Schlaffe Brüste nach dem ersten Kind, das muss nicht sein

Wenn Ihr Busen nach einer Schwangerschaft, und damit weit vor seiner Zeit, in Richtung Erdmittelpunkt zeigt, lassen mitleidige Blicke nicht lange auf sich warten. Entschließen Sie sich rechtzeitig, einen Schönheitschirurgen mit der Wiederherstellung der alten Form zu beauftragen. Der gezielte Muskelaufbau ist eine gute Idee, um Brustvolumen aufzubauen. Trotzdem hängen die Brüste nach unten oder sind gar unterschiedlich groß. Bei einer jungen Frau sorgen Östrogene dafür, dass sich die Haut nach dem Abstillen zusammenzieht. Bei Raucherinnen und älteren Gebärenden braucht das Gewebe, aufgrund schwindender Elastizität länger, um sich komplett zu regenerieren.

Wann ist es Zeit für eine Bruststraffung (Mastopexie)?

Gar nicht selten definieren sich Frauen über ihre Oberweite. Noch Monate nach der Geburt eines Kindes lebt die Hoffnung, die alte Spannkraft in den Brüsten zurückzubekommen. Irgendwann ist die Enttäuschung nicht mehr zu verbergen, wenn es nicht so ist. Weil es in den wenigsten Fällen medizinische Gründe für eine straffere Brust gibt und nur eine geringe Chance auf Kostenübernahme besteht, lassen sich Betroffene oftmals vom Preis abschrecken. Wer sich im Bikini schämt, vor einem Saunabesuch zurückschreckt oder beim Sex am liebsten das Licht abdreht, der sollte den Schritt unbedingt wagen.

Welcher Schönheitschirurg ist der Richtige?

Den Wunsch nach vollendet gerundeten Brüsten erfüllt am besten ein Facharzt für plastische Chirurgie mit einer fundierten Ausbildung und jeder Menge Praxis. Recherchieren Sie zu Beginn online. Fragen Sie im Familien- und Freundeskreis, lassen Sie sich einen Profi empfehlen. Ein erfahrener Arzt wird sich Zeit für Sie nehmen. Schließlich liegt ihm daran, dass Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Orientieren Sie sich an Ihrem momentanen Aussehen, an der Größe des Busens, am Zustand der Haut, des Bindegewebes, der Brustwarzen. Vertrauen Sie bei der Wahl Ihres Operateurs auf Ihr Bauchgefühl.

Wie soll der Erstkontakt zum Arzt ablaufen?

Wie üblich, klärt er Sie über die Risiken und Komplikationen des Eingriffs und der Vollnarkose auf. Nachdem Sie Ihre Wünsche erzählt haben, macht Sie Ihr Schönheitschirurg mit den Schnittvarianten vertraut. Das sind im Prinzip dieselben wie bei einer Brustverkleinerung. Mit einer Ausnahme. Wenn der Hautüberschuss, den sie loswerden wollen, gering ist, kommt dafür die periareoläre Methode in Frage. Sie ist zugleich die narbenärmste Möglichkeit. Dabei wird ein ringförmiger Hautstreifen vom höchsten Punkt Ihrer Brust weggenommen. Nach dem Abheilen sehen Sie nur noch eine feine Linie rund um die Brustwarze. Wundversorgung und Erholung funktionieren ebenfalls gleich wie bei der Mammareduktionsplastik.

Operationsdauer, Preise

Auch bei dieser Schönheitsoperation richtet sich das Honorar nach dem Aufwand. Wenn Ihr Arzt, zusammen mit der Straffung, eine Brustverkleinerung oder Auffüllung plant, erreichen die Kosten schon einmal die 8000 Euro Grenze. Ohne Brustgewebsentnahme liegen sie um einiges darunter. Rechnen Sie mit 5000 Euro. Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, sollten Sie im Vorfeld einen verbindlichen Kostenvoranschlag verlangen. Dann können Sie sich beruhigt unters Messer legen.

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Frauen lieben Körbchengröße 75 B

Wer mit seiner opulenten Oberweite kämpft, dem ist anzuraten, bei der Krankenkasse nachzufragen, ob sie die Kosten für eine Brustverkleinerung übernimmt. Das ist wahrscheinlich, wenn für den Eingriff medizinische Gründe vorliegen, er induziert ist, also bei:

  • Verhärtungen nach einer Brustkrebsoperation,
  • Asymmetrien, die ausgeprägt sind,
  • Schäden an der Wirbelsäule,
  • Ekzemen in der Unterbrustfalte,
  • Verspannungen im Schultergürtel,
  • Bewegungseinschränkungen, psychischen Belastungen.

Lassen sich vom Orthopäden beraten. Er stellt für Sie auch den Antrag bei der Kasse. Eine Zustimmung durch den Versicherer gelingt leichter, wenn das Übergewicht pro Brust 500 Gramm ausmacht.

Was passiert vor der Operation?

