Wichtige Krebs-Vorsorgeuntersuchungen für Männer und Frauen

Das Wort Krebs löst bei vielen Menschen noch heute eine große Angst aus. Schließlich ist in der Erfahrung ein längerer Behandlungsweg einzuplanen, wenn die Diagnose feststeht. Und doch gibt es einen Weg, dies zu vermeiden. Die Chance liegt in der Früherkennung beziehungsweise dem Wahrnehmen der Voruntersuchungen.
Bei den unterschiedlichsten Fachärzten besteht dadurch die Möglichkeit zur Krebsfrüherkennung. Dies stellt auf der Basis der Freiwilligkeit den einfachsten Weg dar, seiner Gesundheit Gutes zu tun. Allerdings entstehen rund um die Krebserkrankung viele weitere Fragen.

Der Idealfall – das symptomlose Stadium

Gesundheit ist das höchste Gut. Um dieses zu wahren, bieten eine Vielzahl von Ärzten die Untersuchungen an, bei denen die Früherkennung im Mittelpunkt steht. Das bedeutet, dass bei einem Befund dieser in der Regel so gering ausfällt, dass es noch nicht zu Beschwerden gekommen ist. Im Körper liegt eine Veränderung des Gewebes vor, die noch keine Beschwerden verursacht. Damit vereinfacht sich die Behandlung einer vorliegenden Tumorerkrankung um ein Vielfaches. Dazu kommt, dass bei kleineren Tumorerkrankungen in vielen Fällen noch keine Streuung vorliegt, was einen günstigen Heilungsverlauf unterstützt.
Noch größere Erfolge bei der Behandlung von Krebs lassen sich erzielen, sofern Informationen über die Gewebestellen vorliegen, an denen zu einem späteren Zeitpunkt Krebs auftreten kann. Denkbar wäre das Vermeiden von Krebs, sofern eine Entfernung dieser riskanten Gewebestellen erfolgen kann. Bekannt ist dieser Schritt jedoch nur bei wenigen Krebsarten. Daher ist nicht in allen Fällen der Begriff der Krebsvorsorge zutreffend.

Die Arten der Vorsorgeuntersuchung

Krebs Voruntersuchungen für Männer und FrauenJe früher eine Erkrankung erkannt wird, desto höher ist die Chance der Heilung. Deutlich wird dies an Darmkrebs, wo harmlose Polypen sich zu 90 Prozent in eine derartige Erkrankung umwandeln. Es handelt sich um gutartige Wucherungen, die sich in der Schleimhaut des Darms ansiedeln. Zur Entwicklung eines Tumors kann es über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren kommen.
Inzwischen nahm die Felix-Burda-Stiftung dazu Stellung und veröffentlichte weitere Angaben zur Früherkennung. Danach läge die Heilungsmöglichkeit von Darmkrebs bei mehr als 80 Prozent, sofern es zu einer rechtzeitigen Entfernung von Polypen kommt. Als vorteilhaft erweist sich das Entgegenkommen der Krankenkassen. So entstehen Personen ab einem Alter von 50 Lebensjahren keine Kosten, wenn sie die Darmkrebsfrüherkennung in Anspruch nehmen.

Weitere Untersuchungen

Bei Männern liegt ab 45 Jahren in Bezug auf die Prostata eine Empfehlung für eine Tastuntersuchung vor. Darin inbegriffen sind die Genitalien des äußeren Bereichs. Neben dieser Form der Tumorfrüherkennung besteht bereits am dem 35. Lebensjahr für Männer und Frauen die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Hautkrebs-Screening. Dabei kommt es zu einer Prüfung der Haut, ob ein Risiko für Hautkrebs vorliegt. Vor hoher Bedeutung ist für Frauen die Brustkrebsvorsorge, die ab einem Alter von 30 Jahren jährlich erfolgen kann.
Wie bei einer Selbstuntersuchung kommt es fachmännisch zum Abtasten der Brüste und der Achselhöhlen. Ein weiteres Mittel zur Früherkennung stellt das Chlamydien-Screening dar, welches mögliche bakterielle Erkrankungen aufdeckt. Weitere Informationen über das Angebot zur Früherkennung vermittelt der Hausarzt, dessen Konsultation das erste Gebot sein sollte. In diesem Zusammenhang kann der Kontakt zur Deutschen Krebshilfe von Bedeutung sein.

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