Begleitende Therapien zur Chemotherapie

Die Forschung hat es geschafft, dass sich die Nebenwirkungen der Chemotherapie verringern lassen. Unterstützung lässt sich dadurch finden, in dem Patientinnen auf den Einsatz von weiteren Therapien vertrauen. Dazu gehört seit vielen Jahren die Misteltherapie. Ihren Ursprung hat diese Behandlungsform in der anthroposophischen Medizin. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist allerdings die erfolgreiche Wirkung nicht komplett gesichert, wie selbst Forschungsergebnisse belegen. Dies führt selbst bei Fachleuten zu einer kritischen Meinung gegenüber der Misteltherapie.

Das zum jetzigen Zeitpunkt vorliegende Wissen

In Deutschland, der Schweiz und Österreich wird bei der Behandlung von Krebs häufig auf die Misteltherapie in verschiedenen Formen gesetzt. Aufgrund der Herkunft besitzen die Mistelpräparate eine Zulassung für die Anthroposie. Dagegen liegen keine modernen klinischen Prüfungen vor.
Wesentlich weniger setzen andere Länder auf die Behandlung durch Mistel, wie an den USA deutlich wird. Dort gibt es nicht eine Zulassung für diese Präparate. Lediglich im Rahmen klinischer Studien ist eine Verwendung von Mistel gestattet. Schließlich liegen im Hinblick auf Erkrankungen keinerlei anerkannten Belege für die Wirksamkeit von Extrakten vor, deren Gewinnung aus Mistelpflanzen wie Viscum album erfolgen.
Misteltherapie Krebserkrankung Patienten verschiedene Therapien anstatt ChemoAllerdings steigert sich unter Anwendung der Präparate das Wohlbefinden der Patienten, so dass sich die Lebensqualität trotz Chemotherapie auf einem guten Niveau bewegt. So gut sich das anhört, gibt es keine für diesen Fall ebenfalls keine Nachweise. Bleibt der Blick auf die zum jetzigen Zeitpunkt gültigen Leitlinien, von denen nicht eine zur Anwendung der Misteltherapie rät. Eher ist das Gegenteil der Fall, da teilweise zu einem Verzicht auf die Misteltherapie geraten wird.
Unabhängig von der Form der begleitenden Therapie sind regelmäßige Blutkontrollen durchzuführen, damit eine drohende Immunschwäche rechtzeitig erkannt wird. In diesem Fall kommt es zur Gabe von Medikamenten.

Weitere Therapiemöglichkeiten

Bei einer Krebserkrankung möchten Menschen mehr tun, als nur auf die Behandlung der herkömmlichen Therapien zu warten. Es bringt beispielsweise nichts, eine Bestrahlung abzusetzen, um nach anderen Wegen zu suchen. Die Bestrahlung dämmt eine Erkrankung ein. Allerdings bietet sich die Kombination mit anderen Therapien an. In diesem Zusammenhang breitet sich bei den Universitätskliniken ein neues Angebot aus. Dabei handelt es sich um die komplementärmedizinische Beratung für Patienten mit einer Krebserkrankung. Gefördert wird das Projekt durch die Deutsche Krebshilfe. Ziel ist die Entwicklung eines sinnvollen Konzeptes für die Beratung von Krebspatienten. Gleichzeitig gilt es zu verhindern, dass Scharlatane die Oberhand über Krebspatienten gewinnen.
Allerdings hat selbst dieses Vorhaben Vor- und Nachteile, wie an den unterschiedlichen Meinungen der verschiedenen Ärzte deutlich wird. Laut der Gesellschaft anthroposophischer Ärzte behindert die Misteltherapie die Bildung von Metastasen. Andere Stimmen sagen dagegen, dass sich die Tumorzellen dadurch erst entwickeln würden. Und trotzdem soll der Komplementärmedizin, auch wenn sie aufgrund der Widersprüche nicht bei allen angesehen ist, mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Eine weitere Möglichkeit wäre der Einsatz von speziellen Diäten wie der kohlenhydratarmen Diät.
Diese begleitende Therapie stellt eine zusätzliche Option dar. Dabei muss gesichert sein, dass ein Patient nicht an Gewicht verliert und sich während dieser Zeit wohlfühlt. Es gibt weitere Therapieansätze, die in Studien wie über Granatapfelsaft, Tee und die Misteltherapie festgehalten wurden. Doch ist wesentlich mehr Forschung erforderlich.