Vereinbaren Sie, nachdem Sie sich für einen ästhetisch-plastischen Chirurgen entschieden haben, ein erstes Gespräch. Das ist wichtig, damit Ihre Wünsche mit den medizinischen Möglichkeiten einer Brustverkleinerung zusammenpassen. Ihr Operateur klärt Sie über die Risiken des Eingriffs auf und legt, gemeinsam mit Ihnen, die Operationsmethode fest. Abhängig von der Menge des zu entfernenden Gewebes stehen folgende Varianten zur Auswahl:

  • T-Methode: Schnitt um die Brustwarze, nach unten, horizontale Linie unter der Brust.
  • I-Methode: Funktioniert gleich, nur ohne Horizontalschnitt.
  • L-Methode: Ähnlich T und I, der Unterbrustschnitt aber seitlich.
  • O-Methode: Schnitt nur um die Brustwarze, für kleinflächige Entnahmen.

Bei all diesen Methoden wird die gesamte Brustwarze abgehoben und nach oben versetzt. Am Operationstag zeichnet Ihr Chirurg die Schnittlinien auf Ihrer Brust ein, zuerst im Stehen, danach im Liegen. Jeder Busen sieht schließlich bei einer Lagerungsveränderung anders aus. Ein Dokumentationsfoto ermöglicht Ihnen das Anstellen eines Vorher-Nachher-Vergleichs.

Was erwartet Sie im Operationssaal?

Eine Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) ist, im Gegensatz zur Brustvergrößerung, ein gravierender medizinischer Eingriff. Rechnen Sie damit, bis zu vier Stunden auf dem Operationstisch zu liegen. Unter Vollnarkose natürlich. Hinterher erhalten Sie einen weichen Watteverband und eine Drainage. Blut und Gewebsflüssigkeiten fließen in einen Beutel, was die Möglichkeit, eine Schwellung zu entwickeln, minimiert. Ein anschließender Klinikaufenthalt ist empfehlenswert.

Was können Sie zu Hause für sich tun?

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sollten Sie sich 21 Tage schonen. Den Wundverband entfernt die Klinik und ersetzt ihn durch ein wasserfestes Duschpflaster. Kaufen Sie vor dem Eingriff einen Kompressionsbüstenhalter. Den tragen Sie sechs Wochen Tag und Nacht. Bemühen Sie sich, in Rückenlage zu schlafen, das entspannt und glättet die Narben. Sportarten, die Ihre Oberkörpermuskulatur beanspruchen, Golf, Tennis und Wasserski sind für die nächsten Monate tabu. Von Besuchen im Solarium und Flugreisen müssen Sie ebenfalls Abstand nehmen. Im ersten Fall wegen eventueller Verfärbungen, im zweiten wegen der Embolie- und Thrombosegefahr. Nach vier Wochen sind Sie wieder arbeitsfähig. Bis nichts mehr zu sehen ist, vergehen einige Jahre.

Zu Risiken und Nebenwirkungen …

Komplikationen sind bei einer Schönheitsoperation nie ganz auszuschließen. Nachblutungen, Infektionen, Falten, Dellen, all das gibt es, sie treten aber eher selten auf. Möglicherweise erleben Sie unmittelbar nach dem Eingriff ein leichtes Taubheitsgefühl in den Brustwarzen. Die Brüste selbst schwellen nach einigen Tagen ab, die Schmerzen verschwinden. In einer zweiten Operation korrigiert werden:

  • auffällige Größenunterschiede,
  • unerwünschte Formen, eine hängende Brusthaut und
  • schlecht verheilte, verhärtete Narben.
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Es bleibt Ihr Geheimnis – Brustvergrößerung und Brustrekonstruktion

Infolge der Chemotherapie kommt es bei Krebskranken regelmäßig zu Verlusten. Die Haarpracht wächst aber, im Gegensatz zur amputierten Brust, nach einigen Monaten nach. Im zweiten Fall verschwindet damit auch eines der sekundären Geschlechtsmerkmale. Zugleich fehlt die größte Drüse im Körper, deren Milchsekret einen Säugling ernährt. Mit Busengrößen ist das so eine Sache. Abhängig vom Verhältnis Fett zu Bindegewebe erscheint der Busen einmal üppig, ein anderes Mal eher flach. Auf potentielle Partner wirkt die wohlproportionierte Oberweite wie ein Symbol für Fruchtbarkeit. Umso härter erleben es Betroffene, wenn nach der Operation nichts mehr davon übrig ist.

Ein Leben mit Behinderung verlangt Anstrengung, Anpassung, Persönlichkeit…

…und ist für manche Brustkrebspatientin nicht vorstellbar. Für viele andere ist das Tragen einer Prothese nicht mit dem Körperbild vereinbar. Wohin Sie auch tendieren, rechnen Sie mit einer psychischen Belastung in Folge des Verlusts, auch wenn Sie Ihre Beweglichkeit behalten haben. Beim Sport, im Schwimmbad, im leichten Sommerkleid, optisch wirken Sie verändert. Sie werden sich schließlich fragen, wie sehr Ihre Attraktivität gelitten hat und ob sie noch eine ganze Frau sind. Die Wiederherstellungschirurgie, ein Spezialgebiet der plastischen Chirurgie, kann Ihnen helfen, Ihren Selbstwert zurückzugewinnen. Diese Wege stehen nach einer Brustamputation jeder Patientin offen:

