Intim-Makeover – schön nach der Geburt!

Wer gerade Mutter geworden ist, weiß, dass Schmerz und Glück sehr nahe zusammenliegen können. Ist das Baby erst einmal auf der Welt, vergessen die meisten Mütter, wie schwierig und unangenehm die Schwangerschaft vielleicht war und welche Schmerzen die Geburt mit sich gebracht hat. Leider vergisst der Körper die Schwangerschaft und die Geburt jedoch nicht. Die wenigsten Frauen fühlen sich sofort nach der Geburt wieder fit und begehrenswert.

Viel Bewegung, Kraftübungen und eine gesunde Ernährung sind wichtig, damit Frauen das Gewicht nach der Geburt wieder verlieren und der Körper wieder ins Gleichgewicht kommt. Dennoch leiden viele Frauen auch weiterhin unter den Folgen der Geburt. Oftmals ist der Bauch einfach nicht mehr so flach und straff wie zuvor und man findet einen Dehnungsstreifen nach dem anderen. Auch die Brüste sind oft nicht mehr so straff, sondern sind nun schlaffer geworden. Darüber hinaus kann auch die Sexualität nach der Geburt eine große Veränderung aufweisen. Eine Geburt hinterlässt Spuren, die auch den Sex beeinflussen können. Doch was dagegen tun und was genau versteht man unter dem neuen Trend „Mommy-Makeover”, welcher uns unseren alten Körper zurück versprechen soll?

Unglücklich mit dem Körper

Die Geburt ist etwas vollkommen Natürliches. Wir müssen nicht schlank und perfekt sein, nachdem wir ein Kind auf die Welt gebracht haben. Im Grunde müssen wir das nie. Doch wir leben in einer Zeit, in der die Schönheit und die Jugend für viele Menschen sehr wichtig geworden ist. Oft scheint es so, als würde es dabei fast schon um Perfektion gehen. Menschen, die mit sich nicht zufrieden sind, haben meist auch ein geringes Selbstwertgefühl.

Doch wer sich nicht wohl in seiner Haut fühlt, fühlt sich oftmals auch im Alltag beeinträchtigt und spiegelt dies auch wider. Wer mit seinem Körper nicht mehr zufrieden ist, möchte etwas dagegen tun. Seit vielen Jahren bietet die Chirurgie nun bereits Hilfe für Frauen, die unter den Folgen einer Geburt leiden. In den USA spricht man dabei von einem sogenannten „Mommy Makeover“.

Auch hierzulande findet der Trend immer größer werdende Beliebtheit, denn viele Frauen fühlen sich nach einer Geburt einfach nicht mehr wohl in ihrem Körper. Klar muss den Frauen jedoch werden, dass es sich bei diesem Makeover bereits um den Einstieg in die Welt der plastischen Chirurgie handelt.

Das „Mommy Makeover“

Um was genau handelt es sich dabei? Bei diesem speziellen Makeover handelt es sich um zahlreiche Operationen, die die Spuren der Schwangerschaft verschwinden lassen sollen. So können beispielsweise hängende Brüste wieder vergrößert und gestrafft oder auch der Bauch wieder gestrafft werden. Seit mehreren Jahren werden bei diesem Makeover auch die Schamlippen gerne wieder verkleinert bzw. die Vagina verengt. Somit richtet sich die plastische Chirurgie mit diesem Makeover direkt an die Frauen, die sich nach einer Geburt nicht mehr wohl in ihrem Körper fühlen.

Was darf man erwarten?

Frauen sollte in jedem Fall bewusst sein, dass auch die moderne plastische Chirurgie kein Wunder bewirken kann. Bei den Operationen handelt es sich nicht um ein paar kleine Eingriffe, sondern meist um große Operationen, die auch zahlreiche Nebenwirkungen und Risiken mit sich bringen können.

Das spezielle „Mommy Makeover“ soll den Frauen natürlich wieder mehr Wohlbefinden und Selbstvertrauen geben, dennoch wird man durch solch eine OP nicht plötzlich in ein Topmodel verwandelt. Auch Eingriffe hinterlassen ihre Spuren und Narben. Nach den Operationen müssen sich die Frauen einige Wochen lang schonen und man wird nach wie vor nicht perfekt aussehen. Dennoch fühlen sich sehr viele Frauen befreit.

Wichtig ist, dass man sich an erfahrene Fachärzte der ästhetischen Chirurgie wendet und sich von diesen gut beraten lässt. Vor einer OP sollte man sich in jedem Fall einige Wochen Bedenkzeit gönnen. Bei den Eingriffen sollte man sichergehen, dass man alle Risiken so gut wie möglich ausschließen kann. Es ist daher wichtig sich vor den Operationen gut zu informieren und sich zu fragen, ob man die Eingriffe auch tatsächlich vornehmen lassen möchte. Zudem sollte man sicher sein, dass man nach der Operation auch wirklich Zeit hat, um sich wieder zu erholen. Wer ein kleines Baby zu Hause hat weiß, wie schwer dies sein kann und wie viel Stress man in der ersten Zeit oft erleben muss. Wer also keine Zeit für die Erholung hat, sollte die Eingriffe lieber verschieben.

Fazit

Viele Frauen fühlen sich nach einer Geburt nicht mehr wohl in ihrem Körper und wünschen sich eine Veränderung. Die Schwangerschaft und die Geburt hinterlassen Spuren am weiblichen Körper, die oftmals stark am Selbstbewusstsein der Frauen nagen können.
Die moderne plastische Chirurgie bietet den Frauen eine neue Möglichkeit, um die Problemzonen zu bearbeiten und sich somit wieder wohler in ihrem Körper fühlen zu können.
Dennoch ist es wichtig zu sagen, dass auch die Chirurgie keine Wunder bewirken kann. Wer also nach den Eingriffen wie ein Topmodel aussehen möchte, wird enttäuscht sein. Alle, die jedoch ein bestimmtes Problem beheben wollen und sich somit wieder befreit fühlen können, können von den modernen Eingriffen profitieren!