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Brustkrebsfrüherkennung und Diagnose: Mammographie, Ultraschall und MRT

Auf der Suche nach der häufigsten Krebserkrankung lautet die Antwort Brustkrebs, der zugleich als Mammakarzinom bekannt ist. Das frühzeitige Erkennen sichert die größtmöglichen Heilungschancen. Als hilfreich erweist sich das Angebot der Krankenkassen, zu denen die Tastuntersuchung gehört. Selbst für Frauen ohne Risikobelastung erfolgt die Bezahlung durch die Krankenkasse. Dies gilt ebenfalls für Frauen, bei denen eine erbliche Vorbelastung gegeben ist.
Haben sie das 30. Lebensjahr erreicht, besteht für sie einmal jährlich einen Anspruch auf diese Untersuchung. Zusätzlich besteht seit dem Jahr 2005 die Möglichkeit zur Inanspruchnahme der Mammografie im Abstand von zwei Jahren.

Die Mammografie – es gibt auch Tücken

Medizintechnik Mammographie Untersuchung BrustkrebsMittels dieser Untersuchung entdecken Ärzte in vielen Fällen Mammakarzinome in einem frühen Stadium. Bekannt ist diese Krebsform zudem als Brustdrüsenerkrankung. Bei einigen Frauen fällt das Brustgewebe sehr dicht aus, was eine Diagnose einer Krebserkrankung erschweren kann. Auffälligkeiten sind nicht immer leicht festzustellen. In diesem Fall setzen Ärzte auf eine Magnetresonanztomographie oder eine Ultraschalluntersuchung. Studien haben eine im Anschluss an die Mammografie durchgeführte Untersuchung per Ultraschall im Hinblick auf die Erkennung von Brustkrebs als erfolgreich bestätigt.
Mittlerweile erhält jede zehnte Frau mit einem Alter von weniger als 50 Jahren die Diagnose Brustkrebs. Die Brüste viele Frauen in diesem Alter sind von einem dichten Gewebe gekennzeichnet. Von den Krankenkassen erfolgt die Übernahme der Kosten nur für Risikopatientinnen nur in Fällen wie einer erblichen Vorbelastung.
Dabei ist zu beachten, dass die Geräte höchstens ein Alter von fünf Jahren vorweisen. Die Frequenzen dürfen einen Wert von 15 Megahertz nicht überschreiten.

Zwei Methoden – Gibt es einen idealen Weg?

In der Regel wird bei der Erkennung von Brustkrebs auf die Mammografie in Kombination mit Ultraschall gesetzt. Wie in vielen Fällen ergeben sich Vor- und Nachteile. Das bildgebende Verfahren der Mammografie ermöglicht im optimalen Fall das Erkennen von Tumoren mit einer Größe von fünf Millimetern. Damit zeigt diese Form der Untersuchung vom Brustgewebe, bei der zwei Bilder entstehen, Veränderungen an, die nicht tastbar sind.
Als ideal erweist sich diese Untersuchung für Patientinnen mit einem Alter ab 50 Jahren. Zur endgültigen Sicherung des Befundes ist allerdings eine Biopsie erforderlich. Deren Durchführung erfolgt in der Regel in einem Brustkrebszentrum.
Jedoch ist Achtsamkeit bei den Befunden angesagt, da es eventuell zu Falscheinstufungen kommen kann. Beim zweiten Weg handelt es sich um den Ultraschall, der als Mammasonographie bekannt ist. Geschätzt wird diese Untersuchung aufgrund ihrer hohen Aussagekraft, sofern die Mammografie Fragen aufwirft. Eine gute Antwort bietet die Sonografie im Hinblick auf tastbare Veränderungen, stellt allerdings keine Alternative als Suchmethode dar. Jedoch eignet sich diese Untersuchung nicht Frauen in gesundem Zustand.