Die Realität akzeptieren

Wenn Sie sich dafür entscheiden, hilft ein Prothesen-BH. Er verbirgt die bittere Tatsache, nur eine Brust zu besitzen, und gleicht den Größenunterschied zwischen rechts und links aus. Zu diesem Zweck werden unterschiedliche Einlagen in aufgenähte Prothesentasche eingesetzt. Solange das Narbengewebe empfindlich reagiert, eignen sich Modelle aus Mikrofaser und Baumwolle. Später genügt die Verwendung einer Teilprothese. Nach einer Komplettamputation sind Sie mit einer Vollprothese besser versorgt. Anstatt ein Silikonkissen implantieren zu lassen, liegt es, im BH verborgen, außen auf. Der Brustersatz drückt und verrutscht nicht, er schwingt zudem bei Bewegung mit. Die Körbchengröße lässt sich nach Ihren Wünschen anpassen.

Brustvergrößerung durch Fremdgewebe

Die plastische Chirurgie bietet Tumorpatientinnen die Möglichkeit, durch ein Implantat eine neue, täuschend echte Brust zu erhalten. Ein Unterschied ist weder haptisch noch optisch feststellbar. Davor wird das verbliebene Gewebe einige Monate lang gedehnt, damit die Silikonfüllung Platz findet. Auch hier lässt sich, genau wie beim Prothesen-BH, die bevorzugte Körbchengröße variieren. Der behandelnde Schönheitschirurg bemüht sich um die Angleichung beider Seiten. Jede Patientin sollte sich vor einer Brustvergrößerung fragen, ob ihre Wirbelsäule die Belastung aushält und der gewünschte Busen zu ihrem Lebensalter passt. Zu bedenken ist auch, dass Implantate in bestimmten Zeitabständen ausgetauscht werden.

Brustrekonstruktion durch Eigengewebe, Lipofilling genannt

Wenn Ihnen die Implantation einer Brustprothese unheimlich erscheint, haben Sie die Möglichkeit, sich selbst Material für den Volumenaufbau zu spenden. Dazu wird aus der Gegend um Ihren Bauchnabel Fett und Kollagen entnommen. An dieser Stelle des Körpers gleicht das Gewebe dem Ihrer Brust. Damit gelingt die Rekonstruktion, runder und natürlicher wirken allerdings eingesetzte Silikonkissen.

Wer finanziert die neue Brust?

Die Krankenkassen sind verpflichtet, Ihre Chemotherapie samt Amputation zu bezahlen. Die Kosten eines Brustaufbaus übernehmen aber nur die Wenigsten. Wer privat keine Rücklagen hat, findet in den Nachbarländer Schönheitschirurgen zu günstigen Preisen. Wenn Sie sich dazu entschließen, sollten Sie Informationen zu den verwendeten Einlagen anfordern, Stichwort: Geplatzte Silikonkissen, deren Inhalt den Körper vergiftet.

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Zahlen und Fakten zu Brust-OPs in Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie hat im Jahr 2015/2016 eine Patientenumfrage durchgeführt. Zu den beliebtesten Schönheitsoperationen zählen demnach Brustimplantate, gefolgt von Brustverkleinerungen. Ihre Zahl ist allerdings seit 2014 so stark gestiegen, dass sie Intimkorrekturen aus der Verteilung verdrängt haben.

Altersstruktur, Altersverteilung bei Brust-OPs

Hier lässt sich aus der Patientenbefragung erkennen, dass sich nach Erreichen der Volljährigkeit fast jede Altersgruppe eine Körperkorrektur wünscht. Das Bedürfnis verstärkt sich nach dem 42. Geburtstag. Zwischen 20 und 60 sind die Prozentsätze der Interessentinnen relativ gleichmäßig verteilt. Erst nach dem 60. Lebensjahr schwindet der Wunsch wieder. In medizinisch induzierten Einzelfällen finden sich auch 18-Jährige in der Statistik.

Warum fällt die Entscheidung zugunsten eines bestimmten Arztes aus?

Objektive Kriterien für die Arztwahl sind rasch aufgezählt. Ausbildung, Fachwissen, die Anzahl durchgeführter Eingriffe, der Titel. Wesentlich ausschlagkräftiger sind für Patientinnen aber die sozialen Kompetenzen. 58,6 Prozent der Interessentinnen geben dem Chirurgen den Vorzug, der ihre Wünsche berücksichtigt, dessen Ruf und Bewertung tadellos sind, kurz, dem sie bereit sind zu vertrauen.

Gibt es für jedes Alter typische Brusteingriffe?

Grundsätzlich ja. Solange eine Frau zeugungsfähig ist, erscheint ihr eine eher üppige Oberweite vorteilhaft. Brustvergrößerungen sind deshalb zwischen 20 und 30 speziell gefragt. Über eine Bruststraffung wird nach den Schwangerschaften, so um das 40. Lebensjahr, nachgedacht. Brustverkleinerungen haben nicht selten medizinische Gründe. Nach 50 treten sie wenig oft auf.