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Die Brustvergrößerung – welche Materialien kommen bei der Vergrößerung zum Einsatz?

Bei einer Brustvergrößerung mittels eines operativen Eingriffs gibt es verschiedene Implantatmaterialien, die hierbei zum Einsatz kommen können. Die Wahl des richtigen Implantats, das auf die individuellen Wünsche und Erfordernisse der Trägerin abgestimmt ist, ist dabei ein entscheidender Faktor für das Gelingen des Eingriffs und ein gutes Resultat, mit dem sich die Trägerin wohl fühlt. Im Folgenden sollen die verschiedenen Materialien näher beschrieben werden, Eigenschaften erläutert, sowie bestimmte Vor- und Nachteile aufgezeigt werden.

Neben verschiedenen Formen und Größen, spielt eben auch das Material bei den Implantaten eine wesentliche Rolle für eine erfolgreiche Brustvergrößerung. Hierbei wird zunächst einmal zwischen der Implantathülle und der Implantatfüllung unterschieden.

Die Implantathülle

Bei den Implantathüllen wird heute fast ausschließlich Silikon als Material angeboten. Es hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als zuverlässigster Mantel für das Implantat bewährt und ist wegen seiner Robustheit bei gleichzeitiger Anschmiegsamkeit bei allen Implantatprodukten im Einsatz. Die Silikonhülle gibt es sowohl mit glatter Oberfläche oder auch mit einer leichten Texturierung. Texturierte Oberflächen haben den Vorteil, dass sie in der Brust nicht so leicht verrutschen können und sie sind auch nicht so häufig Auslöser für eine Kapselfibrose wie Implantate mit glatter Oberfläche. Zusätzlich gibt es noch Silikonhüllen, die mit verschiedenen Ummantelungen überzogen sind. Diese haben sich bislang jedoch noch nicht mit weiter verbesserten Eigenschaften zur regulären Silikonhülle gezeigt und spielen deshalb in der Praxis keine wichtige Rolle.

Die Implantatfüllung

Die gängigsten Implantatfüllungen sind heute festes Silikongel und alternativ eine Kochsalzlösung.

Festes Silikongel ist heute die erste Wahl bei den Materialien zur Brustvergrößerung. Es hat im Vergleich zum früher vielfach verwendeten flüssigen Silikongel den Vorteil, dass es nicht auslaufen kann. Es ist außerdem besonders formbeständig und es fühlt sich weitgehend natürlich an. Es vermittelt kaum ein Fremdkörpergefühl im Körper und auch bei medizinischen Untersuchungen, wie z. B. einer Mammographie oder einer Ultraschalluntersuchung, behindern die Implantate nicht eine zuverlässige Diagnose.

Feste Silikongele für die Implantatfüllung gibt es in unterschiedlichen Festigkeitsgraden und sie können damit der Struktur und Konsistenz des natürlichen Brustgewebes gut angepasst werden. Hier sollte man sich mit dem Arzt im Vorgespräch gut beraten, denn je nach ausgewählten Festigkeitsgrad der Silikongele kann sich die Beschaffenheit der Brust nach der Operation ändern. Eine Auswahl festerer Silikongele kann dazu führen, dass sich die gesamte Brust nach dem Einsatz der Implantate fester anfühlt und im Umkehrfall kann ein Einsatz sehr weicher Implantate die Beschaffenheit der gesamten Brust in eine weichere Konsistenz verändern. Hier sind die persönlichen Befindlichkeiten der Implantatträgerin und ihre Wünsche für ein dauerhaftes Brustgefühl sehr wichtig, um auch nach Einsatz der Implantate ein gutes Körpergefühl bei der Trägerin zu erhalten.
Implantate aus festem Silikongel haben ferner eine sehr gute Bindekraft im Körper, die ein weitgehend natürliches Brustgefühl erhält.

Implantate mit einer Kochsalzlösung sind zwar auch heute noch im Einsatz, aber nicht mehr so gebräuchlich wie noch vor einigen Jahren. Sie haben den Nachteil, ähnlich wie bei flüssigem Silikon, dass sie auslaufen können. Dies ist zwar für den Körper nicht direkt gefährlich, da die Kochsalzlösung im Körper abgebaut werden kann oder sogar ausgeschwitzt, doch möchte jede Implantatträgerin sicherlich das Risiko eines Auslaufens der Implantate vermeiden. Deshalb haben sich die festen Silikongele hier auch durchgesetzt. Ferner bieten Implantate mit einer Füllung aus Kochsalzlösung auch kein natürliches Tastgefühl. Die Implantate fügen sich weniger in den Brustkörper und das Brustgewebe ein und lassen ein stärkeres Fremdköpergefühl bei der Trägerin zurück.

Lebensdauer der Brustimplantate

Generell haben Brustimplantate nur eine begrenzte Lebensdauer und können nicht lebenslang im Körper verbleiben. Irgendwann müssen Sie entfernt oder ersetzt werden. Es spielen verschiedene Gründe eine Rolle, warum die Lebensdauer der Brustimplantate auf ca. 10-20 Jahre begrenzt ist und auch hierbei spielen die eingesetzten Materialien wieder eine Rolle.