Die Magnetresonanztomographie

Bekannt ist diese Untersuchung als MRT oder als Kernspintomographie. Der besondere Vorteil liegt in der großen Schärfe. So kommt es zu deutlichen Darstellungen von Weichteilen, worunter das Fett-, Binde- und das Drüsengewebe zu verstehen ist. Die Qualität der Bilder ähnelt denen von Röntgenbildern. Allerdings besitzt selbst diese Untersuchung einen Nachteil.
Schließlich kann nicht in allen Fällen eine Unterscheidung erfolgen, ob eine bösartige oder eine gutartige Veränderung des Gewebes vorliegt. Aus diesem Grund erfolgt lediglich eine zusätzliche Anwendung des MRTs, sofern eines von vier Kriterien erfüllt ist. Handeln kann es sich um Patientinnen, die ein Implantat tragen. Andere Patientinnen erhalten eine Chemotherapie, wobei die Wirkung einer regelmäßigen Kontrolle unterzogen wird. Bei dieser Verlaufskontrolle kommt das MRT ebenfalls zur Anwendung. Zudem ist durch diese Untersuchung die Klärung möglich, ob keine weiteren Tumore zu finden sind. Die vierte Untersuchungsmöglichkeit greift bei einer voroperierten Brust.
Dabei stellt die Narbe den Ansatzpunkt dar. Zu klären ist, ob es sich um ungefährliches Narbengewebe handelt. Im anderen Fall wäre die Alternative in einer erneuten Karzinomerkrankung zu sehen.

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Verlauf einer Chemotherapie bei Brustkrebs

Es gibt bei Brustkrebs, wie bei vielen anderen Krebsarten auch, die unterschiedlichsten Behandlungsmöglichkeiten. Der Zeitpunkt vom Einsatz einer Chemotherapie hängt vom Therapieplan ab. Es gibt Fälle, in denen eine Chemotherapie einer Bestrahlung vorgeschaltet wird. Ist der Bestrahlungszeitraum abgeschlossen, kann mitunter eine Chemotherapie folgen, um einen langfristigen Erfolg der Therapie zu sichern.
Was genau passiert, entscheiden die Onkologen. Eine derartige Behandlung bedeutet nicht zwingend, dass es sich um eine unheilbare Krankheit handelt.

Allgemeine Gedanken

Brustkrebs Chemotherapy Operation NebenwirkungenErfolgen kann der Einsatz einer Chemotherapie zum einen vor einer Operation. In diesem Fall ist die Rede von einer neoadjuvanten Therapie. Die nach einer Operation stattfindende Chemotherapie wird als adjuvante Therapie bezeichnet. Schließlich kann es durch die Chemotherapie zur Zerstörung von winzigsten Ansiedlungen der Tumore kommen, die sich in anderen Organen befinden. Dabei handelt es sich um Größen, deren Nachweis nicht mit den modernen Diagnosemöglichkeiten erfolgen kann. Gleichzeitig bedeutet dies, dass ein Nachweis darüber, ob überhaupt Ansiedlungen vorhanden sind, ebenfalls nicht stattfindet.
Es sind die Fälle, in denen die Chemotherapie als vorbeugendes Mittel zur Anwendung gelangt. Grundlage dafür ist das Vorliegen einer höheren Wahrscheinlichkeit, dass es zu erneuten Tumorerkrankungen kommen kann. Mittels der Infusionen, deren Gabe in Abhängigkeit vom Heilungsverlauf erfolgt, verringert sich das Risiko von einem Rückfall.
Nicht zur Anwendung gelangt die Chemotherapie bei Frauen mit einer Brustkrebserkrankung in einem sehr frühen Stadium. Fällt bei Patientinnen das Risiko eines Rückfalls ohnehin gering aus, kommt es zu einem Verzicht auf die Chemotherapie.

