieses Behandlungsweges zu unterstützen. Kommt es zu einem Eigenfettbaufbau in Kombination mit einer Hormontherapie, kann die Gefahr eines loko-regionären Rezidivs bestehen.

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Der Brustaufbau nach Brustkrebserkrankungen mit Implantaten

Liegt eine Krebserkrankung vor, stellen die Operationen für viele Patientinnen einen wichtigen Schritt dar. Heutzutage fällt die Wahl auf die brusterhaltende Therapie. Allerdings kann es ebenso zu einer Amputation kommen, aufgrund derer ein Brustaufbau erforderlich wird.
Dies kann schon aufgrund des Selbstbildes ein wertvoller Schritt für eine Patientin sein. Dabei tauchen viele Fragen auf, die vor dem Brustaufbau zu klären sind.

Wichtiges zum Brustaufbau

Brustrekonstruktion, Silikon, Operation, ImplantanteEs kommt darauf an, ob eine Bestrahlung erforderlich ist. Sofern dies nicht der Fall ist, kann ein Brustaufbau in Verbindung mit der Operation erfolgen. In diesem Zusammenhang ist die Rede von der Brustrekonstruktion, die allerdings auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann. Für die Realisierung bieten sich mehrere Wege an. Eine Möglichkeit besteht in einem aus Silikon bestehenden Implantat. Gesetzt wird zudem auf den Einsatz von körpereigenem Gewebe, das aus dem Oberschenkel, Bauch, Gesäß oder dem Rücken stammt.
Für die Entscheidung zur richtigen Alternative sind Faktoren wie die persönlichen Wünsche zu berücksichtigen. Ebenfalls spielen die Narben, die Größe der Brust sowie der Körperbau für die Suche nach der richtigen Methode maßgebend. In Bezug auf die Bestrahlung ist zudem von Bedeutung, ob noch eine Bestrahlung stattfinden wird oder ob sie bereits stattgefunden hat. Daher sollte der Besprechung der Methoden mit dem Arzt größte Aufmerksamkeit zugedacht werden.

Rund um die Silikonimplantate

Brustaufbau: Bei diesem Weg kommt es zu einer kleinen Operation. Die für das Implantat verwendeten silikonhaltigen Kissen zeichnen sich durch eine raue Oberfläche aus. Dabei besitzen diese Kissen eine bessere Verträglichkeit. Zudem handelt es sich um stabile Gelkissen, die Belastungen und dem Alltag recht gut standhalten und kaum zerreißen. Zum Einsatz gelangen kann diese Methode zum jetzigen oder zu einem späteren Zeitpunkt. Wie der Ablauf der Operation ist, hängt davon ab, ob es zu einer Entfernung der Brusthaut kommt.
In der Regel sind die heute stabilen Silikonkissen für eine Haltbarkeit von 10 bis 20 Jahren bekannt. Dieser Tatsache sollten sich insbesondere junge Frauen bewusst sein, damit sie nicht unnötige gesundheitliche Risiken eingehen. Allerdings ist Silikon inzwischen als sicher bekannt, da die Brustimplantate als Medizinprodukte strengen Kontrollen unterliegen.
Zuständig für die Kontrolle sind die Gesundheitsämter. Kommt es zu Vorfällen, sind diese dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte bekannt.

Brustaufbau durch Eigengewebe

Körpereigenes Gewebe schenkt einer Frau eine weichere Brust, wobei es zu natürlicheren Bewegungen kommt. Wie beim Silikonimplantat sind die Umstände der Krebsbehandlung bei einer sofortigen Rekonstruktion zu berücksichtigen. Dies gilt im Hinblick auf weitere Behandlungen wie die Bestrahlung, die eine beeinflussende Wirkung auf das Gewebe der Brust haben. Daher ist eine zusätzliche Operation für den Brustaufbau mit Eigengewebe erst nach Abschluss der Bestrahlung möglich.
Zu berücksichtigen ist bei der Wahl dieser Methode, dass der Aufwand für diese Operationsmethode höher ausfällt. Auch kommt es zu einem größeren Blutverlust. Als Nebenwirkung ist bekannt, dass transplantiertes Gewerbe abstirbt. Des Weiteren kann es zu Brustrekonstruktionen unter Verwendung vom Gewebe aus dem Bauch kommen.
Eine weitere Alternative stellt der Einsatz des großen Rückenmuskels für die Rekonstruktion der Brust dar. Auf Wunsch ist ebenfalls die Verwendung von einer Eigenfettverpflanzung denkbar.