Sowohl die Art des Implantats als auch die Operationsmethode, Verletzungen der Brust und eventuell starkes und häufiges Quetschen der Implantate, wirken sich auf ihre Lebensdauer aus. Auch können Komplikationen eine Entfernung notwendig machen. Generell haben sich Implantate aus festem Silikongel auch als am Langlebigsten erwiesen. Implantate aus Kochsalzlösungen verlieren im Laufe der Jahre etwas Flüssigkeit. Bei Silikonimplantaten können zwar keine Flüssigkeitsverluste auftreten, jedoch ist beiden Implantatarten gemeinsam, dass sie ab einer gewissen Tragedauer von mehreren Jahren zu Brüchen der Implantathülle führen können. Die Angaben zu den Prozentzahlen der Trägerinnen, die davon betroffen sind, variieren stark, jedoch sind Werte um die 10 % bei einem mehr als zehnjährigen Einsatz in der Brust vielfach festgestellt worden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Implantate mit fester Silikonfüllung und einer texturierten Oberfläche heute die erste Wahl für eine Brustvergrößerung sind. Die Vorteile gegenüber anderen Varianten sind überzeugend und somit sind Implantate mit festen Silikonfüllungen heute bereits ein guter Standard bei der Ausführung dieser Eingriffe. Die besten Produkte in dieser Kategorie werden von Herstellern angeboten, die lebenslange Garantien auf ihre Implantatprodukte geben.

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Brustwarzenrekonstruktion nach einer Totaloperation

Im Rahmen einer Brustamputation nach einem Mammakarzinom, einer Mastektomie, wird regelmäßig auch die Brustwarze weggenommen. Bevor sie rekonstruiert wird, sollte die Operationsnarbe, nach Einsetzen eines Silikonkissens oder einer Eigenfettspende, vollständig verheilt sein. Dabei ist mit einer Wartefrist von einigen Monaten zu rechnen. In dieser Zeit ersetzen Nachbildungen, die in den BH eingelegt werden, das fehlende Teil. Es ist notwendig, so lange zu warten, damit das Kissen an seiner endgültigen Position sitzt. Kleine Absenkungen im Brustgewebe sind jetzt gut sichtbar und können korrigiert werden. Erst zu diesem Zeitpunkt ist Ihr Busen bereit für seine neue Brustwarze.

Woraus ist die neue Brustwarze (Mamille) aufgebaut?

Es gibt grundsätzlich mehrere Möglichkeiten:

  • einer Teilung des gegenüberstehenden Nippels,
  • der Neubildung durch eine Lappenplastik, das ist eine Hautverpflanzung aus der Leiste, dem Oberlid, der verbliebenen Brust sowie im Anschluss daran, einer
  • Pigmentation des Warzenhofs (Areola) durch eine kosmetische Tätowierung, ausgeführt in einer Spezialpraxis.

Sollten Sie sich für ein solches Permanent-Make-up entscheiden, achten Sie darauf, dass beim Stechen keine eisenoxidhaltigen Farben vorkommen. Diese reagieren, wenn Sie sich in den nächsten Jahren einer MRT unterziehen müssten, mit dem Magnetfeld des Untersuchungsgerätes. Wahrscheinlich erleiden Sie dadurch Hautreizungen, Verbrennungen, Schwellungen. Der Arzt tastet sich bei der Farbgebung langsam an das Endergebnis heran. Ziel dabei, genau den Hautton der Patientin zu treffen. Im ersten Schritt überträgt der behandelnde Tätowierer die Umrisse des Warzenhofs von der einen auf die andere Seite. Eine Maschine, die einem Zahnarztbohrer ähnlichsieht, verteilt in kreisenden, klopfenden Bewegungen Farbe unter der Haut. Nach einigen Jahren verblassen die Pigmente allerdings, sie lassen sich erneuern.

Risiken und Nebenwirkungen

Möglich sind Spannungsgefühle in der Haut, Rötungen, Schwellungen, Infektionen, Allergien. Wenn Sie vor Ihrer Tumorerkrankung bereits Erfahrungen mit Körperbildern gesammelt haben, dürften Sie die Behandlung auch dieses Mal gut vertragen.

Wie lange dauert die Rekonstruktion, der Heilungsprozess?

Im Gegensatz zum Brustmuskelaufbau ist dieser Eingriff ambulant durchführbar. Eine Vollnarkose ist nicht nötig, vielmehr genügt die lokale Betäubung. Auch hier ist das Anlegen eines Kompressionsbüstenhalters unerlässlich, der 14 Tage und Nächte getragen werden sollte. Der Narben wegen, die sich sonst wulstig, eingesenkt oder wuchernd ausprägen. Auf sportliche Aktivitäten gilt es, wie oben, in dieser Zeit verzichten. Wenn die Fäden gezogen und die Wundränder völlig geschlossen sind, können Sie den Heilungsprozess durch die Massage mit einer Narbensalbe unterstützen. Sie minimiert Rötungen, wirkt entzündungshemmend, schenkt Ihrer Brust Feuchtigkeit. Fordern Sie den behandelnden Arzt auf, die Creme zu verschreiben, beziehen lässt sie sich über eine Apotheke.

Gibt es Risiken bei der Rekonstruktion?

In seltenen Fällen stimmt zu Anfang die Durchblutung in der neuen Brustwarze noch nicht ganz. Das bessert sich aber im Laufe des Heilungsprozesses. Die Stellen, an denen Haut entnommen wurde, sind später kaum zu sehen. Passiert die Hautspende vom Oberlid aus, strafft das die Mimik, freilich ohne Zuzahlung.

Wer trägt hier die Kosten?

Wie bereits beschrieben, zahlt die Krankenkasse, wenn die Diagnose Mammakarzinom lautet, zusätzlich zur Brustplastik auch die neue Mamille.

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Schlaffe Brüste nach dem ersten Kind, das muss nicht sein

Wenn Ihr Busen nach einer Schwangerschaft, und damit weit vor seiner Zeit, in Richtung Erdmittelpunkt zeigt, lassen mitleidige Blicke nicht lange auf sich warten. Entschließen Sie sich rechtzeitig, einen Schönheitschirurgen mit der Wiederherstellung der alten Form zu beauftragen. Der gezielte Muskelaufbau ist eine gute Idee, um Brustvolumen aufzubauen. Trotzdem hängen die Brüste nach unten oder sind gar unterschiedlich groß. Bei einer jungen Frau sorgen Östrogene dafür, dass sich die Haut nach dem Abstillen zusammenzieht. Bei Raucherinnen und älteren Gebärenden braucht das Gewebe, aufgrund schwindender Elastizität länger, um sich komplett zu regenerieren.