Im Wiederholungsfall …

Die Boulevardpresse beliefert ihre Leser mit Geschichten über Menschen, die an einer Körperwahrnehmungsstörung zu leiden scheinen. Suchtartig folgt eine Operation auf die Nächste. Aber auch Normalbürger legen sich keinesfalls ungern unters Messer. Nachweislich haben 39,0 Prozent aller Betroffenen, die ein Brustimplantat bekommen, zuvor bereits Korrekturen durchführen lassen.

Körperlich-seelische Ergebnisse durch eine Brustoperation

Häufig bestreiten plastische Chirurgen, dass Schönheitsoperationen Patientinnen per se glücklich machen. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Körperlich und seelisch verbessert sich der Zustand nach der Körperkorrektur bei insgesamt 35,6 Prozent der Operierten. Nur auf Körperebene besser geht es 36,2 Prozent, allein emotional profitieren immerhin noch 21,1 Prozent an. Ob ein Eingriff hilfreich war, ist damit eine Frage des persönlichen Empfindens und vorher gesetzter Prioritäten.

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Trotzdem ja zum Leben sagen – mit Hilfe der Palliativmedizin

Wenn die Brustkrebserkrankung, wider Erwarten, chronisch verläuft, sich Metastasen in Leber, Lunge, Knochen bilden, ändert sich die Art der medizinischen Herangehensweise. Statt weiter auf Operation, Chemotherapie, Bestrahlung zu setzen, liegt der Schwerpunkt jetzt auf der Schmerzlinderung und seelischen Stabilisierung. Dadurch bleibt die Lebensqualität erhalten, Eingriffe entfallen. Ein Zurückdrängen der Tumorerkrankung steht nicht im Vordergrund. Palliativ, lateinisch Pallium, bedeutet Mantel, Hülle. Ein Palliativmediziner schützt die Patientin vor der Schmerzbelastung, indem er Medikamente verordnet. Dabei entscheidet die Betroffene individuell, welches Angebot sie annimmt.

Schmerzen auszuhalten heißt, sie zu verstärken

Tumorschmerzen sind grundsätzlich möglich, sie sagen wenig über das Krankheitsstadium aus, belasten aber Familie und Angehörige. Wie entstehen sie? Körperrezeptoren erfühlen Druck, Hitze, Licht, Geräusche, Gerüche und leiten diese Sinneswahrnehmungen, über die Nervenbahnen, ans Gehirn weiter, das über die Körperreaktion entscheidet. Verletzungen, Stress und seelische Probleme verstärken die Schmerzempfindung. Wer erinnert sich nicht an eigene Schulängste, die zu Bauchweh und zu Bettlägerigkeit geführt haben. Tumorpatienten ergeht es ähnlich. Sie verfangen sich in einer Schmerzspirale, aus der nur ein Palliativmediziner heraushilft.

Tipp!

Führen Sie ein Schmerztagebuch. Es erleichtert dem Arzt die Einschätzung Ihrer Belastungen, es unterstützt ihn dabei, Sie medikamentös einzustellen und, bei Bedarf, die Dosis anzupassen.

Beantworten Sie folgende Fragen:

  • Wo spüren Sie Schmerzen?
  • In welchen Abständen treten sie auf, wie lange dauern sie?
  • Was löst sie aus?
  • Wie fühlen sie sich an: Stechend, bohrend, stumpf, heiß …?
  • Wie erscheint Ihnen ihre Form: Anfallsartig, wellenförmig …?
  • Wie stark sie sind, auf einer Skala von 1 – 10?
  • Was unternehmen Sie dagegen?

Schmerztherapie mit Medikamenten

Opioidpräparate helfen dabei, körperliche Qualen zu lindern oder auszuschalten. Längerfristig genauso wie im Akutfall. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, die Substanz wie folgt zu verabreichen:

  • orale Einnahme: Tabletten, Tropfen, Kapseln,
  • bei Schmerzdurchbrüchen: Pflaster oder Nasensprays,
  • vorbeugend, zum selben Zeitpunkt: Der Wirkstoffspiegel im Blut bleibt hoch, eine Über- oder Unterdosierung ist unwahrscheinlich,
  • an seelische sowie soziale Umstände der Patientin angepasst,
  • unter Berücksichtigung von Begleiterkrankungen wie Diabetes,
  • mit einem Notfallplan für Angehörige.

Angst vor Nebenwirkungen – Thema Abhängigkeit

Rechnen Sie in ersten Wochen mit Übelkeit. Antiemetika, Mittel gegen Brechreiz, wirken. Bei Verstopfungen achten Sie auf ausreichendes Trinken, Bewegung, ballaststoffreiche Ernährung. Regelmäßig eingenommene Abführmittel vergrößern das Dilemma. Opiate erzeugen nur selten Benommenheit, wenn Sie die empfohlene Dosis beachten. Auch verursachen sie, bei langsamer Freisetzung im Blut, keine Suchterkrankung. Bei Verkehrsteilnehmerinnen ist Vorsicht anzuraten.