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Alternative Behandlungen bei Krebserkrankungen

Wenn es um die Krankheit geht, die mit den größten Schrecken verbreitet, so ist das Krebs. Vielen ist zudem der Mythos ein Begriff, den die Chemotherapie umgibt, die nicht immer einfach zu verarbeiten ist. Daher suchen viele Menschen nach anderen Wegen, die sie in der alternativen und komplementären Medizin finden. Dabei stellen sich allerdings viele Fragen.

Grundsätzliche Gedanken

Der Einsatz von alternativen Methoden ist möglich. Jedoch sollte dieser in Kombination mit der schulmedizinischen Krebstherapie. Ohne die klassische Medizin verringern sich die Heilungschancen. Die Anwendung von alternativen Behandlungswegen sollte in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Schließlich besteht die Gefahr, dass die alternativen Methoden sich als schädlich für die Krebserkrankung erweisen. Bei einer geplanten Behandlung ist darauf zu achten, dass es sich um seriöse Krebstherapeuten handelt.
Zu erkennen sind diese daran, dass sie die Patienten nicht dazu auffordern, die schulmedizinischen Behandlungen zu beenden. Seriöse Therapeuten stehen für eine durch eine anerkannte wissenschaftliche Publikation belegte Wirksamkeit ihrer Therapie ein. Es darf kein anpreisen der Methode als Frei von Nebenwirkungen und natürlich erfolgen.
Ein seriöser Therapeut wird niemals auf Verschwörungen zwischen der Pharmaindustrie und den klassischen Ärzten verweisen. Zudem erfolgt kein Aufstellen von Thesen, dass die Therapien des Anbieters gegen alle Krebserkrankungen in den unterschiedlichsten Stadien wirken.

Die komplementäre Onkologie

Viele Schulmediziner beschreiten in der Regel die klassischen Wege. Dies bedeutet den Einsatz von Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Allerdings finden alternative Behandlungsmethoden vermehrt in der Schulmedizin diese Therapien Berücksichtigung. Hauptsächlich geht es um vier Verfahren, zu denen die Entspannungstechniken und die Meditation gehören.
phytomedicine Krebserkrankung alternative Therapien ErnährungDes Weiteren wird auf die Ayurvedische Medizin, die Pflanzenheilkunde sowie auf die traditionelle chinesische Medizin vertraut. Vermehrt wird der Hanfpflanze vertraut, aus der auf synthetischem Weg Substanzen gewonnen werden. Die als Cannabinoide bekannten Stoffe tragen zur Linderung von Schmerzen und Nebenwirkungen bei. Im Hinblick auf die Misteltherapie ist Vorsicht angesagt.
Es kommt auf die Art des Tumors an, wenn diese zum Erfolg führen soll. Gegen Schwellungen des Gewebes im Gehirn wird bei einer Tumorerkrankung auf Weihrauch gesetzt. Kommt es zum Einsatz einer Chemo- oder Strahlentherapie, bietet sich die Kombination mit Enzymen und Pflanzen an. Handeln kann es sich um Stoffe wie Chemotrypsin, Glutahion und die Ingwerwurzel. Nerven-Gefühlsstörungen, Erbrechen und andere Nebenwirkungen werden in ihrem Umfang gelindert.
Als weitere Therapien lassen sich die Ernährungstherapie, die onkologische Sporttherapie sowie die Meditation anwenden. Nicht unproblematisch ist allerdings die Einnahme von Selen, wobei die Einnahme erst im Anschluss an eine Chemotherapie erfolgen soll.

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Begleitende Therapien zur Chemotherapie

Die Forschung hat es geschafft, dass sich die Nebenwirkungen der Chemotherapie verringern lassen. Unterstützung lässt sich dadurch finden, in dem Patientinnen auf den Einsatz von weiteren Therapien vertrauen. Dazu gehört seit vielen Jahren die Misteltherapie. Ihren Ursprung hat diese Behandlungsform in der anthroposophischen Medizin. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist allerdings die erfolgreiche Wirkung nicht komplett gesichert, wie selbst Forschungsergebnisse belegen. Dies führt selbst bei Fachleuten zu einer kritischen Meinung gegenüber der Misteltherapie.