Wann ist es Zeit für eine Bruststraffung (Mastopexie)?

Gar nicht selten definieren sich Frauen über ihre Oberweite. Noch Monate nach der Geburt eines Kindes lebt die Hoffnung, die alte Spannkraft in den Brüsten zurückzubekommen. Irgendwann ist die Enttäuschung nicht mehr zu verbergen, wenn es nicht so ist. Weil es in den wenigsten Fällen medizinische Gründe für eine straffere Brust gibt und nur eine geringe Chance auf Kostenübernahme besteht, lassen sich Betroffene oftmals vom Preis abschrecken. Wer sich im Bikini schämt, vor einem Saunabesuch zurückschreckt oder beim Sex am liebsten das Licht abdreht, der sollte den Schritt unbedingt wagen.

Welcher Schönheitschirurg ist der Richtige?

Den Wunsch nach vollendet gerundeten Brüsten erfüllt am besten ein Facharzt für plastische Chirurgie mit einer fundierten Ausbildung und jeder Menge Praxis. Recherchieren Sie zu Beginn online. Fragen Sie im Familien- und Freundeskreis, lassen Sie sich einen Profi empfehlen. Ein erfahrener Arzt wird sich Zeit für Sie nehmen. Schließlich liegt ihm daran, dass Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Orientieren Sie sich an Ihrem momentanen Aussehen, an der Größe des Busens, am Zustand der Haut, des Bindegewebes, der Brustwarzen. Vertrauen Sie bei der Wahl Ihres Operateurs auf Ihr Bauchgefühl.

Wie soll der Erstkontakt zum Arzt ablaufen?

Wie üblich, klärt er Sie über die Risiken und Komplikationen des Eingriffs und der Vollnarkose auf. Nachdem Sie Ihre Wünsche erzählt haben, macht Sie Ihr Schönheitschirurg mit den Schnittvarianten vertraut. Das sind im Prinzip dieselben wie bei einer Brustverkleinerung. Mit einer Ausnahme. Wenn der Hautüberschuss, den sie loswerden wollen, gering ist, kommt dafür die periareoläre Methode in Frage. Sie ist zugleich die narbenärmste Möglichkeit. Dabei wird ein ringförmiger Hautstreifen vom höchsten Punkt Ihrer Brust weggenommen. Nach dem Abheilen sehen Sie nur noch eine feine Linie rund um die Brustwarze. Wundversorgung und Erholung funktionieren ebenfalls gleich wie bei der Mammareduktionsplastik.

Operationsdauer, Preise

Auch bei dieser Schönheitsoperation richtet sich das Honorar nach dem Aufwand. Wenn Ihr Arzt, zusammen mit der Straffung, eine Brustverkleinerung oder Auffüllung plant, erreichen die Kosten schon einmal die 8000 Euro Grenze. Ohne Brustgewebsentnahme liegen sie um einiges darunter. Rechnen Sie mit 5000 Euro. Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, sollten Sie im Vorfeld einen verbindlichen Kostenvoranschlag verlangen. Dann können Sie sich beruhigt unters Messer legen.

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Frauen lieben Körbchengröße 75 B

Wer mit seiner opulenten Oberweite kämpft, dem ist anzuraten, bei der Krankenkasse nachzufragen, ob sie die Kosten für eine Brustverkleinerung übernimmt. Das ist wahrscheinlich, wenn für den Eingriff medizinische Gründe vorliegen, er induziert ist, also bei:

  • Verhärtungen nach einer Brustkrebsoperation,
  • Asymmetrien, die ausgeprägt sind,
  • Schäden an der Wirbelsäule,
  • Ekzemen in der Unterbrustfalte,
  • Verspannungen im Schultergürtel,
  • Bewegungseinschränkungen, psychischen Belastungen.

Lassen sich vom Orthopäden beraten. Er stellt für Sie auch den Antrag bei der Kasse. Eine Zustimmung durch den Versicherer gelingt leichter, wenn das Übergewicht pro Brust 500 Gramm ausmacht.

Was passiert vor der Operation?

Vereinbaren Sie, nachdem Sie sich für einen ästhetisch-plastischen Chirurgen entschieden haben, ein erstes Gespräch. Das ist wichtig, damit Ihre Wünsche mit den medizinischen Möglichkeiten einer Brustverkleinerung zusammenpassen. Ihr Operateur klärt Sie über die Risiken des Eingriffs auf und legt, gemeinsam mit Ihnen, die Operationsmethode fest. Abhängig von der Menge des zu entfernenden Gewebes stehen folgende Varianten zur Auswahl:

  • T-Methode: Schnitt um die Brustwarze, nach unten, horizontale Linie unter der Brust.
  • I-Methode: Funktioniert gleich, nur ohne Horizontalschnitt.
  • L-Methode: Ähnlich T und I, der Unterbrustschnitt aber seitlich.
  • O-Methode: Schnitt nur um die Brustwarze, für kleinflächige Entnahmen.

Bei all diesen Methoden wird die gesamte Brustwarze abgehoben und nach oben versetzt. Am Operationstag zeichnet Ihr Chirurg die Schnittlinien auf Ihrer Brust ein, zuerst im Stehen, danach im Liegen. Jeder Busen sieht schließlich bei einer Lagerungsveränderung anders aus. Ein Dokumentationsfoto ermöglicht Ihnen das Anstellen eines Vorher-Nachher-Vergleichs.

Was erwartet Sie im Operationssaal?