Raus aus der Krise – die seelische Betreuung

Eine Krebsdiagnose, verbunden mit der Vorstellung, dass beide Brüste amputiert werden, traumatisiert Patientinnen. Zusätzlich zum Gefühl, existenziell bedroht zu sein, fallen sie in ein emotionales Loch und fragen sich: „Warum muss das mir passieren, was habe ich falsch gemacht, bin ich trotz Amputation sexuell attraktiv?“ Betroffene, deren Widerstandskraft stark entwickelt ist, versuchen es durch:

eigene Bewältigung: Glaube, Hoffnung, der Kampf gegen den Krebs, sie alle können neuen Lebenswillen geben. Die Konzentration auf kleine Glücksmomente fühlt sich richtig an. Viele Beziehungen lassen sich, wie durch ein Wunder, neugestalten, wieder andere lösen sich auf. Gelingt nichts davon, hilft eine…

psychoonkologische Beratung: Durch eine Gesprächstherapie fällt die Trauerbewältigung leichter. Gemeinsam entstehen vor dem inneren Auge neue Wege für ein Leben nach dem Krebs. Wer vor der Erkrankung ein Instrument spielt, im Chor singt, den unterstützt die Musik. Der Besuch eines Yogakurses, meditativer Stressabbau, Waldspaziergänge, all das sind Möglichkeiten, mit dieser Belastung umzugehen.

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Die Nachsorge hilft mit, zu überleben

Die Diagnose Brustkrebs, lateinisch Mammakarzinom, trifft Frauen unvorbereitet und hebt gleichzeitig ihre Welt aus den Angeln. Im Anschluss an eine Therapie, die hoffentlich brusterhaltend war, stellt sich die Frage: „Was ist zu tun, damit der Gesundheitszustand stabil bleibt“? In der Klinik empfiehlt der behandelnde Arzt eine Rehabilitation. Wenn nach der Entfernung des Tumorknotens eine Bewegungseinschränkung vorliegt, rät er vielleicht zur sofortigen Anschlussheilbehandlung. Wo liegen die Unterschiede, wer trägt die Kosten?

Stationäre Aufenthalte im ersten Jahr

Nach einer Teil- oder Komplettoperation Ihrer Brust haben sie die Möglichkeit, zur Wiederherstellung Ihrer Berufsfähigkeit, eine Fachklinik aufzusuchen. Die Chemotherapie, eine Infusion mit Zytostatika, besprechen Sie am besten mit dem Onkologen vor Ort. Ihr Arzt schätzt ab, wann Sie kräftig genug sind, und stellt einen Antrag auf Rehabilitation.

  • Aufenthaltsdauer: 1 – 3 Wochen, falls nötig länger
  • Rentenversicherer bezahlen nach Vorliegen einer fünfjährigen, allgemeinen Wartefrist.

Eine uneingeschränkte Kostenübernahme erhalten:

  • Versicherte, die vor Antragstellung 6 Monate Pflichtbeiträge nachweisen, oder
  • Berufseinsteiger, die nach Ausbildungsende zwei Jahre beschäftigt waren, oder
  • Rentenbezieher, Arbeitslose, mitversicherte Partner und Kinder
  • Selbstbehalt: 10 Euro pro Tag

Bis zur Gewährung des Rehaantrags vergehen einige Wochen. Auf eine Anschlussheilbehandlung brauchen Sie nicht so lange zu warten. In der Regel kommt die Zusage für ein Klinikbett bereits nach 14 Tagen.

Ambulante Nachsorge im 1. bis 6. Jahr nach Diagnosestellung

Wenn Sie von der Rehabilitation zurückkommen, sollten Sie sich nicht vorschnell in Sicherheit wiegen. Die Einhaltung regelmäßiger Kontrolltermine ist wichtig, damit Ihr Körper in Zukunft tumorfrei bleibt. 2008 hat die deutsche Krebsgesellschaft eine Leitlinie zu empfohlenen Untersuchungsintervallen veröffentlicht:

1.bis 3. Jahr:

  • Vierteljährliche Gespräche, Abtasten der Brüste durch den Frauenarzt,
  • Mammografie jährlich,
  • Ultraschall auch, alles beidseitig
  • Computertomografie und Laboruntersuchungen nur bei Verdacht auf neue Knoten

Ab dem 4. Jahr:

  • Gespräche, Abtasten halbjährlich, Mammografie, Ultraschall rechts, links einmal pro Jahr.

Ab dem 6. Jahr:

  • Mammografie, Ultraschall jährlich, wie die Vorsorge bei gesunden Patientinnen.

Im Fall von Schmerzen, wenn Sie Verhärtungen ertasten, an Erschöpfung leiden, mit Übelkeit kämpfen, vereinbaren Sie umgehend einen Arzttermin.

Welche Untersuchungen sind in diesem Fall nötig?

Ihr Gynäkologe nimmt sich Zeit, klärt zuerst Ihre Befindlichkeit ab. Er spricht Sie auf körperliche Veränderungen an, begutachtet die Operationsnarbe und die umgebenden Lymphbahnen. Wenn ihm der Tastbefund verdächtig erscheint, überprüft er Ihre aktuellen Mammografiebilder.

Im nächsten Schritt kommt das Verfahren der Magnetresonanz, Sonografie genannt, zum Einsatz. Dabei wird das Brustgewebe durch Ultraschall abgebildet. Verschieden dichtes Gewebe reflektiert oder absorbiert die Wellen jeweils anders. Auf den Fotos erscheinen Flüssigkeiten schwarz, Knochen weiß, restliches Körpergewebe wirkt grauschattiert.