Die Wirkung der Chemotherapie

Der Einsatz dieser Behandlung wirkt sich auf den gesamten Körper aus. Verabreicht wird das Zytostatikum in Form einer Infusion als Tropf. In Abhängigkeit von der Wirkung erhalten Patientinnen vor der Gabe einer Chemotherapie Medikamente, die die Nebenwirkungen der Therapie begrenzen. Mitunter erfolgt die Gabe von Cortison. Zusätzlich stehen Brustkrebspatientinnen Tabletten zur Verfügung, die sich ebenfalls lindernd auf eventuelle Beschwerden auswirken.
Während die Infusion läuft, verteilen sich die Stoffe der Zytostatika im ganzen Körper. Auf diese Weise kommt es zur Zerstörung sämtlicher Tumorzellen, die sich nicht weiter verbreiten. Die im Körper befindlichen Zellen sterben ab, wobei im Anschluss ein Abbau dieser Zellen erfolgt.
Als zweite Wirkungsweise kann es zu einer Verlangsamung vom Wachstum von Körperzellen kommen. Es hängt von der Form der Krebserkrankung ab, in welchem Rhythmus es zu Infusionen mit Zytostatika kommt.

Die Nebenwirkungen der Chemotherapie

Natürlich hat die Therapieform Vorteile, indem sie in aller Regel Krebserkrankungen stoppt. Schließlich wird die Teilung der schnell wachsenden Zellen gestoppt. Allerdings betrifft dies andere Zellen genauso, wie an den Haarwurzeln deutlich wird. Daher stellt der Haarausfall nur eine der Nebenwirkungen dar. Zu den weiteren Nebenwirkungen gehören Schäden der verschiedenen Schleimhäute und Problem bei der Blutbildung. Eine weitere Nebenwirkung zeigt sich mit der Müdigkeit. Im Anschluss an die letzte Chemotherapie klingen die Beschwerden nach einigen Wochen ab.
In früheren Jahren waren außerdem Erbrechen und Übelkeit im Anschluss an die Chemotherapie ständige Begleiter. Aufgrund der Gabe von Mitteln wie Cortison treten diese Erscheinungen in den Hintergrund. Allerdings treten die Nebenwirkungen nicht zwingend am ersten Tag in Erscheinung. Mitunter spüren Patienten die Wirkungen der Chemotherapie Monate später.

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Blutkrebs – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Bei einer Blutkrebserkrankung wird in der Regel von Leukämie gesprochen. In der Übersetzung wird von weißem Blut gesprochen. Dabei kommt es zu einer Unterscheidung zwischen der chronischen und der akuten Leukämie. Doch es gibt weitere Unterscheidungen, da das blutbildende System von mehreren Krebserkrankungen betroffen sein kann.
Eine Diagnose, die jedoch Männer öfter betrifft, von Blutkrebs ist bei Kindern sowie bei Erwachsenen möglich.

Gedanken zur Leukämie

Unterschiedliche Formen der Leukämie Behandlung Ärzte

Die Auslösung der in seltenen Fällen als Leukose bekannten Erkrankung erfolgt durch bestimmte fehlgeschaltete Gene. Dadurch kommt es wiederum zu einer Beeinflussung der als Leukozyten bekannten weißen Blutkörperchen und ihres Reifeprozesses. Jährlich wird die Diagnose Blutkrebs bei etwa 11.500 Menschen gestellt, wobei gut ein Drittel der erkrankten Personen unter 60 Jahre ist. In der Regel sind bei Menschen normale ausgereifte Leukozyten zu finden. Bei an Leukämie erkrankten Menschen kommt es innerhalb des Lymphsystems oder des Knochenmarks zur Entstehung von unreifen und somit überwiegend nicht funktionsfähigen Zellen.
Somit besitzen diese für das Abwehren von Krankheitserregern nicht genügend Kraft. Andererseits kommt es zu einer nicht mehr zu kontrollierenden Ausbreitung der negativen Leukozyten. Immer mehr geraten die gesunden weißen Blutkörperchen in den Hintergrund, was auch für die als Thrombozyten bekannten Blutplättchen gilt. Ebenfalls nimmt die Anzahl der Blutkörperchen, auch Erythrozyten genannt, ziemlich rasant ab. Die Feststellung einer Leukämie-Erkrankung erfolgt durch eine Blutabnahme, anhand derer ein Anstieg der Leukozyten festzustellen ist.