Eine Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) ist, im Gegensatz zur Brustvergrößerung, ein gravierender medizinischer Eingriff. Rechnen Sie damit, bis zu vier Stunden auf dem Operationstisch zu liegen. Unter Vollnarkose natürlich. Hinterher erhalten Sie einen weichen Watteverband und eine Drainage. Blut und Gewebsflüssigkeiten fließen in einen Beutel, was die Möglichkeit, eine Schwellung zu entwickeln, minimiert. Ein anschließender Klinikaufenthalt ist empfehlenswert.

Was können Sie zu Hause für sich tun?

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sollten Sie sich 21 Tage schonen. Den Wundverband entfernt die Klinik und ersetzt ihn durch ein wasserfestes Duschpflaster. Kaufen Sie vor dem Eingriff einen Kompressionsbüstenhalter. Den tragen Sie sechs Wochen Tag und Nacht. Bemühen Sie sich, in Rückenlage zu schlafen, das entspannt und glättet die Narben. Sportarten, die Ihre Oberkörpermuskulatur beanspruchen, Golf, Tennis und Wasserski sind für die nächsten Monate tabu. Von Besuchen im Solarium und Flugreisen müssen Sie ebenfalls Abstand nehmen. Im ersten Fall wegen eventueller Verfärbungen, im zweiten wegen der Embolie- und Thrombosegefahr. Nach vier Wochen sind Sie wieder arbeitsfähig. Bis nichts mehr zu sehen ist, vergehen einige Jahre.

Zu Risiken und Nebenwirkungen …

Komplikationen sind bei einer Schönheitsoperation nie ganz auszuschließen. Nachblutungen, Infektionen, Falten, Dellen, all das gibt es, sie treten aber eher selten auf. Möglicherweise erleben Sie unmittelbar nach dem Eingriff ein leichtes Taubheitsgefühl in den Brustwarzen. Die Brüste selbst schwellen nach einigen Tagen ab, die Schmerzen verschwinden. In einer zweiten Operation korrigiert werden:

  • auffällige Größenunterschiede,
  • unerwünschte Formen, eine hängende Brusthaut und
  • schlecht verheilte, verhärtete Narben.
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Es bleibt Ihr Geheimnis – Brustvergrößerung und Brustrekonstruktion

Infolge der Chemotherapie kommt es bei Krebskranken regelmäßig zu Verlusten. Die Haarpracht wächst aber, im Gegensatz zur amputierten Brust, nach einigen Monaten nach. Im zweiten Fall verschwindet damit auch eines der sekundären Geschlechtsmerkmale. Zugleich fehlt die größte Drüse im Körper, deren Milchsekret einen Säugling ernährt. Mit Busengrößen ist das so eine Sache. Abhängig vom Verhältnis Fett zu Bindegewebe erscheint der Busen einmal üppig, ein anderes Mal eher flach. Auf potentielle Partner wirkt die wohlproportionierte Oberweite wie ein Symbol für Fruchtbarkeit. Umso härter erleben es Betroffene, wenn nach der Operation nichts mehr davon übrig ist.

Ein Leben mit Behinderung verlangt Anstrengung, Anpassung, Persönlichkeit…

…und ist für manche Brustkrebspatientin nicht vorstellbar. Für viele andere ist das Tragen einer Prothese nicht mit dem Körperbild vereinbar. Wohin Sie auch tendieren, rechnen Sie mit einer psychischen Belastung in Folge des Verlusts, auch wenn Sie Ihre Beweglichkeit behalten haben. Beim Sport, im Schwimmbad, im leichten Sommerkleid, optisch wirken Sie verändert. Sie werden sich schließlich fragen, wie sehr Ihre Attraktivität gelitten hat und ob sie noch eine ganze Frau sind. Die Wiederherstellungschirurgie, ein Spezialgebiet der plastischen Chirurgie, kann Ihnen helfen, Ihren Selbstwert zurückzugewinnen. Diese Wege stehen nach einer Brustamputation jeder Patientin offen:

Die Realität akzeptieren

Wenn Sie sich dafür entscheiden, hilft ein Prothesen-BH. Er verbirgt die bittere Tatsache, nur eine Brust zu besitzen, und gleicht den Größenunterschied zwischen rechts und links aus. Zu diesem Zweck werden unterschiedliche Einlagen in aufgenähte Prothesentasche eingesetzt. Solange das Narbengewebe empfindlich reagiert, eignen sich Modelle aus Mikrofaser und Baumwolle. Später genügt die Verwendung einer Teilprothese. Nach einer Komplettamputation sind Sie mit einer Vollprothese besser versorgt. Anstatt ein Silikonkissen implantieren zu lassen, liegt es, im BH verborgen, außen auf. Der Brustersatz drückt und verrutscht nicht, er schwingt zudem bei Bewegung mit. Die Körbchengröße lässt sich nach Ihren Wünschen anpassen.

Brustvergrößerung durch Fremdgewebe

Die plastische Chirurgie bietet Tumorpatientinnen die Möglichkeit, durch ein Implantat eine neue, täuschend echte Brust zu erhalten. Ein Unterschied ist weder haptisch noch optisch feststellbar. Davor wird das verbliebene Gewebe einige Monate lang gedehnt, damit die Silikonfüllung Platz findet. Auch hier lässt sich, genau wie beim Prothesen-BH, die bevorzugte Körbchengröße variieren. Der behandelnde Schönheitschirurg bemüht sich um die Angleichung beider Seiten. Jede Patientin sollte sich vor einer Brustvergrößerung fragen, ob ihre Wirbelsäule die Belastung aushält und der gewünschte Busen zu ihrem Lebensalter passt. Zu bedenken ist auch, dass Implantate in bestimmten Zeitabständen ausgetauscht werden.

Brustrekonstruktion durch Eigengewebe, Lipofilling genannt

Wenn Ihnen die Implantation einer Brustprothese unheimlich erscheint, haben Sie die Möglichkeit, sich selbst Material für den Volumenaufbau zu spenden. Dazu wird aus der Gegend um Ihren Bauchnabel Fett und Kollagen entnommen. An dieser Stelle des Körpers gleicht das Gewebe dem Ihrer Brust. Damit gelingt die Rekonstruktion, runder und natürlicher wirken allerdings eingesetzte Silikonkissen.