Wenn nicht klar ist, ob es sich bei der Neubildung um eine Zyste oder einen Tumorknoten handelt, werden Sie zur Computertomografie geschickt. Eine weitere Möglichkeit, um Klarheit über eine eventuelle Rückkehr der Erkrankung zu erhalten, ist die Biopsie. In einem kleinen Eingriff entnimmt der Chirurg Zellen aus der Neubildung und lässt sie im Labor auf Bösartigkeit testen.

Körperlich fit, psychisch nicht zu gebrauchen

Ihr Gesundheitszustand stabilisiert sich wieder, wenn Sie ganzheitlich an die Genesung herangehen, dabei Körper, Geist und Seele eine Einheit sein lassen. Ihr Hausarzt unterstützt sie. Er wird Ihnen zu einer Psychotherapie raten, Adressen von Beratungsstellen nennen, Tipps zu Selbsthilfegruppen geben. Ihre eigene Aktivität weckt die Selbstheilungskraft.

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Psychologische Betreuung für betroffene Menschen und deren Angehörige

Liegt eine Krebsdiagnose vor, so kommt die Belastung für Patienten und deren Angehörige auf einem hohen Niveau an. Nicht alle Menschen beherrschen den Umgang mit der Diagnose Krebs. Dies liegt schon daran, dass es bei Krebs zu viele Facetten zu beachten gibt.
Zudem betrifft die Erkrankung nicht nur die Patienten, sondern auch Angehörige und Freunde.

Die Hilfe durch Angehörige

Viele wollen krebskranken Patienten helfen, sind sich allerdings über den richtigen Weg nicht sicher. Immerhin reagiert jeder Mensch anders auf diese Extrem-Belastung. Daher gibt es keine pauschalen Empfehlungen krebskranke Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Was für den einen Patienten an Unterstützung gut ist, muss nicht zwingend eine große Hilfe für andere Patienten darstellen. Allerdings besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich die Bedürfnisse mit dem Heilungsverlauf verändern. Ist in dem einen Moment Zuwendung und Wärme von Bedeutung, zählt wenig später das Alleinsein für Patienten mehr.
Dabei spielt der Angst eine entscheidende Rolle, da Krebs eine gefährliche Erkrankung darstellt. Die richtigen Worte in diesem Moment zu finden ist nicht einfach. Allerdings sind allgemeine Floskeln wie „Das wird schon wieder“ zu vermeiden. Sie stehen nicht zwingend für die Akzeptanz einer ernsthaften Krebserkrankung. Nicht zwingend erforderlich ist das Ansprechen der erkrankten Patienten, sofern die Verbindung zu den Personen nicht engerer Natur ist.
Sofern die Belastung für alle ein größeres Ausmaß annimmt, ist zu prüfen, ob professionelle Unterstützung für den Zeitraum der Erkrankung hilfreich ist.

Die Hilfe für die Unterstützung

Helfen kann ein Leitfaden, dem einige Informationen zur Unterstützung für Patienten mit einer Krebserkrankung zu entnehmen sind. Diese Hinweise sind als Anregung gedacht und funktionieren nicht in allen Fällen. Das wichtigste Argument stellt jedoch die Frage „Was brauchst Du?“ dar und nicht ein Ratespiel. Patienten spüren bei der Frage „Was kann ich für Dich tun?“ viel Unterstützung.
Wichtig ist das Gefühl von Anteilnahme, was nicht alle Angehörigen und Freunde den Patienten vermitteln können. Dabei ist nicht entscheidend, welche Worte gesprochen werden. Vielmehr ist von Bedeutung, dass die Patienten spüren, dass Freunde und Angehörige für sie da sind. Diese zeigen dies schon dadurch, dass sie den Patienten bei der Suche nach Informationen helfen. Schließlich wirft eine Krebserkrankung viele Fragen auf.
Je mehr Fakten bekannt sind, desto mehr Mut fassen Patienten, sich der Krankheit entgegenzustellen. Daher ist der Faktor Selbstbestimmtheit von Bedeutung, bei denen Angehörige und Freunde die Patienten unterstützen können. Sie sollten den Patienten nicht alles abnehmen, sodass diese ihr eigenes Wertgefühl beibehalten.

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Kostenübernahme von Brustrekonstruktionen durch die Krankenkasse

Mit der gesetzlichen Krankenkasse haben Patienten einen starken Partner an ihrer Seite. In Sonderfällen übernimmt die Kasse Behandlungen. Dies gilt ebenfalls für eine Brustoperation und zeigt sich in der vollständigen Kostenübernahme.

Erklärende Worte

Aufgrund von Unfällen oder Krankheiten kann es zu Brustdeformitäten kommen. In diesem Fall haben Patienten Ansprüche gegenüber ihrer Krankenkasse. Das gilt besonders für den Fall, dass es zum Verlust der Brust in Teilen oder im Ganzen gekommen ist. In diesem Fall liegt eine medizinische Indizierung vor, so dass die Krankenkasse zur Bezahlung dieser Behandlung verpflichtet ist. Dabei greifen drei Kriterien, bei denen es sich um Verletzungen oder Erkrankungen handelt, die das Gewebe zerstören.
Als drittes Kriterium greifen Veränderungen, die die Folge von Operationen darstellen. Um vollständige Sicherheit zu haben, bietet sich jedoch bereits vor der Operation – sofern diese nicht in Zusammenhang mit einer Amputation erfolgt – eine Absprache mit der Krankenkasse an. Kommt es zu einem Wiederaufbau der Brust, wird zwischen drei Wegen unterschieden.
Es handelt sich um:
den Primären Wiederaufbau der Brust
die Sekundäre Brustrekonstruktion sowie
die Mamillenrekonstruktion.

