Blutkrebs – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Bei einer Blutkrebserkrankung wird in der Regel von Leukämie gesprochen. In der Übersetzung wird von weißem Blut gesprochen. Dabei kommt es zu einer Unterscheidung zwischen der chronischen und der akuten Leukämie. Doch es gibt weitere Unterscheidungen, da das blutbildende System von mehreren Krebserkrankungen betroffen sein kann.
Eine Diagnose, die jedoch Männer öfter betrifft, von Blutkrebs ist bei Kindern sowie bei Erwachsenen möglich.

Gedanken zur Leukämie

Unterschiedliche Formen der Leukämie Behandlung Ärzte

Die Auslösung der in seltenen Fällen als Leukose bekannten Erkrankung erfolgt durch bestimmte fehlgeschaltete Gene. Dadurch kommt es wiederum zu einer Beeinflussung der als Leukozyten bekannten weißen Blutkörperchen und ihres Reifeprozesses. Jährlich wird die Diagnose Blutkrebs bei etwa 11.500 Menschen gestellt, wobei gut ein Drittel der erkrankten Personen unter 60 Jahre ist. In der Regel sind bei Menschen normale ausgereifte Leukozyten zu finden. Bei an Leukämie erkrankten Menschen kommt es innerhalb des Lymphsystems oder des Knochenmarks zur Entstehung von unreifen und somit überwiegend nicht funktionsfähigen Zellen.
Somit besitzen diese für das Abwehren von Krankheitserregern nicht genügend Kraft. Andererseits kommt es zu einer nicht mehr zu kontrollierenden Ausbreitung der negativen Leukozyten. Immer mehr geraten die gesunden weißen Blutkörperchen in den Hintergrund, was auch für die als Thrombozyten bekannten Blutplättchen gilt. Ebenfalls nimmt die Anzahl der Blutkörperchen, auch Erythrozyten genannt, ziemlich rasant ab. Die Feststellung einer Leukämie-Erkrankung erfolgt durch eine Blutabnahme, anhand derer ein Anstieg der Leukozyten festzustellen ist.

Die verschiedenen Formen der Leukämie

Zum einen kommt es auf den Verlauf der Erkrankung an. Als weitere Facette ist der Typ der entarteten Zelle zu berücksichtigen. Andererseits kommt es hauptsächlich zur Einteilung in die lymphatischen Leukämien sowie in die myeloischen Leukämien. Innerhalb dieser beiden Gruppen liegt wiederum eine Unterscheidung zwischen den chronischen sowie den akuten Varianten vor. Weitere Akzente, die zu berücksichtigen sind, stellen die Verlaufsform, die Krankheitsanzeichen sowie die Wege der Behandlung dar. Einzuordnen ist ein Großteil der Erkrankungen in die lymphatischen Leukämien. Entartete im Knochenmark befindliche Zellen werden als myeloische Leukämie bezeichnet.
In seltenen Fällen kann eine Haarzell-Leukämie vorliegen, die sich am Aussehen der Blutzellen zeigen, die erkrankt sind. Unter den Krebserkrankungen bei Kindern ist am häufigsten die Leukämie zu finden. Jedoch kommt es auch hier zu weiteren Unterscheidungen, auf die die Behandlungspläne abzustimmen sind. Um die Diagnose zu sichern, kann es zur Durchführung einer Punktion des Knochenmarks am hinteren Beckenkamm kommen. Mittels mikroskopischer Untersuchungen lassen sich Veränderungen am Gewebe sowie die Art der Leukämie herausfinden.

Die Möglichkeiten der Behandlung

Das Fortschreiten der Forschung bringt die Entwicklung weiterer Behandlungsmöglichkeiten mit sich, wie an den Leukämieerkrankungen deutlich wird. Schließlich wird verstärkt seit einigen Jahren auf die Gabe von Antikörpern vertraut. Zytostatika sind jedoch auch heute noch das maßgebende Element im Rahmen der Behandlung einer Blutkrebs-Krebserkrankung.
Eine weitere Möglichkeit ergibt sich aus der Anwendung von Hochdosistherapien, die sich durch autologische Stammzellinfusionen auszeichnen. Je nach Art der Erkrankung kann es zu einer Transplantation von Knochenmark kommen. Weniger stark findet die therapeutische und prophylaktische Strahlentherapie bei der Behandlung Berücksichtigung. Allerdings kam es in den vergangenen Jahren zur Entwicklung von neuen in den Krankheitsverlauf eingreifenden Medikamenten.
Das Endziel stellt im optimalen Fall die vollständige Zerstörung der Krebszellen dar. Jedoch ist die Planung und Durchführung der Behandlung individuell auf die jeweilige Blutkrebserkrankung abzustimmen. Neben Chemotherapien, die das Zellwachstum hemmen, lässt sich diese Behandlung mit Bestrahlungen verbinden. Ebenfalls kann es zu einer Kombination mit Zytostatika kommen. Einen nicht gangbaren Weg stellen in diesem Zusammenhang Operationen dar. Zudem lassen sich verschiedene Zytostatika kombinieren, damit ein größtmöglicher Erfolg im Kampf gegen die Blutkrebserkrankung erzielt wird.
Über einen längeren Zeitraum von etwa einem Jahr kann die Behandlung der myeloischen Leukämie erfolgen. Dies liegt an der auf die Einleitungstherapie folgende Festigungstherapie.

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