Das zum jetzigen Zeitpunkt vorliegende Wissen

In Deutschland, der Schweiz und Österreich wird bei der Behandlung von Krebs häufig auf die Misteltherapie in verschiedenen Formen gesetzt. Aufgrund der Herkunft besitzen die Mistelpräparate eine Zulassung für die Anthroposie. Dagegen liegen keine modernen klinischen Prüfungen vor.
Wesentlich weniger setzen andere Länder auf die Behandlung durch Mistel, wie an den USA deutlich wird. Dort gibt es nicht eine Zulassung für diese Präparate. Lediglich im Rahmen klinischer Studien ist eine Verwendung von Mistel gestattet. Schließlich liegen im Hinblick auf Erkrankungen keinerlei anerkannten Belege für die Wirksamkeit von Extrakten vor, deren Gewinnung aus Mistelpflanzen wie Viscum album erfolgen.
Misteltherapie Krebserkrankung Patienten verschiedene Therapien anstatt ChemoAllerdings steigert sich unter Anwendung der Präparate das Wohlbefinden der Patienten, so dass sich die Lebensqualität trotz Chemotherapie auf einem guten Niveau bewegt. So gut sich das anhört, gibt es keine für diesen Fall ebenfalls keine Nachweise. Bleibt der Blick auf die zum jetzigen Zeitpunkt gültigen Leitlinien, von denen nicht eine zur Anwendung der Misteltherapie rät. Eher ist das Gegenteil der Fall, da teilweise zu einem Verzicht auf die Misteltherapie geraten wird.
Unabhängig von der Form der begleitenden Therapie sind regelmäßige Blutkontrollen durchzuführen, damit eine drohende Immunschwäche rechtzeitig erkannt wird. In diesem Fall kommt es zur Gabe von Medikamenten.

Weitere Therapiemöglichkeiten

Bei einer Krebserkrankung möchten Menschen mehr tun, als nur auf die Behandlung der herkömmlichen Therapien zu warten. Es bringt beispielsweise nichts, eine Bestrahlung abzusetzen, um nach anderen Wegen zu suchen. Die Bestrahlung dämmt eine Erkrankung ein. Allerdings bietet sich die Kombination mit anderen Therapien an. In diesem Zusammenhang breitet sich bei den Universitätskliniken ein neues Angebot aus. Dabei handelt es sich um die komplementärmedizinische Beratung für Patienten mit einer Krebserkrankung. Gefördert wird das Projekt durch die Deutsche Krebshilfe. Ziel ist die Entwicklung eines sinnvollen Konzeptes für die Beratung von Krebspatienten. Gleichzeitig gilt es zu verhindern, dass Scharlatane die Oberhand über Krebspatienten gewinnen.
Allerdings hat selbst dieses Vorhaben Vor- und Nachteile, wie an den unterschiedlichen Meinungen der verschiedenen Ärzte deutlich wird. Laut der Gesellschaft anthroposophischer Ärzte behindert die Misteltherapie die Bildung von Metastasen. Andere Stimmen sagen dagegen, dass sich die Tumorzellen dadurch erst entwickeln würden. Und trotzdem soll der Komplementärmedizin, auch wenn sie aufgrund der Widersprüche nicht bei allen angesehen ist, mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Eine weitere Möglichkeit wäre der Einsatz von speziellen Diäten wie der kohlenhydratarmen Diät.
Diese begleitende Therapie stellt eine zusätzliche Option dar. Dabei muss gesichert sein, dass ein Patient nicht an Gewicht verliert und sich während dieser Zeit wohlfühlt. Es gibt weitere Therapieansätze, die in Studien wie über Granatapfelsaft, Tee und die Misteltherapie festgehalten wurden. Doch ist wesentlich mehr Forschung erforderlich.

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Brustkrebsfrüherkennung und Diagnose: Mammographie, Ultraschall und MRT

Auf der Suche nach der häufigsten Krebserkrankung lautet die Antwort Brustkrebs, der zugleich als Mammakarzinom bekannt ist. Das frühzeitige Erkennen sichert die größtmöglichen Heilungschancen. Als hilfreich erweist sich das Angebot der Krankenkassen, zu denen die Tastuntersuchung gehört. Selbst für Frauen ohne Risikobelastung erfolgt die Bezahlung durch die Krankenkasse. Dies gilt ebenfalls für Frauen, bei denen eine erbliche Vorbelastung gegeben ist.
Haben sie das 30. Lebensjahr erreicht, besteht für sie einmal jährlich einen Anspruch auf diese Untersuchung. Zusätzlich besteht seit dem Jahr 2005 die Möglichkeit zur Inanspruchnahme der Mammografie im Abstand von zwei Jahren.