Die Wertigkeit des Erscheinungsbildes

Brustkrebs Operation Krankenkasse Kosten FälleVon der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt die Gewährung von Pflichtleistungen, die dem äußeren Erscheinungsbild zugutekommen. Allerdings gibt es dafür enge Maßstäbe, wie anhand der Definition der „World Health Organization“ deutlich wird. Danach stellt Gesundheit einen Zustand dar, der ein perfektes Zusammenspiel aus sozialem und physischem Wohlbefinden ergibt.
Daraus ergibt sich jedoch ein Widerspruch, der nicht mit dem sozialen System der Krankenversicherung verträgt. Daher wurde eine Regelung im Sozialgesetzbuch V erschaffen. Auf dieser Basis besitzt der Arzt eine Verpflichtung, Patienten zum Zweck der Heilung zu behandeln. Jedoch schreitet die Forschung schneller voran, sodass sich der Begriff der medizinischen Notwendigkeit verschiebt. Zu beachten ist, dass im Hinblick auf die Erscheinung seitens des Gesetzgebers nicht jeder Eingriff anerkannt wird.
In dem Fall handelt es sich einerseits um Korrekturen, die sich wiederherstellend oder verbessernd auf die Funktion auswirken. Den anderen Weg stellen Korrekturen dar, die gegen Entstellungen zum Einsatz kommen. Jedoch kommt es nicht zur Kostenerstattung, sofern es sich um Veränderungen aufgrund des Alters oder von Schwangerschaften handelt.

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Der Brustaufbau nach Brustkrebserkrankungen mit Eigenfett

Natürlich ist es möglich, ein Verfahren beim Brustaufbau anzuwenden, welches die Muskeln schont. Es kommt lediglich zur Verpflanzung von Fett und Haut, wobei diese Verfahren sehr aufwendig sind. Gesprochen wird in dem Fall von der GAP-Lappen-Transplantation sowie von der DIEP-Lappen-Methode.
Für einen optimalen Verlauf ist der Einsatz von einem Chirurgen erforderlich, der über ein ausreichendes Maß an Wissen und Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Schließlich gibt es drei Methoden, die bei dieser Form Operation zur Anwendung gelangen.

Die verschiedenen Methoden

Darunter ist die DIEP-Lappen-Methode beziehungsweise -Transplantation zu finden. In diesem Fall kommt es zum Ausschneiden eines Hautlappens mit Querverlauf in Verbindung mit Blutgefäßen aus der Wand des Bauches. Im Anschluss entsteht daraus die Brust.
Da die Bauchmuskulatur an ihrem Platz verbleibt, kann es somit nicht zu einer Schwächung der Bauchdecke kommen. Fast ohne Muskel kommt man bei dieser Methode aus, sofern es zu einer ausreichenden Versorgung des Fettgewebes durch Blutzellen kommt.
Eine weitere Methode stellt die GAP-Lappen-Transplantation dar. Auf diese Methode wird gesetzt, wenn es sich um schlanke Frauen handelt. Bei ihnen ist am Bauch nicht ausreichend Fettgewebe vorhanden. Daher erfolgt die Konzentration hinsichtlich einer Transplantation auf das Gesäß. Jedoch kann dies in Abhängigkeit von der Größe der Brust zu Problemen beim Sitzen führen.
Komplettiert werden diese Wege durch die TMG-Lappen-Methode, die bei speziellen Fällen zur Anwendung gelangt. Dabei kommt es in vielen Fällen zur Entnahme von im Oberschenkel befindlicher Muskulatur, Fett und Haut. Beim Aufbau von kleineren Brüsten wird in der Regel auf diese Methode vertraut.

Wie weit ist die Forschung?

Das Thema „Brustaufbau durch Eigenfett“ ist aktuell ein bedeutender Bestandteil im Rahmen der Forschung. Diese Operation unterliegt zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Standards. Vielmehr erfolgen diese Operationen im Rahmen von Studienbedingungen, wobei Ergebnisse über einen längeren Zeitraum zur Analyse noch nicht vorliegen. Allerdings hinterlassen einige Episoden einen besonders guten Eindruck. Grundlage für die Operation bietet eine Fettabsaugung am Rücken, den Hüften sowie am Bauch. Nach dem Injizieren in die Brust kann es teilweise zum Abbau vom Fettgewebe kommen.
Daher sollten Patientinnen, die diese Form vom Brustaufbau wählen, mit mehreren Operationen rechnen. Zudem handelt es sich bei diesem Weg um eine Methode, die Maßnahmen wie die TRAM-Lappen-Methode ergänzen. Lag eine brusterhaltende Operation vor?
In diesem Fall lassen sich teilweise Schädigungen auf der Basis vom Brustaufbau mit Eigenfett behandeln. Frauen, deren Brüste durch Implantate aufgebaut sind, können bei korrigierenden Operationen ebenfalls auf dieses Verfahren vertrauen.