Wer finanziert die neue Brust?

Die Krankenkassen sind verpflichtet, Ihre Chemotherapie samt Amputation zu bezahlen. Die Kosten eines Brustaufbaus übernehmen aber nur die Wenigsten. Wer privat keine Rücklagen hat, findet in den Nachbarländer Schönheitschirurgen zu günstigen Preisen. Wenn Sie sich dazu entschließen, sollten Sie Informationen zu den verwendeten Einlagen anfordern, Stichwort: Geplatzte Silikonkissen, deren Inhalt den Körper vergiftet.

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Zahlen und Fakten zu Brust-OPs in Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie hat im Jahr 2015/2016 eine Patientenumfrage durchgeführt. Zu den beliebtesten Schönheitsoperationen zählen demnach Brustimplantate, gefolgt von Brustverkleinerungen. Ihre Zahl ist allerdings seit 2014 so stark gestiegen, dass sie Intimkorrekturen aus der Verteilung verdrängt haben.

Altersstruktur, Altersverteilung bei Brust-OPs

Hier lässt sich aus der Patientenbefragung erkennen, dass sich nach Erreichen der Volljährigkeit fast jede Altersgruppe eine Körperkorrektur wünscht. Das Bedürfnis verstärkt sich nach dem 42. Geburtstag. Zwischen 20 und 60 sind die Prozentsätze der Interessentinnen relativ gleichmäßig verteilt. Erst nach dem 60. Lebensjahr schwindet der Wunsch wieder. In medizinisch induzierten Einzelfällen finden sich auch 18-Jährige in der Statistik.

Warum fällt die Entscheidung zugunsten eines bestimmten Arztes aus?

Objektive Kriterien für die Arztwahl sind rasch aufgezählt. Ausbildung, Fachwissen, die Anzahl durchgeführter Eingriffe, der Titel. Wesentlich ausschlagkräftiger sind für Patientinnen aber die sozialen Kompetenzen. 58,6 Prozent der Interessentinnen geben dem Chirurgen den Vorzug, der ihre Wünsche berücksichtigt, dessen Ruf und Bewertung tadellos sind, kurz, dem sie bereit sind zu vertrauen.

Gibt es für jedes Alter typische Brusteingriffe?

Grundsätzlich ja. Solange eine Frau zeugungsfähig ist, erscheint ihr eine eher üppige Oberweite vorteilhaft. Brustvergrößerungen sind deshalb zwischen 20 und 30 speziell gefragt. Über eine Bruststraffung wird nach den Schwangerschaften, so um das 40. Lebensjahr, nachgedacht. Brustverkleinerungen haben nicht selten medizinische Gründe. Nach 50 treten sie wenig oft auf.

Im Wiederholungsfall …

Die Boulevardpresse beliefert ihre Leser mit Geschichten über Menschen, die an einer Körperwahrnehmungsstörung zu leiden scheinen. Suchtartig folgt eine Operation auf die Nächste. Aber auch Normalbürger legen sich keinesfalls ungern unters Messer. Nachweislich haben 39,0 Prozent aller Betroffenen, die ein Brustimplantat bekommen, zuvor bereits Korrekturen durchführen lassen.

Körperlich-seelische Ergebnisse durch eine Brustoperation

Häufig bestreiten plastische Chirurgen, dass Schönheitsoperationen Patientinnen per se glücklich machen. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Körperlich und seelisch verbessert sich der Zustand nach der Körperkorrektur bei insgesamt 35,6 Prozent der Operierten. Nur auf Körperebene besser geht es 36,2 Prozent, allein emotional profitieren immerhin noch 21,1 Prozent an. Ob ein Eingriff hilfreich war, ist damit eine Frage des persönlichen Empfindens und vorher gesetzter Prioritäten.

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Trotzdem ja zum Leben sagen – mit Hilfe der Palliativmedizin

Wenn die Brustkrebserkrankung, wider Erwarten, chronisch verläuft, sich Metastasen in Leber, Lunge, Knochen bilden, ändert sich die Art der medizinischen Herangehensweise. Statt weiter auf Operation, Chemotherapie, Bestrahlung zu setzen, liegt der Schwerpunkt jetzt auf der Schmerzlinderung und seelischen Stabilisierung. Dadurch bleibt die Lebensqualität erhalten, Eingriffe entfallen. Ein Zurückdrängen der Tumorerkrankung steht nicht im Vordergrund. Palliativ, lateinisch Pallium, bedeutet Mantel, Hülle. Ein Palliativmediziner schützt die Patientin vor der Schmerzbelastung, indem er Medikamente verordnet. Dabei entscheidet die Betroffene individuell, welches Angebot sie annimmt.

Schmerzen auszuhalten heißt, sie zu verstärken

Tumorschmerzen sind grundsätzlich möglich, sie sagen wenig über das Krankheitsstadium aus, belasten aber Familie und Angehörige. Wie entstehen sie? Körperrezeptoren erfühlen Druck, Hitze, Licht, Geräusche, Gerüche und leiten diese Sinneswahrnehmungen, über die Nervenbahnen, ans Gehirn weiter, das über die Körperreaktion entscheidet. Verletzungen, Stress und seelische Probleme verstärken die Schmerzempfindung. Wer erinnert sich nicht an eigene Schulängste, die zu Bauchweh und zu Bettlägerigkeit geführt haben. Tumorpatienten ergeht es ähnlich. Sie verfangen sich in einer Schmerzspirale, aus der nur ein Palliativmediziner heraushilft.

Tipp!

Führen Sie ein Schmerztagebuch. Es erleichtert dem Arzt die Einschätzung Ihrer Belastungen, es unterstützt ihn dabei, Sie medikamentös einzustellen und, bei Bedarf, die Dosis anzupassen.