Die Mammografie – es gibt auch Tücken

Medizintechnik Mammographie Untersuchung BrustkrebsMittels dieser Untersuchung entdecken Ärzte in vielen Fällen Mammakarzinome in einem frühen Stadium. Bekannt ist diese Krebsform zudem als Brustdrüsenerkrankung. Bei einigen Frauen fällt das Brustgewebe sehr dicht aus, was eine Diagnose einer Krebserkrankung erschweren kann. Auffälligkeiten sind nicht immer leicht festzustellen. In diesem Fall setzen Ärzte auf eine Magnetresonanztomographie oder eine Ultraschalluntersuchung. Studien haben eine im Anschluss an die Mammografie durchgeführte Untersuchung per Ultraschall im Hinblick auf die Erkennung von Brustkrebs als erfolgreich bestätigt.
Mittlerweile erhält jede zehnte Frau mit einem Alter von weniger als 50 Jahren die Diagnose Brustkrebs. Die Brüste viele Frauen in diesem Alter sind von einem dichten Gewebe gekennzeichnet. Von den Krankenkassen erfolgt die Übernahme der Kosten nur für Risikopatientinnen nur in Fällen wie einer erblichen Vorbelastung.
Dabei ist zu beachten, dass die Geräte höchstens ein Alter von fünf Jahren vorweisen. Die Frequenzen dürfen einen Wert von 15 Megahertz nicht überschreiten.

Zwei Methoden – Gibt es einen idealen Weg?

In der Regel wird bei der Erkennung von Brustkrebs auf die Mammografie in Kombination mit Ultraschall gesetzt. Wie in vielen Fällen ergeben sich Vor- und Nachteile. Das bildgebende Verfahren der Mammografie ermöglicht im optimalen Fall das Erkennen von Tumoren mit einer Größe von fünf Millimetern. Damit zeigt diese Form der Untersuchung vom Brustgewebe, bei der zwei Bilder entstehen, Veränderungen an, die nicht tastbar sind.
Als ideal erweist sich diese Untersuchung für Patientinnen mit einem Alter ab 50 Jahren. Zur endgültigen Sicherung des Befundes ist allerdings eine Biopsie erforderlich. Deren Durchführung erfolgt in der Regel in einem Brustkrebszentrum.
Jedoch ist Achtsamkeit bei den Befunden angesagt, da es eventuell zu Falscheinstufungen kommen kann. Beim zweiten Weg handelt es sich um den Ultraschall, der als Mammasonographie bekannt ist. Geschätzt wird diese Untersuchung aufgrund ihrer hohen Aussagekraft, sofern die Mammografie Fragen aufwirft. Eine gute Antwort bietet die Sonografie im Hinblick auf tastbare Veränderungen, stellt allerdings keine Alternative als Suchmethode dar. Jedoch eignet sich diese Untersuchung nicht Frauen in gesundem Zustand.

Die Magnetresonanztomographie

Bekannt ist diese Untersuchung als MRT oder als Kernspintomographie. Der besondere Vorteil liegt in der großen Schärfe. So kommt es zu deutlichen Darstellungen von Weichteilen, worunter das Fett-, Binde- und das Drüsengewebe zu verstehen ist. Die Qualität der Bilder ähnelt denen von Röntgenbildern. Allerdings besitzt selbst diese Untersuchung einen Nachteil.
Schließlich kann nicht in allen Fällen eine Unterscheidung erfolgen, ob eine bösartige oder eine gutartige Veränderung des Gewebes vorliegt. Aus diesem Grund erfolgt lediglich eine zusätzliche Anwendung des MRTs, sofern eines von vier Kriterien erfüllt ist. Handeln kann es sich um Patientinnen, die ein Implantat tragen. Andere Patientinnen erhalten eine Chemotherapie, wobei die Wirkung einer regelmäßigen Kontrolle unterzogen wird. Bei dieser Verlaufskontrolle kommt das MRT ebenfalls zur Anwendung. Zudem ist durch diese Untersuchung die Klärung möglich, ob keine weiteren Tumore zu finden sind. Die vierte Untersuchungsmöglichkeit greift bei einer voroperierten Brust.
Dabei stellt die Narbe den Ansatzpunkt dar. Zu klären ist, ob es sich um ungefährliches Narbengewebe handelt. Im anderen Fall wäre die Alternative in einer erneuten Karzinomerkrankung zu sehen.

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