Die Rückfallquote fällt niedrig aus

In einem Studienresümee nahmen jetzt Steven Kronowitz von der Universität in Texas und weitere Kollegen zum Thema Rückfallquote Stellung. Das Fazit ist, dass sich die Rückfallquoten auf einem niedrigen Niveau bewegen. Damit bieten die Ergebnisse eine gute Grundlage, die Sicherheit dieses Behandlungsweges zu unterstützen. Kommt es zu einem Eigenfettbaufbau in Kombination mit einer Hormontherapie, kann die Gefahr eines loko-regionären Rezidivs bestehen.

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Der Brustaufbau nach Brustkrebserkrankungen mit Implantaten

Liegt eine Krebserkrankung vor, stellen die Operationen für viele Patientinnen einen wichtigen Schritt dar. Heutzutage fällt die Wahl auf die brusterhaltende Therapie. Allerdings kann es ebenso zu einer Amputation kommen, aufgrund derer ein Brustaufbau erforderlich wird.
Dies kann schon aufgrund des Selbstbildes ein wertvoller Schritt für eine Patientin sein. Dabei tauchen viele Fragen auf, die vor dem Brustaufbau zu klären sind.

Wichtiges zum Brustaufbau

Brustrekonstruktion, Silikon, Operation, ImplantanteEs kommt darauf an, ob eine Bestrahlung erforderlich ist. Sofern dies nicht der Fall ist, kann ein Brustaufbau in Verbindung mit der Operation erfolgen. In diesem Zusammenhang ist die Rede von der Brustrekonstruktion, die allerdings auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann. Für die Realisierung bieten sich mehrere Wege an. Eine Möglichkeit besteht in einem aus Silikon bestehenden Implantat. Gesetzt wird zudem auf den Einsatz von körpereigenem Gewebe, das aus dem Oberschenkel, Bauch, Gesäß oder dem Rücken stammt.
Für die Entscheidung zur richtigen Alternative sind Faktoren wie die persönlichen Wünsche zu berücksichtigen. Ebenfalls spielen die Narben, die Größe der Brust sowie der Körperbau für die Suche nach der richtigen Methode maßgebend. In Bezug auf die Bestrahlung ist zudem von Bedeutung, ob noch eine Bestrahlung stattfinden wird oder ob sie bereits stattgefunden hat. Daher sollte der Besprechung der Methoden mit dem Arzt größte Aufmerksamkeit zugedacht werden.

Rund um die Silikonimplantate

Brustaufbau: Bei diesem Weg kommt es zu einer kleinen Operation. Die für das Implantat verwendeten silikonhaltigen Kissen zeichnen sich durch eine raue Oberfläche aus. Dabei besitzen diese Kissen eine bessere Verträglichkeit. Zudem handelt es sich um stabile Gelkissen, die Belastungen und dem Alltag recht gut standhalten und kaum zerreißen. Zum Einsatz gelangen kann diese Methode zum jetzigen oder zu einem späteren Zeitpunkt. Wie der Ablauf der Operation ist, hängt davon ab, ob es zu einer Entfernung der Brusthaut kommt.
In der Regel sind die heute stabilen Silikonkissen für eine Haltbarkeit von 10 bis 20 Jahren bekannt. Dieser Tatsache sollten sich insbesondere junge Frauen bewusst sein, damit sie nicht unnötige gesundheitliche Risiken eingehen. Allerdings ist Silikon inzwischen als sicher bekannt, da die Brustimplantate als Medizinprodukte strengen Kontrollen unterliegen.
Zuständig für die Kontrolle sind die Gesundheitsämter. Kommt es zu Vorfällen, sind diese dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte bekannt.

Brustaufbau durch Eigengewebe

Körpereigenes Gewebe schenkt einer Frau eine weichere Brust, wobei es zu natürlicheren Bewegungen kommt. Wie beim Silikonimplantat sind die Umstände der Krebsbehandlung bei einer sofortigen Rekonstruktion zu berücksichtigen. Dies gilt im Hinblick auf weitere Behandlungen wie die Bestrahlung, die eine beeinflussende Wirkung auf das Gewebe der Brust haben. Daher ist eine zusätzliche Operation für den Brustaufbau mit Eigengewebe erst nach Abschluss der Bestrahlung möglich.
Zu berücksichtigen ist bei der Wahl dieser Methode, dass der Aufwand für diese Operationsmethode höher ausfällt. Auch kommt es zu einem größeren Blutverlust. Als Nebenwirkung ist bekannt, dass transplantiertes Gewerbe abstirbt. Des Weiteren kann es zu Brustrekonstruktionen unter Verwendung vom Gewebe aus dem Bauch kommen.
Eine weitere Alternative stellt der Einsatz des großen Rückenmuskels für die Rekonstruktion der Brust dar. Auf Wunsch ist ebenfalls die Verwendung von einer Eigenfettverpflanzung denkbar.

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