Beantworten Sie folgende Fragen:

  • Wo spüren Sie Schmerzen?
  • In welchen Abständen treten sie auf, wie lange dauern sie?
  • Was löst sie aus?
  • Wie fühlen sie sich an: Stechend, bohrend, stumpf, heiß …?
  • Wie erscheint Ihnen ihre Form: Anfallsartig, wellenförmig …?
  • Wie stark sie sind, auf einer Skala von 1 – 10?
  • Was unternehmen Sie dagegen?

Schmerztherapie mit Medikamenten

Opioidpräparate helfen dabei, körperliche Qualen zu lindern oder auszuschalten. Längerfristig genauso wie im Akutfall. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, die Substanz wie folgt zu verabreichen:

  • orale Einnahme: Tabletten, Tropfen, Kapseln,
  • bei Schmerzdurchbrüchen: Pflaster oder Nasensprays,
  • vorbeugend, zum selben Zeitpunkt: Der Wirkstoffspiegel im Blut bleibt hoch, eine Über- oder Unterdosierung ist unwahrscheinlich,
  • an seelische sowie soziale Umstände der Patientin angepasst,
  • unter Berücksichtigung von Begleiterkrankungen wie Diabetes,
  • mit einem Notfallplan für Angehörige.

Angst vor Nebenwirkungen – Thema Abhängigkeit

Rechnen Sie in ersten Wochen mit Übelkeit. Antiemetika, Mittel gegen Brechreiz, wirken. Bei Verstopfungen achten Sie auf ausreichendes Trinken, Bewegung, ballaststoffreiche Ernährung. Regelmäßig eingenommene Abführmittel vergrößern das Dilemma. Opiate erzeugen nur selten Benommenheit, wenn Sie die empfohlene Dosis beachten. Auch verursachen sie, bei langsamer Freisetzung im Blut, keine Suchterkrankung. Bei Verkehrsteilnehmerinnen ist Vorsicht anzuraten.

Raus aus der Krise – die seelische Betreuung

Eine Krebsdiagnose, verbunden mit der Vorstellung, dass beide Brüste amputiert werden, traumatisiert Patientinnen. Zusätzlich zum Gefühl, existenziell bedroht zu sein, fallen sie in ein emotionales Loch und fragen sich: „Warum muss das mir passieren, was habe ich falsch gemacht, bin ich trotz Amputation sexuell attraktiv?“ Betroffene, deren Widerstandskraft stark entwickelt ist, versuchen es durch:

eigene Bewältigung: Glaube, Hoffnung, der Kampf gegen den Krebs, sie alle können neuen Lebenswillen geben. Die Konzentration auf kleine Glücksmomente fühlt sich richtig an. Viele Beziehungen lassen sich, wie durch ein Wunder, neugestalten, wieder andere lösen sich auf. Gelingt nichts davon, hilft eine…

psychoonkologische Beratung: Durch eine Gesprächstherapie fällt die Trauerbewältigung leichter. Gemeinsam entstehen vor dem inneren Auge neue Wege für ein Leben nach dem Krebs. Wer vor der Erkrankung ein Instrument spielt, im Chor singt, den unterstützt die Musik. Der Besuch eines Yogakurses, meditativer Stressabbau, Waldspaziergänge, all das sind Möglichkeiten, mit dieser Belastung umzugehen.

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Die Nachsorge hilft mit, zu überleben

Die Diagnose Brustkrebs, lateinisch Mammakarzinom, trifft Frauen unvorbereitet und hebt gleichzeitig ihre Welt aus den Angeln. Im Anschluss an eine Therapie, die hoffentlich brusterhaltend war, stellt sich die Frage: „Was ist zu tun, damit der Gesundheitszustand stabil bleibt“? In der Klinik empfiehlt der behandelnde Arzt eine Rehabilitation. Wenn nach der Entfernung des Tumorknotens eine Bewegungseinschränkung vorliegt, rät er vielleicht zur sofortigen Anschlussheilbehandlung. Wo liegen die Unterschiede, wer trägt die Kosten?

Stationäre Aufenthalte im ersten Jahr

Nach einer Teil- oder Komplettoperation Ihrer Brust haben sie die Möglichkeit, zur Wiederherstellung Ihrer Berufsfähigkeit, eine Fachklinik aufzusuchen. Die Chemotherapie, eine Infusion mit Zytostatika, besprechen Sie am besten mit dem Onkologen vor Ort. Ihr Arzt schätzt ab, wann Sie kräftig genug sind, und stellt einen Antrag auf Rehabilitation.

  • Aufenthaltsdauer: 1 – 3 Wochen, falls nötig länger
  • Rentenversicherer bezahlen nach Vorliegen einer fünfjährigen, allgemeinen Wartefrist.

Eine uneingeschränkte Kostenübernahme erhalten:

  • Versicherte, die vor Antragstellung 6 Monate Pflichtbeiträge nachweisen, oder
  • Berufseinsteiger, die nach Ausbildungsende zwei Jahre beschäftigt waren, oder
  • Rentenbezieher, Arbeitslose, mitversicherte Partner und Kinder
  • Selbstbehalt: 10 Euro pro Tag

Bis zur Gewährung des Rehaantrags vergehen einige Wochen. Auf eine Anschlussheilbehandlung brauchen Sie nicht so lange zu warten. In der Regel kommt die Zusage für ein Klinikbett bereits nach 14 Tagen.

