Zahlen und Fakten zu Brust-OPs in Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie hat im Jahr 2015/2016 eine Patientenumfrage durchgeführt. Zu den beliebtesten Schönheitsoperationen zählen demnach Brustimplantate, gefolgt von Brustverkleinerungen. Ihre Zahl ist allerdings seit 2014 so stark gestiegen, dass sie Intimkorrekturen aus der Verteilung verdrängt haben.

Altersstruktur, Altersverteilung bei Brust-OPs

Hier lässt sich aus der Patientenbefragung erkennen, dass sich nach Erreichen der Volljährigkeit fast jede Altersgruppe eine Körperkorrektur wünscht. Das Bedürfnis verstärkt sich nach dem 42. Geburtstag. Zwischen 20 und 60 sind die Prozentsätze der Interessentinnen relativ gleichmäßig verteilt. Erst nach dem 60. Lebensjahr schwindet der Wunsch wieder. In medizinisch induzierten Einzelfällen finden sich auch 18-Jährige in der Statistik.

Warum fällt die Entscheidung zugunsten eines bestimmten Arztes aus?

Objektive Kriterien für die Arztwahl sind rasch aufgezählt. Ausbildung, Fachwissen, die Anzahl durchgeführter Eingriffe, der Titel. Wesentlich ausschlagkräftiger sind für Patientinnen aber die sozialen Kompetenzen. 58,6 Prozent der Interessentinnen geben dem Chirurgen den Vorzug, der ihre Wünsche berücksichtigt, dessen Ruf und Bewertung tadellos sind, kurz, dem sie bereit sind zu vertrauen.

Gibt es für jedes Alter typische Brusteingriffe?

Grundsätzlich ja. Solange eine Frau zeugungsfähig ist, erscheint ihr eine eher üppige Oberweite vorteilhaft. Brustvergrößerungen sind deshalb zwischen 20 und 30 speziell gefragt. Über eine Bruststraffung wird nach den Schwangerschaften, so um das 40. Lebensjahr, nachgedacht. Brustverkleinerungen haben nicht selten medizinische Gründe. Nach 50 treten sie wenig oft auf.

Im Wiederholungsfall …

Die Boulevardpresse beliefert ihre Leser mit Geschichten über Menschen, die an einer Körperwahrnehmungsstörung zu leiden scheinen. Suchtartig folgt eine Operation auf die Nächste. Aber auch Normalbürger legen sich keinesfalls ungern unters Messer. Nachweislich haben 39,0 Prozent aller Betroffenen, die ein Brustimplantat bekommen, zuvor bereits Korrekturen durchführen lassen.

Körperlich-seelische Ergebnisse durch eine Brustoperation

Häufig bestreiten plastische Chirurgen, dass Schönheitsoperationen Patientinnen per se glücklich machen. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Körperlich und seelisch verbessert sich der Zustand nach der Körperkorrektur bei insgesamt 35,6 Prozent der Operierten. Nur auf Körperebene besser geht es 36,2 Prozent, allein emotional profitieren immerhin noch 21,1 Prozent an. Ob ein Eingriff hilfreich war, ist damit eine Frage des persönlichen Empfindens und vorher gesetzter Prioritäten.

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