Die verschiedenen Formen der Leukämie

Zum einen kommt es auf den Verlauf der Erkrankung an. Als weitere Facette ist der Typ der entarteten Zelle zu berücksichtigen. Andererseits kommt es hauptsächlich zur Einteilung in die lymphatischen Leukämien sowie in die myeloischen Leukämien. Innerhalb dieser beiden Gruppen liegt wiederum eine Unterscheidung zwischen den chronischen sowie den akuten Varianten vor. Weitere Akzente, die zu berücksichtigen sind, stellen die Verlaufsform, die Krankheitsanzeichen sowie die Wege der Behandlung dar. Einzuordnen ist ein Großteil der Erkrankungen in die lymphatischen Leukämien. Entartete im Knochenmark befindliche Zellen werden als myeloische Leukämie bezeichnet.
In seltenen Fällen kann eine Haarzell-Leukämie vorliegen, die sich am Aussehen der Blutzellen zeigen, die erkrankt sind. Unter den Krebserkrankungen bei Kindern ist am häufigsten die Leukämie zu finden. Jedoch kommt es auch hier zu weiteren Unterscheidungen, auf die die Behandlungspläne abzustimmen sind. Um die Diagnose zu sichern, kann es zur Durchführung einer Punktion des Knochenmarks am hinteren Beckenkamm kommen. Mittels mikroskopischer Untersuchungen lassen sich Veränderungen am Gewebe sowie die Art der Leukämie herausfinden.

Die Möglichkeiten der Behandlung

Das Fortschreiten der Forschung bringt die Entwicklung weiterer Behandlungsmöglichkeiten mit sich, wie an den Leukämieerkrankungen deutlich wird. Schließlich wird verstärkt seit einigen Jahren auf die Gabe von Antikörpern vertraut. Zytostatika sind jedoch auch heute noch das maßgebende Element im Rahmen der Behandlung einer Blutkrebs-Krebserkrankung.
Eine weitere Möglichkeit ergibt sich aus der Anwendung von Hochdosistherapien, die sich durch autologische Stammzellinfusionen auszeichnen. Je nach Art der Erkrankung kann es zu einer Transplantation von Knochenmark kommen. Weniger stark findet die therapeutische und prophylaktische Strahlentherapie bei der Behandlung Berücksichtigung. Allerdings kam es in den vergangenen Jahren zur Entwicklung von neuen in den Krankheitsverlauf eingreifenden Medikamenten.
Das Endziel stellt im optimalen Fall die vollständige Zerstörung der Krebszellen dar. Jedoch ist die Planung und Durchführung der Behandlung individuell auf die jeweilige Blutkrebserkrankung abzustimmen. Neben Chemotherapien, die das Zellwachstum hemmen, lässt sich diese Behandlung mit Bestrahlungen verbinden. Ebenfalls kann es zu einer Kombination mit Zytostatika kommen. Einen nicht gangbaren Weg stellen in diesem Zusammenhang Operationen dar. Zudem lassen sich verschiedene Zytostatika kombinieren, damit ein größtmöglicher Erfolg im Kampf gegen die Blutkrebserkrankung erzielt wird.
Über einen längeren Zeitraum von etwa einem Jahr kann die Behandlung der myeloischen Leukämie erfolgen. Dies liegt an der auf die Einleitungstherapie folgende Festigungstherapie.

