Frauen lieben Körbchengröße 75 B

Wer mit seiner opulenten Oberweite kämpft, dem ist anzuraten, bei der Krankenkasse nachzufragen, ob sie die Kosten für eine Brustverkleinerung übernimmt. Das ist wahrscheinlich, wenn für den Eingriff medizinische Gründe vorliegen, er induziert ist, also bei:

  • Verhärtungen nach einer Brustkrebsoperation,
  • Asymmetrien, die ausgeprägt sind,
  • Schäden an der Wirbelsäule,
  • Ekzemen in der Unterbrustfalte,
  • Verspannungen im Schultergürtel,
  • Bewegungseinschränkungen, psychischen Belastungen.

Lassen sich vom Orthopäden beraten. Er stellt für Sie auch den Antrag bei der Kasse. Eine Zustimmung durch den Versicherer gelingt leichter, wenn das Übergewicht pro Brust 500 Gramm ausmacht.

Was passiert vor der Operation?

Vereinbaren Sie, nachdem Sie sich für einen ästhetisch-plastischen Chirurgen entschieden haben, ein erstes Gespräch. Das ist wichtig, damit Ihre Wünsche mit den medizinischen Möglichkeiten einer Brustverkleinerung zusammenpassen. Ihr Operateur klärt Sie über die Risiken des Eingriffs auf und legt, gemeinsam mit Ihnen, die Operationsmethode fest. Abhängig von der Menge des zu entfernenden Gewebes stehen folgende Varianten zur Auswahl:

  • T-Methode: Schnitt um die Brustwarze, nach unten, horizontale Linie unter der Brust.
  • I-Methode: Funktioniert gleich, nur ohne Horizontalschnitt.
  • L-Methode: Ähnlich T und I, der Unterbrustschnitt aber seitlich.
  • O-Methode: Schnitt nur um die Brustwarze, für kleinflächige Entnahmen.

Bei all diesen Methoden wird die gesamte Brustwarze abgehoben und nach oben versetzt. Am Operationstag zeichnet Ihr Chirurg die Schnittlinien auf Ihrer Brust ein, zuerst im Stehen, danach im Liegen. Jeder Busen sieht schließlich bei einer Lagerungsveränderung anders aus. Ein Dokumentationsfoto ermöglicht Ihnen das Anstellen eines Vorher-Nachher-Vergleichs.

Was erwartet Sie im Operationssaal?

Eine Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) ist, im Gegensatz zur Brustvergrößerung, ein gravierender medizinischer Eingriff. Rechnen Sie damit, bis zu vier Stunden auf dem Operationstisch zu liegen. Unter Vollnarkose natürlich. Hinterher erhalten Sie einen weichen Watteverband und eine Drainage. Blut und Gewebsflüssigkeiten fließen in einen Beutel, was die Möglichkeit, eine Schwellung zu entwickeln, minimiert. Ein anschließender Klinikaufenthalt ist empfehlenswert.

Was können Sie zu Hause für sich tun?

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sollten Sie sich 21 Tage schonen. Den Wundverband entfernt die Klinik und ersetzt ihn durch ein wasserfestes Duschpflaster. Kaufen Sie vor dem Eingriff einen Kompressionsbüstenhalter. Den tragen Sie sechs Wochen Tag und Nacht. Bemühen Sie sich, in Rückenlage zu schlafen, das entspannt und glättet die Narben. Sportarten, die Ihre Oberkörpermuskulatur beanspruchen, Golf, Tennis und Wasserski sind für die nächsten Monate tabu. Von Besuchen im Solarium und Flugreisen müssen Sie ebenfalls Abstand nehmen. Im ersten Fall wegen eventueller Verfärbungen, im zweiten wegen der Embolie- und Thrombosegefahr. Nach vier Wochen sind Sie wieder arbeitsfähig. Bis nichts mehr zu sehen ist, vergehen einige Jahre.

Zu Risiken und Nebenwirkungen …

Komplikationen sind bei einer Schönheitsoperation nie ganz auszuschließen. Nachblutungen, Infektionen, Falten, Dellen, all das gibt es, sie treten aber eher selten auf. Möglicherweise erleben Sie unmittelbar nach dem Eingriff ein leichtes Taubheitsgefühl in den Brustwarzen. Die Brüste selbst schwellen nach einigen Tagen ab, die Schmerzen verschwinden. In einer zweiten Operation korrigiert werden:

  • auffällige Größenunterschiede,
  • unerwünschte Formen, eine hängende Brusthaut und
  • schlecht verheilte, verhärtete Narben.
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