Ambulante Nachsorge im 1. bis 6. Jahr nach Diagnosestellung

Wenn Sie von der Rehabilitation zurückkommen, sollten Sie sich nicht vorschnell in Sicherheit wiegen. Die Einhaltung regelmäßiger Kontrolltermine ist wichtig, damit Ihr Körper in Zukunft tumorfrei bleibt. 2008 hat die deutsche Krebsgesellschaft eine Leitlinie zu empfohlenen Untersuchungsintervallen veröffentlicht:

1.bis 3. Jahr:

  • Vierteljährliche Gespräche, Abtasten der Brüste durch den Frauenarzt,
  • Mammografie jährlich,
  • Ultraschall auch, alles beidseitig
  • Computertomografie und Laboruntersuchungen nur bei Verdacht auf neue Knoten

Ab dem 4. Jahr:

  • Gespräche, Abtasten halbjährlich, Mammografie, Ultraschall rechts, links einmal pro Jahr.

Ab dem 6. Jahr:

  • Mammografie, Ultraschall jährlich, wie die Vorsorge bei gesunden Patientinnen.

Im Fall von Schmerzen, wenn Sie Verhärtungen ertasten, an Erschöpfung leiden, mit Übelkeit kämpfen, vereinbaren Sie umgehend einen Arzttermin.

Welche Untersuchungen sind in diesem Fall nötig?

Ihr Gynäkologe nimmt sich Zeit, klärt zuerst Ihre Befindlichkeit ab. Er spricht Sie auf körperliche Veränderungen an, begutachtet die Operationsnarbe und die umgebenden Lymphbahnen. Wenn ihm der Tastbefund verdächtig erscheint, überprüft er Ihre aktuellen Mammografiebilder.

Im nächsten Schritt kommt das Verfahren der Magnetresonanz, Sonografie genannt, zum Einsatz. Dabei wird das Brustgewebe durch Ultraschall abgebildet. Verschieden dichtes Gewebe reflektiert oder absorbiert die Wellen jeweils anders. Auf den Fotos erscheinen Flüssigkeiten schwarz, Knochen weiß, restliches Körpergewebe wirkt grauschattiert.

Wenn nicht klar ist, ob es sich bei der Neubildung um eine Zyste oder einen Tumorknoten handelt, werden Sie zur Computertomografie geschickt. Eine weitere Möglichkeit, um Klarheit über eine eventuelle Rückkehr der Erkrankung zu erhalten, ist die Biopsie. In einem kleinen Eingriff entnimmt der Chirurg Zellen aus der Neubildung und lässt sie im Labor auf Bösartigkeit testen.

Körperlich fit, psychisch nicht zu gebrauchen

Ihr Gesundheitszustand stabilisiert sich wieder, wenn Sie ganzheitlich an die Genesung herangehen, dabei Körper, Geist und Seele eine Einheit sein lassen. Ihr Hausarzt unterstützt sie. Er wird Ihnen zu einer Psychotherapie raten, Adressen von Beratungsstellen nennen, Tipps zu Selbsthilfegruppen geben. Ihre eigene Aktivität weckt die Selbstheilungskraft.

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Psychologische Betreuung für betroffene Menschen und deren Angehörige

Liegt eine Krebsdiagnose vor, so kommt die Belastung für Patienten und deren Angehörige auf einem hohen Niveau an. Nicht alle Menschen beherrschen den Umgang mit der Diagnose Krebs. Dies liegt schon daran, dass es bei Krebs zu viele Facetten zu beachten gibt.
Zudem betrifft die Erkrankung nicht nur die Patienten, sondern auch Angehörige und Freunde.

Die Hilfe durch Angehörige

Viele wollen krebskranken Patienten helfen, sind sich allerdings über den richtigen Weg nicht sicher. Immerhin reagiert jeder Mensch anders auf diese Extrem-Belastung. Daher gibt es keine pauschalen Empfehlungen krebskranke Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Was für den einen Patienten an Unterstützung gut ist, muss nicht zwingend eine große Hilfe für andere Patienten darstellen. Allerdings besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich die Bedürfnisse mit dem Heilungsverlauf verändern. Ist in dem einen Moment Zuwendung und Wärme von Bedeutung, zählt wenig später das Alleinsein für Patienten mehr.
Dabei spielt der Angst eine entscheidende Rolle, da Krebs eine gefährliche Erkrankung darstellt. Die richtigen Worte in diesem Moment zu finden ist nicht einfach. Allerdings sind allgemeine Floskeln wie „Das wird schon wieder“ zu vermeiden. Sie stehen nicht zwingend für die Akzeptanz einer ernsthaften Krebserkrankung. Nicht zwingend erforderlich ist das Ansprechen der erkrankten Patienten, sofern die Verbindung zu den Personen nicht engerer Natur ist.
Sofern die Belastung für alle ein größeres Ausmaß annimmt, ist zu prüfen, ob professionelle Unterstützung für den Zeitraum der Erkrankung hilfreich ist.

Die Hilfe für die Unterstützung

Helfen kann ein Leitfaden, dem einige Informationen zur Unterstützung für Patienten mit einer Krebserkrankung zu entnehmen sind. Diese Hinweise sind als Anregung gedacht und funktionieren nicht in allen Fällen. Das wichtigste Argument stellt jedoch die Frage „Was brauchst Du?“ dar und nicht ein Ratespiel. Patienten spüren bei der Frage „Was kann ich für Dich tun?“ viel Unterstützung.
Wichtig ist das Gefühl von Anteilnahme, was nicht alle Angehörigen und Freunde den Patienten vermitteln können. Dabei ist nicht entscheidend, welche Worte gesprochen werden. Vielmehr ist von Bedeutung, dass die Patienten spüren, dass Freunde und Angehörige für sie da sind. Diese zeigen dies schon dadurch, dass sie den Patienten bei der Suche nach Informationen helfen. Schließlich wirft eine Krebserkrankung viele Fragen auf.
Je mehr Fakten bekannt sind, desto mehr Mut fassen Patienten, sich der Krankheit entgegenzustellen. Daher ist der Faktor Selbstbestimmtheit von Bedeutung, bei denen Angehörige und Freunde die Patienten unterstützen können. Sie sollten den Patienten nicht alles abnehmen, sodass diese ihr eigenes Wertgefühl beibehalten.

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