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Wichtige Krebs-Vorsorgeuntersuchungen für Männer und Frauen

Das Wort Krebs löst bei vielen Menschen noch heute eine große Angst aus. Schließlich ist in der Erfahrung ein längerer Behandlungsweg einzuplanen, wenn die Diagnose feststeht. Und doch gibt es einen Weg, dies zu vermeiden. Die Chance liegt in der Früherkennung beziehungsweise dem Wahrnehmen der Voruntersuchungen.
Bei den unterschiedlichsten Fachärzten besteht dadurch die Möglichkeit zur Krebsfrüherkennung. Dies stellt auf der Basis der Freiwilligkeit den einfachsten Weg dar, seiner Gesundheit Gutes zu tun. Allerdings entstehen rund um die Krebserkrankung viele weitere Fragen.

Der Idealfall – das symptomlose Stadium

Gesundheit ist das höchste Gut. Um dieses zu wahren, bieten eine Vielzahl von Ärzten die Untersuchungen an, bei denen die Früherkennung im Mittelpunkt steht. Das bedeutet, dass bei einem Befund dieser in der Regel so gering ausfällt, dass es noch nicht zu Beschwerden gekommen ist. Im Körper liegt eine Veränderung des Gewebes vor, die noch keine Beschwerden verursacht. Damit vereinfacht sich die Behandlung einer vorliegenden Tumorerkrankung um ein Vielfaches. Dazu kommt, dass bei kleineren Tumorerkrankungen in vielen Fällen noch keine Streuung vorliegt, was einen günstigen Heilungsverlauf unterstützt.
Noch größere Erfolge bei der Behandlung von Krebs lassen sich erzielen, sofern Informationen über die Gewebestellen vorliegen, an denen zu einem späteren Zeitpunkt Krebs auftreten kann. Denkbar wäre das Vermeiden von Krebs, sofern eine Entfernung dieser riskanten Gewebestellen erfolgen kann. Bekannt ist dieser Schritt jedoch nur bei wenigen Krebsarten. Daher ist nicht in allen Fällen der Begriff der Krebsvorsorge zutreffend.

Die Arten der Vorsorgeuntersuchung

Krebs Voruntersuchungen für Männer und FrauenJe früher eine Erkrankung erkannt wird, desto höher ist die Chance der Heilung. Deutlich wird dies an Darmkrebs, wo harmlose Polypen sich zu 90 Prozent in eine derartige Erkrankung umwandeln. Es handelt sich um gutartige Wucherungen, die sich in der Schleimhaut des Darms ansiedeln. Zur Entwicklung eines Tumors kann es über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren kommen.
Inzwischen nahm die Felix-Burda-Stiftung dazu Stellung und veröffentlichte weitere Angaben zur Früherkennung. Danach läge die Heilungsmöglichkeit von Darmkrebs bei mehr als 80 Prozent, sofern es zu einer rechtzeitigen Entfernung von Polypen kommt. Als vorteilhaft erweist sich das Entgegenkommen der Krankenkassen. So entstehen Personen ab einem Alter von 50 Lebensjahren keine Kosten, wenn sie die Darmkrebsfrüherkennung in Anspruch nehmen.

Weitere Untersuchungen

Bei Männern liegt ab 45 Jahren in Bezug auf die Prostata eine Empfehlung für eine Tastuntersuchung vor. Darin inbegriffen sind die Genitalien des äußeren Bereichs. Neben dieser Form der Tumorfrüherkennung besteht bereits am dem 35. Lebensjahr für Männer und Frauen die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Hautkrebs-Screening. Dabei kommt es zu einer Prüfung der Haut, ob ein Risiko für Hautkrebs vorliegt. Vor hoher Bedeutung ist für Frauen die Brustkrebsvorsorge, die ab einem Alter von 30 Jahren jährlich erfolgen kann.
Wie bei einer Selbstuntersuchung kommt es fachmännisch zum Abtasten der Brüste und der Achselhöhlen. Ein weiteres Mittel zur Früherkennung stellt das Chlamydien-Screening dar, welches mögliche bakterielle Erkrankungen aufdeckt. Weitere Informationen über das Angebot zur Früherkennung vermittelt der Hausarzt, dessen Konsultation das erste Gebot sein sollte. In diesem Zusammenhang kann der Kontakt zur Deutschen Krebshilfe von Bedeutung sein.

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